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So, 09:22 Uhr
02.03.2008

Viel für’s Image der Region getan

In der zurückliegenden Woche trafen sich die Mitglieder der Stadt- und Gästeführergilde e.V. Nordhausen zu ihrer Jahreshauptversammlung. Eigentlich standen dabei Zahlen im Vordergrund, aber auch nur eigentlich...

Zugehört (Foto: Werner Mogk) Zugehört (Foto: Werner Mogk)

Gildemeister Winfried Wehrhan konnte im Bericht des Vorstandes in der Gaststätte „Mecklenburger Hof“ auf viele Aktivitäten der Gilde im Jahr 2007 hinweisen. Bei rund 300 Führungen wurden mehr als 8000 Personen durch Nordhausen, in der Traditionsbrennerei, durch den Landkreis, im Kupferschieferschaubergwerk „Lange Wand“ und den Harz begleitet und mit den bedeutenden historischen, denkmalschützerischen und landschaftlichen Reichtümern der Südharzer Region bekannt gemacht. Die separaten Aktivitäten der Wanderführergruppe Ilfeld/ Wiegersdorf e.V. wurden vom Gildemeister ausdrücklich gelobt.

Rund 1.000 Zuhörer nahmen an den 36 interessanten Vorträgen der Gilde teil. Auch 2007 unterstützten Gildemitglieder die Blasii-Kirchengemeinde beim Projekt „Offene Kirche“. Bei über 30 Aufsichten wurden etwa 500 Besucher betreut. Vier Kinderstadtführer wurden ausgebildet. Sie erhielten am 1.Juni 2007 ihre Zertifikate.

Im Rahmen der monatlichen Informationsveranstaltungen wurden das Franziskanerkloster in Worbis, die Druckerei des „Harzkurier“ in Herzberg, die Rosenkirche in Elende, die Kirche in Urbach, der Botanische Garten für Arznei- und Gewürzpflanzen in Bad Frankenhausen, die Ausstellung Biosphärenreservat/Karstlandschaft Südharz in Roßla und die Kirche in Wülfingerode (goldener Sarg) besichtigt.

Zusätzlich gab es Vorträge über die Gildefahrt 2006 nach Magdeburg, zur Geschichte des Nordhäuser Korns, über die Helmetalbahn und alte Nordhäuser Gaststätten. Sehr interessant waren auch eine Führung im Grabungsfeld Engelsburg durch den Grabungsleiter Müller sowie eine Domturmführung mit Pfarrer Hentrich. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2007 war die eintägige Busexkursion zu den bedeutenden Stätten deutscher Geschichte in Bad Gandersheim und Hildesheim.

2008 sind neben den Führungen und Vorträgen auch wieder verschiedene Besichtigungen geplant, so z. B. in den neuen Nordhäuser Stadtteilen, Tilleda (Königspfalz), Straußberg (Burgruine), Bilzingsleben (archäologische Ausgrabungsstätte), Berga (Kirche), Bleicherode (Alte Kanzlei und Kirche), Herrmannsacker (Ruine Ebersburg), Nohra und Mörbach (Kirchen), Ebeleben (Schlosspark und Stadtkirche). Außerdem ist eine Information beim Stadtplanungsamt über die Entwicklung der Stadt Nordhausen vorgesehen.

Neben der Mitgliedschaft in den Fördervereinen „Park Hohenrode“ und „Flohburg“ möchte sich die Gilde auch für den Erhalt des Humboldt-Gymnasiums einsetzen. Sorge bereitet der Gilde das relativ hohe Durchschnittsalter der Mitglieder (58 Jahre). Deshalb appellierte Winfried Wehrhan in seinem Schlusswort an alle, jüngere Interessierte für die Mitarbeit in der Gilde zu werben, die dann entsprechend aus- und weitergebildet werden.

Wie aus dem vorstehenden Bericht und den Planungen für 2008 zu ersehen ist, erwartet den neuen Mitgliedern eine interessante ehrenamtliche Tätigkeit in der Stadt- und Gästeführergilde.
Autor: nnz

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