Mi, 12:56 Uhr
24.04.2002
Immer auf Suche nach neuen Wegen
Nordhausen (nnz). Wollen Sie sich mal aufhängen lassen? Oder wie wäre es mit eine entspannenden Nackenmassage? All das gibt es heute und morgen livehaftig in der pro-vita-akademie zu erleben. nnz hat sich am Vormittag auf die Streckbank gelegt.
In der Geschwister-Scholl-Straße sind wieder einmal Werkstatttage angesagt. Auch in der zweiten Auflage sollen bis morgen umfassende Einblicke in die berufspraktische Ausbildung der Einrichtung vermittelt werden. Vom Keller bis zum Dach zeigen die Schüler, was sie bislang theoretisch gelernt haben. Im Dachgeschoß zum Beispiel wird eine Kopf- und Nackenmassage vorgeführt. Langsam und gefühlvoll lassen sich die Patienten ihre Halswirbelsäule massieren. Am 7. Halswirbel geht's los, auch die Schultern werden nicht vergessen. Wenn dann noch der Raum abgedunkelt ist und leise Musik aus versteckten Lautsprechern rieselt, dann ist der Erfolg der Behandlung meistens garantiert. Nur gegen einen richtigen Kater hilft das nicht, hier sollte eher auf bewährte Hausmittel zurückgegriffen werden, meint die Direktorin der Akademie, Uta Triebel, schmunzelnd. Im Keller des Hauses spielt das Wasser eine wichtige Rolle, mehrere Therapien werden den Besuchern demonstriert. Hier kann man sich auch aufhängen lassen.
Uta Triebel ist zu Recht sehr stolz auf die Einrichtung, die sich mittlerweile bundesweit einen hervorragenden Ruf erworben hat. 450 Schüler werden gegenwärtig hier in medizinisch-pflegerischen und sozialpädagogischen Berufen ausgebildet. Wer will, der kann im Anschluß nahtlos in einem Job wechseln. Die jungen Menschen, die sich in Nordhausen um einen Ausbildungsplatz bewerben, die kommen von Helgoland bis Bayern, von Aachen bis Cottbus - Qualität spricht sich herum. Für das am 1. August beginnende neue Ausbildungsjahr wurden bislang mehr als 200 Verträge abgeschlossen. Die pro-Vita-Akademie kümmert sich nicht nur um die Ausbildung, sondern auch um die Unterbringung, vorwiegen in privaten Zimmern. Geplant ist für dieses Jahr die Etablierung eines Internates in der Stolberger Straße. 30 Plätze sollen hier entstehen.
Neu ist auch eine Kooperation mit der Fachhochschule Nordhausen. Im Anschluß an die Ausbildung in der Nordhäuser Oberstadt können junge Leute mit Abitur an die FHN wechseln und eine zweijährige Bachelor-Ausbildung absolvieren - wenn das zuständige Thüringer Ministerium mitspielt. Die Bachelor-Ausbildung ist in Deutschland scheinbar noch nicht gefragt, dafür aber in Österreich und der Schweiz.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich auch morgen noch vor Ort über Ausbildungsprofile oder -inhalte informieren. Nicht nur die Chefin und die Dozenten stehen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, auch die jungen Männer und Frauen werden über ihre Erfahrungen berichten.
Autor: nnz
In der Geschwister-Scholl-Straße sind wieder einmal Werkstatttage angesagt. Auch in der zweiten Auflage sollen bis morgen umfassende Einblicke in die berufspraktische Ausbildung der Einrichtung vermittelt werden. Vom Keller bis zum Dach zeigen die Schüler, was sie bislang theoretisch gelernt haben. Im Dachgeschoß zum Beispiel wird eine Kopf- und Nackenmassage vorgeführt. Langsam und gefühlvoll lassen sich die Patienten ihre Halswirbelsäule massieren. Am 7. Halswirbel geht's los, auch die Schultern werden nicht vergessen. Wenn dann noch der Raum abgedunkelt ist und leise Musik aus versteckten Lautsprechern rieselt, dann ist der Erfolg der Behandlung meistens garantiert. Nur gegen einen richtigen Kater hilft das nicht, hier sollte eher auf bewährte Hausmittel zurückgegriffen werden, meint die Direktorin der Akademie, Uta Triebel, schmunzelnd. Im Keller des Hauses spielt das Wasser eine wichtige Rolle, mehrere Therapien werden den Besuchern demonstriert. Hier kann man sich auch aufhängen lassen.
Uta Triebel ist zu Recht sehr stolz auf die Einrichtung, die sich mittlerweile bundesweit einen hervorragenden Ruf erworben hat. 450 Schüler werden gegenwärtig hier in medizinisch-pflegerischen und sozialpädagogischen Berufen ausgebildet. Wer will, der kann im Anschluß nahtlos in einem Job wechseln. Die jungen Menschen, die sich in Nordhausen um einen Ausbildungsplatz bewerben, die kommen von Helgoland bis Bayern, von Aachen bis Cottbus - Qualität spricht sich herum. Für das am 1. August beginnende neue Ausbildungsjahr wurden bislang mehr als 200 Verträge abgeschlossen. Die pro-Vita-Akademie kümmert sich nicht nur um die Ausbildung, sondern auch um die Unterbringung, vorwiegen in privaten Zimmern. Geplant ist für dieses Jahr die Etablierung eines Internates in der Stolberger Straße. 30 Plätze sollen hier entstehen.Neu ist auch eine Kooperation mit der Fachhochschule Nordhausen. Im Anschluß an die Ausbildung in der Nordhäuser Oberstadt können junge Leute mit Abitur an die FHN wechseln und eine zweijährige Bachelor-Ausbildung absolvieren - wenn das zuständige Thüringer Ministerium mitspielt. Die Bachelor-Ausbildung ist in Deutschland scheinbar noch nicht gefragt, dafür aber in Österreich und der Schweiz.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich auch morgen noch vor Ort über Ausbildungsprofile oder -inhalte informieren. Nicht nur die Chefin und die Dozenten stehen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, auch die jungen Männer und Frauen werden über ihre Erfahrungen berichten.

