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Mo, 17:00 Uhr
20.11.2000

Experten stellten Kreistagsmitgliedern mehrere Varianten der Restabfallbeseitigung vor

Nordhausen (nnz). Am Freitag trafen sich die Verbandsräte des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen mit Mitgliedern verschiedener Ausschüsse des Nordhäuser Kreistages auf dem Abfallzentrum in Nentzelsrode. Anlaß der Beratung war die Präsentation von verschiedenen Möglichkeiten der Restabfallbearbeitung. Dazu wurden seitens des Verbandes mehrere Experten eingeladen. So widmete sich Prof. Beckmann von der Bauhaus-Universität der technischen Behandlung von Abfall und ging dabei auf verschiedene Möglichkeiten der Müllverbrennung ein. Prof. Vollmer hingegen stellte eine biologische Variante der Müllbeseitigung vor, wogegen ein weiterer Redner die Vorstufe der biologischen Variante, das sogenannte Synthec-Verfahren präsentierte.
Für den Vorsitzenden des Umweltausschusses des Nordhäuser Kreistages, Maik Schröter (CDU), war diese Veranstaltung wichtig, um zu zeigen, dass es mehrere Alternativen und Möglichkeiten der Verarbeitung des anfallenden Restmülls gebe. Hier sei nicht nur der Stand der Wissenschaft, sondern der Stand der derzeit verfügbaren Technik erläutert worden, so Schröter gegenüber der nnz. Über eine weitere Variante der Abfallbeseitigung hatte sich Schröter vor kurzem in Dresden informieren können. Dort wird eine mechanisch-biologische Anlage unter modernsten technischen und technologischen Gesichtspunkten betrieben.
Autor: nnz

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