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Fr, 14:34 Uhr
01.02.2008

Exzellenz im Kuhstall

Seit gestern weilt hoher Besuch aus der Mongolei in Nordthüringen. Dr. Tuvdendorjiin Galbaatar war heute im Landkreis Nordhausen zu Gast und interessierte sich insbesondere für Rindviecher...


Der Botschafter der Mongolei war eine Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund in seinen gefolgt. Gestern absolvierten beide mehrere Termine im Landkreis Eichsfeld, heute Vormittag ging es nun nach Wipperdorf. Ziel der Stippvisite war die dortige Agrargenossenschaft, wo sie von deren Chef Uwe Merx empfangen wurden.

Gespräch beim Chef (Foto: nnz) Gespräch beim Chef (Foto: nnz)
Von links: Primas, Grund, Dr. Tuvdendorjiin Galbaatar, Merx

An der Kehmstedter Straße stehen nicht nur 1.400 Tier in diversen Ställen, hier steckt neben einigen Millionen Euro auch das Herz der Bauern drin. Und so führte Merx die Gäste, zu denen auch Landtagsabgeordneter Egon Primas sowie Kreisgeschäftsführer Maik Schröter (beide CDU) gehörten, durch die Anlagen. 15.000 Milch verlassen im Tankwagen täglich das Firmengelände, im Schnitt geben die Kühe rund 8.500 Kilogramm Milch pro Jahr. Das ist ein Thüringer Spitzenwert.

Das WIE erläutert (Foto: nnz) Das WIE erläutert (Foto: nnz)

Lange habe es nach der Wende gebraucht, ehe dieses Unternehmen im Gesamtkonzept (mit Biogasanlage) auf die Beine kam, vor allem die eigene Reproduktion sollte in Wipperdorf gelingen. Gelungen ist es.

Den Gast aus der Mongolei interessierte vor allem das WIE des Erfolges. Gern würde er Konzepte in sein Heimatland mitnehmen, um dort die Arbeit und das Leben der 160.000 Familien zu erleichtern, die als Nomaden Tiere züchten. Immerhin gibt es in dem Land mit knapp 2,5 Millionen Einwohnern rund 40 Millionen Tiere. Mit neuen Konzepten der Tierhaltung sollen diese Menschen in die Lage versetzt werden, von der Haltung der Tiere zu leben.

Uwe Merx erläuterte das unternehmerische Konzept des Wipperdorfer Betriebes, verschwieg aber auch nicht, welche Hindernisse den Bauern vor allem die europäische Politik in den Weg legt. Hier forderte Merx Unterstützung von der Landes- und der Bundespolitik.
Autor: nnz

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