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Do, 13:14 Uhr
25.04.2002

Motivation - Schlüssel zum Erfolg

Nordhausen (nnz). Heute begehen die Mitarbeiter und der Vorstand des HORIZONT e.V. im Haus der Kinder den 11. Geburtstag des Vereins. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg hat sich das Erfolgsrezept des gemeinnützigen Vereins angesehen. Hier sein Bericht.


„Alle Menschen sind gleich wertvoll. In jedem Menschen steckt ein guter Kern. Jeder hat Fähigkeiten, die wir suchen müssen und an die wir anknüpfen. Dabei akzeptieren wir jeden als selbstbestimmte Persönlichkeit und helfen ihm, sich seiner Stärken bewusst zu werden, um sein künftiges Leben lebenswert zu gestalten“, heißt es im Leitbild des HORIZONT e.V, das von den Mitarbeiter, der Geschäftsleitung und dem Vorstand gemeinsam erarbeitet wurde. Die darin enthaltenen Grundsätze bilden für die Mitarbeiter eine Orientierung für ihre tägliche Arbeit.

Am 15. April jährte sich der Gründungstag des Vereins zum elften Mal. Ins Leben gerufen wurde der gemeinnützige, anerkannte Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes von der Jugendstaatsanwältin Cornelia Rübesamen und der Jugendgerichtshelferin Thea Huck, um sozial benachteiligte Jugendliche zu fördern und ihre Entwicklung hin zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen. Aus den einst vier ABM-Mitarbeitern, die Mitte April 1991 im HORIZONT begannen, sind mittlerweile über 140 Mitarbeiter geworden. Sie arbeiten in 20 Projekten in acht Städten der Landkreise Nordhausen, Eichsfeld sowie dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Kyffhäuserkreis.

Der Verein ist in den zurückliegenden Jahren mit seinen Aufgaben gewachsen. Die Tätigkeitsfelder umfassen zum einen - historisch bedingt - die Jugendstraffälligenhilfe, zum anderen die Schullandheimarbeit sowie die Jugendarbeit - wie Freizeittreffs, Streetworker und das Haus der Kinder. Dieses Profil, von der Resozialisierung bis zur Prävention, prägt die Arbeit des HORIZONT e.V. Die Arbeit mit den Jugendlichen verlangt viel Sensibilität und Geduld. Das setzt bei allen Mitarbeitern - die überwiegende Mehrheit ist über die Instrumente des 2. Arbeitsmarktes angestellt - sowohl Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, und Übernahme individueller Verantwortung, als auch die Identifikation mit den Zielen des Vereins sowie ein hohes Maß an Motivation und Kreativität voraus. Gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz bilden die Basis im ehrlichen und offenen Umgang miteinander.

„Es ist uns gelungen, das Positive aus der DDR-Sozialisation und das noch in der Wendezeit vorhandene Wir-Gefühl mit dem Positiven von heute - sich in seiner vollen Individualität voll entfalten zu können - zu verbinden“, umreißt Geschäftsführer René Kübler das Besonderes am HORIZONT. Zusammen mit Jörg Wolf, Fachbereichsleiter Jugendwerkstatt Ellrich, gehörte Kübler zu den Mitstreitern der ersten Stunde.

Viel wurde in den zurückliegenden elf Jahren erreicht, Dank des großen Engagements und der hohen Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter, der Partner und des Vorstandes des HORIZONT e.V., dem Wolf-Rainer Schmidt (Vorsitzender) sowie Hans Rumpf, Thea Huck und Cornelia Rübesamen angehören. „Ich wünsche mir für unseren Verein auch weiterhin so engagierte Mitarbeiter, wie ich sie in den vergangenen elf Jahren erleben durfte. Auch, dass wir unser „Wir-Gefühl“ und unser menschliches Miteinander weiter bewahren können und dass man uns immer ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, um die Projekte in ihrer Qualität und Quantität weiter entwickeln zu können“, formuliert Geschäftsführer René Kübler seine Wünsche für die Zukunft des Vereins.
Autor: rh

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