Di, 14:03 Uhr
21.11.2000
Wahlbuhl: Schulträgerschaft steht für Stadtverwaltung nicht zur Diskussion
Nordhausen (nnz). Die Schulnetzkonzeption der Stadt Nordhausen soll noch im Dezember-Stadtrat in die erste Lesung gehen. Derzeit wird der Entwurf intensiv in den zuständigen Ausschüssen des Stadtrates diskutiert, so Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) zur nnz. Auch die Fraktionen des Stadtrates hätten sich in ihren Auffassungen mittlerweile angenähert.
Nach der ersten Lesung soll den Schulkonferenzen Gelegenheit zur Diskussion gegeben werden. Danach erfolge eine Abstimmung mit dem Schulamt Worbis, anschließend besteht eine Zeit von sechs Wochen für Eingaben. Im kommenden Jahr soll die Schulnetzplanung dann für die nächsten vier Jahre verabschiedet werden. Wahlbuhl stellte gegenüber nnz noch einmal klar, daß das dann beschlossene Schulnetz für vier Jahre seine Gültigkeit besitze. Außerdem denkt die Stadtverwaltung auch über eine inhaltliche Konzeption der schulischen Ausbildung nach. Diese könne jedoch nur angedacht, diskutiert und umgesetzt werden, wenn die Stadt Nordhausen auch weiterhin Schulträger sei. "Eine Abgabe der Schulträgerschaft steht überhaupt nicht zur Diskussion, darin sind sich Stadtverwaltung und Stadtrat einig", meint Wahlbuhl. Nach Hochrechnungen in der Verwaltung würde die Stadt dann über Kreis- und Schulumlage mehr zahlen, als das bisher der Fall sei. Auch im Bereich der Investitionen sieht der Bürgermeister keinen Vorteil hinsichtlich einer einheitlichen Schulträgerschaft in den Händen des Landkreises. Und schließlich verliere die Stadt dann auch die Hoheit über die inhaltliche Ausgestaltung der Schulunterrichts. Und da soll künftig das Niveau deutlich verbessert werden.
Autor: psgNach der ersten Lesung soll den Schulkonferenzen Gelegenheit zur Diskussion gegeben werden. Danach erfolge eine Abstimmung mit dem Schulamt Worbis, anschließend besteht eine Zeit von sechs Wochen für Eingaben. Im kommenden Jahr soll die Schulnetzplanung dann für die nächsten vier Jahre verabschiedet werden. Wahlbuhl stellte gegenüber nnz noch einmal klar, daß das dann beschlossene Schulnetz für vier Jahre seine Gültigkeit besitze. Außerdem denkt die Stadtverwaltung auch über eine inhaltliche Konzeption der schulischen Ausbildung nach. Diese könne jedoch nur angedacht, diskutiert und umgesetzt werden, wenn die Stadt Nordhausen auch weiterhin Schulträger sei. "Eine Abgabe der Schulträgerschaft steht überhaupt nicht zur Diskussion, darin sind sich Stadtverwaltung und Stadtrat einig", meint Wahlbuhl. Nach Hochrechnungen in der Verwaltung würde die Stadt dann über Kreis- und Schulumlage mehr zahlen, als das bisher der Fall sei. Auch im Bereich der Investitionen sieht der Bürgermeister keinen Vorteil hinsichtlich einer einheitlichen Schulträgerschaft in den Händen des Landkreises. Und schließlich verliere die Stadt dann auch die Hoheit über die inhaltliche Ausgestaltung der Schulunterrichts. Und da soll künftig das Niveau deutlich verbessert werden.

