Di, 09:12 Uhr
30.04.2002
nnz-Rückspiegel: 30. April 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Drei Monate Knast, tierisch, tierisch
Mit Bierglas zugeschlagen - drei Monate Knast
Wegen schwerer Körperverletzung hat das Amtsgericht Nordhausen einen 36jährigen verurteilt. Der Mann muß für drei Monate hinter Gitter. Ingo H. hatte im vergangenen Jahr eine Veranstaltung in der Diskothek Mirage besucht. Dort hatten dann nach kräftigem Alkoholgenuß mehrere Männer eine Frau geschlagen und getreten, unter ihnen auch Ingo H.. Die Ursachen der Schlägerei konnten nicht geklärt werden, fest steht aber, daß die Schläger mit äußerster Brutalität vorgingen. Der jetzt Verurteilte nahm schließlich noch ein Bierglas in die Hand und schlug es der Frau auf den Kopf. Dabei erlitt das Opfer Schnitt- und Rißwunden am Kopf, an der Backe und am Ohr. Die Strafe setzte das Amtsgericht Nordhausen nicht zur Bewährung aus.
Aus dem Nachbarkreis: Tierisch, tierisch in der Bank
Ungewöhnlichen Besuch erhielten am Vormittag die Kunden und Mitarbeiter der Volksbank in Greußen im Kyffhäuserkreis. Der nicht alltägliche Kunde wollte weder eine Überweisung tätigen, noch Geld abheben. Es war kurz nach 9.00 Uhr: Die Mitarbeiter der Volksbank hatten sich auf einen normalen Vormittag eingerichtet. Da sprang die elektronische Tür auf und ein Rehbock rannte in die Bank. Er kam aus Richtung Bahnhofstraße. Die Kunden und die Mitarbeiter der Bank staunten nicht schlecht, der Bock jedoch geriet in Panik und rannte mit voller Geschwindigkeit in die Büros und verletzte sich dabei an der Nase, der Jäger spricht von Windfang. Als das Tier dann noch in einem der Büros hinter einen Schreibtisch sprang, beschädigte er einen angebrachten Sonnenschutz.
Zu fressen gab es für den Kunden scheinbar nichts in der Bank, also machte er sich wieder auf den Rückzug, war aber mit der Türautomatik nicht sonderlich vertraut. Er sprang mehrfach gegen die geschlossene Tür bis diese sich schließlich öffnete. Die inzwischen herbeigerufenen Polizeibeamten verfolgte die Rehbockspur zwar noch bis zur Bahnhofstraße, konnten die Rehbock aber nicht mehr finden. Von einer Großfahndung wurde seitens der Polizei angesehen.
Autor: nnzDrei Monate Knast, tierisch, tierisch
Mit Bierglas zugeschlagen - drei Monate Knast
Wegen schwerer Körperverletzung hat das Amtsgericht Nordhausen einen 36jährigen verurteilt. Der Mann muß für drei Monate hinter Gitter. Ingo H. hatte im vergangenen Jahr eine Veranstaltung in der Diskothek Mirage besucht. Dort hatten dann nach kräftigem Alkoholgenuß mehrere Männer eine Frau geschlagen und getreten, unter ihnen auch Ingo H.. Die Ursachen der Schlägerei konnten nicht geklärt werden, fest steht aber, daß die Schläger mit äußerster Brutalität vorgingen. Der jetzt Verurteilte nahm schließlich noch ein Bierglas in die Hand und schlug es der Frau auf den Kopf. Dabei erlitt das Opfer Schnitt- und Rißwunden am Kopf, an der Backe und am Ohr. Die Strafe setzte das Amtsgericht Nordhausen nicht zur Bewährung aus.
Aus dem Nachbarkreis: Tierisch, tierisch in der Bank
Ungewöhnlichen Besuch erhielten am Vormittag die Kunden und Mitarbeiter der Volksbank in Greußen im Kyffhäuserkreis. Der nicht alltägliche Kunde wollte weder eine Überweisung tätigen, noch Geld abheben. Es war kurz nach 9.00 Uhr: Die Mitarbeiter der Volksbank hatten sich auf einen normalen Vormittag eingerichtet. Da sprang die elektronische Tür auf und ein Rehbock rannte in die Bank. Er kam aus Richtung Bahnhofstraße. Die Kunden und die Mitarbeiter der Bank staunten nicht schlecht, der Bock jedoch geriet in Panik und rannte mit voller Geschwindigkeit in die Büros und verletzte sich dabei an der Nase, der Jäger spricht von Windfang. Als das Tier dann noch in einem der Büros hinter einen Schreibtisch sprang, beschädigte er einen angebrachten Sonnenschutz.
Zu fressen gab es für den Kunden scheinbar nichts in der Bank, also machte er sich wieder auf den Rückzug, war aber mit der Türautomatik nicht sonderlich vertraut. Er sprang mehrfach gegen die geschlossene Tür bis diese sich schließlich öffnete. Die inzwischen herbeigerufenen Polizeibeamten verfolgte die Rehbockspur zwar noch bis zur Bahnhofstraße, konnten die Rehbock aber nicht mehr finden. Von einer Großfahndung wurde seitens der Polizei angesehen.


