Mi, 08:02 Uhr
30.01.2008
Nun geht es um Platz 2
Im Spitzenspiel des 14. Spieltages der Landesliga Handball wurde der Vormarsch des Nordhäuser SV durch eine 29:35 Niederlage beim Spitzenreiter SG Erfurt/Bad Langensalza vorerst gestoppt. Ein ausführlicher Bericht von Frank Ollech...
Schon im Vorfeld war klar, das diese Begegnung einigen Zündstoff bietet. Der NSV von der Heimniederlage in der Hinrunde immer noch angefressen wollte das derzeitige Hoch zum Sieg beim Ligaprimus nutzen. Ein Fanbus voller Nordhäuser Anhänger und eine gut gelaunte Mannschaft boten beste Voraussetzungen.
Leider war der Spielerkader auf ein Minimum durch Verletzungspech geschrumpft. Beide etatmäßigen Torhüter konnten nicht eingesetzt werden. Die Lücken mussten Dennis Odebrecht und das reaktivierte Urgestein Heiko Alert ausfüllen. Eine am Ende vielleicht entscheidende Schwächung. Da auch drei weitere Feldspieler passen mussten wurde die Lage nicht besser. Doch Trübsal gab es im Nordhäuser Lager nicht, eher Kampfeslust.
Diese Stimmung nahmen sie in den Anfangsminuten mit ins Spiel und erzielten eine 3:0 Führung. Die SG erkannte dass an diesem Tag mit den Gästen nicht gut Kirschen Essen ist und zog im weiteren Spielverlauf alle Register. Immer wieder Mittelpunkt Andrej Minevski der mit seinen Schauspieleinlagen viel Emotionen in beiden Lagern freisetzte. Leider beeinträchtigte das nicht nur Spieler und Fans.
Vier Treffer in Folge und der Tabellenführer war wieder im Geschäft (4:3). Beide Mannschaften versuchten Unkonzentriertheiten für sich zu nutzen um den anderen überlisten zu können. Nach dem 6:6, durch den stark aufspielenden Sebastian Kreutz, konnte sich der Gastgeber das erste mal mit 10:6 richtig absetzen. Die anschließende Aufholjagd endete beim 9:12 aus Sicht des NSV. Danach brachten kleine Vorteile der SG den NSV bis zur Halbzeit mit 12:17 in Rückstand.
Nach der Pause war wieder der größere Offensivdrang bei den Nordhäusern, deren Bemühungen bei nicht allen auf dem Parkett Anerkennung fand. Beim 17:20 waren sie wieder dran, das anschließende 18:23 ein Rückschlag. Nicht aufgebend kämpfte der NSV weiter an mehreren Fronten. Beim 24:26 keimte erneut Hoffnung die aber mit dem 24:30 rigoros zu ersticken drohte. Jedoch ist der NSV nicht mehr die Mannschaft der Hinrunde. Damals zerbrach sie, heute kämpfte sie. Die Belohnung, der vielleicht letzte Lichtblick beim 28:31. Doch am Ende der Begegnung wieder düstere Wolken verbunden mit einer 29:35 Niederlage des NSV.
Trotz der Niederlage enttäuschten die Nordhäuser nicht. Die größeren Kraft- und Bonusreserven lagen diesmal auf Seiten der Gastgeber. Mit Phillip Kley stellen sie auch den Torschützenkönig der Begegnung. Er erzielte 11 Treffer, 6 davon von Strafpunkt. Insgesamt erhielt die SG 8 und der NSV 4 Strafwürfe zugestanden. Die NSV Torfabrik Steffan Fuhrmann kommt da nur auf 9 Treffer, kassierte aber 2 frühe Zeitstrafen. Über zu wenig Ruhephasen konnte sich der NSV auch nicht beschweren. Auf beachtliche 16 Minuten brachten sie es, während in dieser Beziehung die SG das Nachsehen mit nur 6 Minuten hatte.
Neben einer guten Mannschaftsleistung waren besonders Steffan Fuhrmann, Sebastian Kreutz sowie Christian Flötling in Torlaune.
