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Di, 10:45 Uhr
19.02.2008

Gezielt einsetzen

Die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) wird in diesem Jahr über mehr finanzielle Mittel zur beruflichen Qualifizierung der von ihr betreuten Frauen und Männer verfügen als in den Jahren zuvor. Was mit dem Geld gemacht werden soll, das hat die nnz erfahren...


„Mit diesen Mittel aber auch mit der Neuausrichtung der Qualifizierungsangebote soll es möglich werden, noch mehr Menschen in ein Arbeitsverhältnis zu bringen oder ihre Hilfebedürftigkeit zu mindern“, erläutert Fallmanagerin Doris Blüher das Ziel.

Die berufliche Qualifizierung soll in erster Linie effektiver gestaltet, das heißt, den individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Langzeitarbeitslosen angepasst werden. Das wird mit Hilfe und Unterstützung so genannter Kompetenzzentren bei Bildungsträgern realisiert. Schwerpunkte der künftigen Qualifizierung sind die Bereiche Metall, Holz, das Hotel- und Gaststättegewerbe, Elektrotechnik sowie Bau und das Speditionsgewerbe. Im Mai dieses Jahres starten zum Beispiel Qualifikationen zum Berufskraftfahrer und zum Elektroinstallateur.

Der Umfang der zusätzlichen Ausbildung wird individuell – entsprechend der Grundlagen sowie den Bildungszielen – vereinbart. Es kommt das Modulsystem zum Einsatz. Die Hilfebedürftigen erhalten einen Bildungsgutschein, der sowohl für die Qualifikanten als auch für den Bildungsträger die finanzielle Absicherung der Maßnahmen darstellt und garantiert. Möglichkeiten der Weiterbildung gibt es sowohl regional als auch überregional.

Wichtig sind deshalb die individuellen Gespräche mit den Mitarbeitern der ARGE, in denen die Voraussetzungen und Grundlagen zur Aufnahme einer beruflichen Qualifizierung abgecheckt werden. Im vergangenen Jahr konnten 500 Frauen und Männer durch die ARGE in Weiterbildungs- und Qualifizierungsprojekte eingebunden werden. Doris Blüher geht davon aus, dass in diesem Jahr die Zahl noch einmal kräftig gesteigert werden kann.
Autor: nnz

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