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Di, 15:28 Uhr
07.05.2002

Noch lange nicht ausgespielt

Nordhausen(nnz) Nein, noch kann man das Theater der Stadt nicht abschreiben. Im Gegenteil. Die aktuellen Planungen zeigen in eine andere Richtung. nnz ist ihnen gefolgt.


Entgegen aller Befürchtungen und Panikmachen steht das Nordhäuser Theater nicht kurz vor dem Aus. Das sagte Klaus Wahlbuhl (SPD), Aufsichtsrats-Vorsitzender der Theater GmbH heute in aller Deutlichkeit bei einem Presse-Gespräch im Rathaus. „Unsere Lage ist schwierig, aber nicht hoffnungslos“, wertete er die derzeitige Situation. Es bestehe keine Insolvenz-Gefahr. Die Finanzierung des Hauses sei bis 2003 in jedem Fall gesichert.

Bis dahin ist die Außensanierung des Gebäudes geplant. Es laufen bereits Gespräche und Verhandlungen zu den Fördermitteln, die für die folgenden Jahre optimistisch stimmen, so Wahlbuhl. Allerdings sieht er für das kommende Jahr Probleme für eine ausgeglichene Wirtschaftsplanung voraus.

Abhilfe könne der Abbau von einigen Stellen schaffen, da die Personalkosten bereits 87 Prozent der Gesamt-Ausgaben ausmachten. Die Besetzung des Orchesters wäre erstes Ziel dieser Maßnahme. Wenn nötig, sei man auch zu intensiveren Sparmaßnahmen bereit. Sowohl Struktur-Änderungen als auch Preiserhöhungen seien dagegen nicht geplant.

Abschließend unterstrich er noch einmal ausdrücklich die erklärten Ziele, an denen gearbeitet werden müsse. Dazu zählen einerseits der Erhalt der Theater GmbH und aller drei Sparten des Theaters (Schauspiel, Musiktheater und Ballett), andererseits auch die Aufarbeitung es Spielplanes. Dabei nannte er vor allem die Förderung von Gastspielen, die Verbesserung der Inszenierungen, ferner auch die Wiederaufnahme des Bühnenballes.

„Niemand steckt so viel in ein Theater, wenn er es nicht erhalten will“, so der Aufsichtsrats-Vorsitzende gegenüber der nnz. „Dem Theater wird das Licht nicht ausgehen.“
Manuela Jauer
Autor: mj

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