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Mi, 15:56 Uhr
30.01.2008

Unter Genossen

Ein Treffen zwischen Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und dem Oberbürgermeister von Altenburg, Michael Wolf (beide SPD), fand heute im Nordhäuser Rathaus statt. Was die beiden Stadtoberhäupter zu bereden hatten, das hat die nnz erfahren...

Rinke, Wolf (Foto: psv) Rinke, Wolf (Foto: psv)

Beide Stadtoberhäupter tauschten ihre Erfahrungen insbesondere über die Themen der Aufgabenzuständigkeit von den großen kreisangehörigen Städten aus. Zwar ist Altenburg mit rund 39.000 Einwohnern noch etwas kleiner als Nordhausen, aber die Verwaltungs- und Aufgabenstruktur ist nahezu ähnlich.

Da beide Städte als eigenständiger Schulträger für die Grund- und Regelschulen fungieren, wurden insbesondere zur Finanzierung der Schulgebäude detaillierte Zahlen ausgetauscht, um von den Erfahrungen der jeweils anderen Seite lernen zu können. „Mein Amtskollege aus Altenburg hat sich auch zu den Streitverfahren bei der Kreis- und Schulumlage erkundigt, da man auch in Altenburg unter den hohen Umlagezahlungen an den dortigen Landkreis leidet“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.

Rinke und Wolf stimmten in diesem Zusammenhang überein, dass die großen Thüringer Städte hauptsächlich die öffentliche Infrastruktur vorhalten und finanzieren, allerdings dies vom Land Thüringen und auch von den Landkreisen nicht ausreichend gewürdigt wird. „Insbesondere bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der notwendigen Technik der Berufsfeuerwehren, kann es nicht sein, dass sich hier die Landkreise immer mehr aus der Verantwortung ziehen wollen, obwohl gerade sie für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz zuständig sind“, machte Barbara Rinke klar.

Der Oberbürgermeister der Skatstadt Altenburg freute sich über die inzwischen schnelle Verkehrsverbindung über die A 38 nach Nordhausen und sprach seine Einladung zu einem Gegenbesuch nach Altenburg aus.
Autor: nnz

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