Mo, 07:59 Uhr
11.02.2008
nnz-Forum: Doppelmoral
Eine weitere Meinung zum Rededuell Matschie- Dewes im Forum der nnz.
Der Beitrag in der nnz zum Rededuell zwischen Matschie – Dewes war sachlich und wahrheitsgemäß. Als dort Anwesende muß ich dennoch zwei Dinge ansprechen. Obwohl zu Beginn vom fairen Moderator darauf hingewiesen wurde, dass nur Fragen zugelassen sind, benutzte die OB Frau Rinke Ihre Redezeit dazu, ein Statement abzugeben und bezeichnete die Partei DIE LINKE als alte SED-Genossen, deren Steigbügelhalter sie nicht sein will. Das kann ihre persönliche Meinung sein, ist aber keine Frage. Soviel Skrupel gegenüber dieser Partei hatte sie allerdings nicht, als sie selbst die alten SED Genossen als Steigbügelhalter benutzte, um ihre Ziele zu erreichen.
So etwas nenne ich Doppelmoral und fehlende Toleranz. Die Arbeit im Nordhäuser Stadtrat dürfte mit dieser Haltung großen Schaden nehmen. Als zweiten Punkt kann ich die Aussage von Matschie, er könne die Partei im Land besser zusammenhalten, als sein Kontrahent, nur als Witz auffassen. Wie kann er sich anmaßen, so eine Äußerung zu tun, wenn während seiner Führung 20 Prozent der Mitglieder aus der Partei ausgetreten sind?
Das zeugt von Wahrnehmungsstörungen und noch mehr Arroganz. Wenn er schon innerhalb der Partei nicht fähig ist, überzeugend zu sein, wie will er denn die Bürger eines ganzen Bundeslandes motivieren, die SPD zu wählen?
Angelika Baufeldt, Neustadt
Autor: nnzDer Beitrag in der nnz zum Rededuell zwischen Matschie – Dewes war sachlich und wahrheitsgemäß. Als dort Anwesende muß ich dennoch zwei Dinge ansprechen. Obwohl zu Beginn vom fairen Moderator darauf hingewiesen wurde, dass nur Fragen zugelassen sind, benutzte die OB Frau Rinke Ihre Redezeit dazu, ein Statement abzugeben und bezeichnete die Partei DIE LINKE als alte SED-Genossen, deren Steigbügelhalter sie nicht sein will. Das kann ihre persönliche Meinung sein, ist aber keine Frage. Soviel Skrupel gegenüber dieser Partei hatte sie allerdings nicht, als sie selbst die alten SED Genossen als Steigbügelhalter benutzte, um ihre Ziele zu erreichen.
So etwas nenne ich Doppelmoral und fehlende Toleranz. Die Arbeit im Nordhäuser Stadtrat dürfte mit dieser Haltung großen Schaden nehmen. Als zweiten Punkt kann ich die Aussage von Matschie, er könne die Partei im Land besser zusammenhalten, als sein Kontrahent, nur als Witz auffassen. Wie kann er sich anmaßen, so eine Äußerung zu tun, wenn während seiner Führung 20 Prozent der Mitglieder aus der Partei ausgetreten sind?
Das zeugt von Wahrnehmungsstörungen und noch mehr Arroganz. Wenn er schon innerhalb der Partei nicht fähig ist, überzeugend zu sein, wie will er denn die Bürger eines ganzen Bundeslandes motivieren, die SPD zu wählen?
Angelika Baufeldt, Neustadt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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