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Do, 11:40 Uhr
21.02.2008

Bald geht es los

Nun wird es ernst: Anfang März starten die Arbeiten für die Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Nordhausen. Und da heißt es erst einmal den Verkehr umleiten. Wer den Zuschlag für den Millionen-Auftrag bekommen hat, das hat die nnz erfahren.


Den Bauauftrag für die Realisierung der Maßnahme „Beseitigung des Bahnüberganges in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Nordhausen“ wurde mit einem Gesamtinvestionsvolumen in Höhe von 8,2 Millionen Euro an die STRABAG AG vergeben. Das beschlossen die Stadträte auf ihrer gestrigen Sitzung. Die für die Stadtverwaltung Nordhausen verbleibenden Eigenmittel betragen rund 1.8 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde EU-weit ausgeschrieben. Elf Unternehmen wurden die Verdingungsunterlagen zugesandt, von denen fünf ein Angebot unterbreiteten.

STRABAG hatte das günstigste Angebot abgegeben, und mit dem Angebot die technische Lösung sowie deren Umsetzung einschließlich Ablaufplan dokumentiert. Nach vorgegebener Wertung mit Wichtung - Preis 80 % und technische Wertung 20 % - erhielt die STRABAG die höchste Punktzahl.

Am 3. März soll der Bau der Gleisunterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße beginnen. Als Schutz vor dem mit den Bauarbeiten einher gehenden Umleitungsverkehr wird die Straße an der Salza zur Einbahnstraße. Bis zum Herbst 2009 soll hier der Verkehr wieder fließen.

Die Freiherr-vom-Stein-Straße ist die Haupteinfallsstraße aus Richtung Westen nach Nordhausen und zugleich Teil des Zubringers zur Autobahn 38. 13.500 Fahrzeuge passieren diese Straße pro Tag. Größtes Verkehrshindernis waren die Schrankenanlagen, die in Stoßzeiten bis zu 20 Minuten pro Stunde geschlossen sind. Mit dem Bau der Unterführung unter die vier Gleisanlagen soll das Verkehrshindernis beseitigt sein.
Autor: nnz

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