Nach diesem Sieg und 3 Punkten Vorsprung, ist die Spielgemeinschaft wohl kaum noch zu stoppen und der Titel greifbar nah. Die Nordhäuser können die Niederlage verschmerzen. Gemeinsam mit 4 weiteren Mannschaften kämpfen sie nun um Platz 2.
Dennis Odebrecht/ Heiko Alert/ Stefan Fuhrmann 9/ Marco Bialkowski 2/ Christian Gehr 1/ Michael Spieß/ Sebastian Kreutz 10/ Chrsitian Flötling 5/ Holger Kühne/ Marco Holznagel 1/ Marcel Effenberger/ David Meitzner
Autor: nnzSchon im Vorfeld war klar, das diese Begegnung einigen Zündstoff bietet. Der NSV von der Heimniederlage in der Hinrunde immer noch angefressen wollte das derzeitige Hoch zum Sieg beim Ligaprimus nutzen. Ein Fanbus voller Nordhäuser Anhänger und eine gut gelaunte Mannschaft boten beste Voraussetzungen.
Leider war der Spielerkader auf ein Minimum durch Verletzungspech geschrumpft. Beide etatmäßigen Torhüter konnten nicht eingesetzt werden. Die Lücken mussten Dennis Odebrecht und das reaktivierte Urgestein Heiko Alert ausfüllen. Eine am Ende vielleicht entscheidende Schwächung. Da auch drei weitere Feldspieler passen mussten wurde die Lage nicht besser. Doch Trübsal gab es im Nordhäuser Lager nicht, eher Kampfeslust.
Diese Stimmung nahmen sie in den Anfangsminuten mit ins Spiel und erzielten eine 3:0 Führung. Die SG erkannte dass an diesem Tag mit den Gästen nicht gut Kirschen Essen ist und zog im weiteren Spielverlauf alle Register. Immer wieder Mittelpunkt Andrej Minevski der mit seinen Schauspieleinlagen viel Emotionen in beiden Lagern freisetzte. Leider beeinträchtigte das nicht nur Spieler und Fans.
Vier Treffer in Folge und der Tabellenführer war wieder im Geschäft (4:3). Beide Mannschaften versuchten Unkonzentriertheiten für sich zu nutzen um den anderen überlisten zu können. Nach dem 6:6, durch den stark aufspielenden Sebastian Kreutz, konnte sich der Gastgeber das erste mal mit 10:6 richtig absetzen. Die anschließende Aufholjagd endete beim 9:12 aus Sicht des NSV. Danach brachten kleine Vorteile der SG den NSV bis zur Halbzeit mit 12:17 in Rückstand.
Nach der Pause war wieder der größere Offensivdrang bei den Nordhäusern, deren Bemühungen bei nicht allen auf dem Parkett Anerkennung fand. Beim 17:20 waren sie wieder dran, das anschließende 18:23 ein Rückschlag. Nicht aufgebend kämpfte der NSV weiter an mehreren Fronten. Beim 24:26 keimte erneut Hoffnung die aber mit dem 24:30 rigoros zu ersticken drohte. Jedoch ist der NSV nicht mehr die Mannschaft der Hinrunde. Damals zerbrach sie, heute kämpfte sie. Die Belohnung, der vielleicht letzte Lichtblick beim 28:31. Doch am Ende der Begegnung wieder düstere Wolken verbunden mit einer 29:35 Niederlage des NSV.
Trotz der Niederlage enttäuschten die Nordhäuser nicht. Die größeren Kraft- und Bonusreserven lagen diesmal auf Seiten der Gastgeber. Mit Phillip Kley stellen sie auch den Torschützenkönig der Begegnung. Er erzielte 11 Treffer, 6 davon von Strafpunkt. Insgesamt erhielt die SG 8 und der NSV 4 Strafwürfe zugestanden. Die NSV Torfabrik Steffan Fuhrmann kommt da nur auf 9 Treffer, kassierte aber 2 frühe Zeitstrafen. Über zu wenig Ruhephasen konnte sich der NSV auch nicht beschweren. Auf beachtliche 16 Minuten brachten sie es, während in dieser Beziehung die SG das Nachsehen mit nur 6 Minuten hatte.
Neben einer guten Mannschaftsleistung waren besonders Steffan Fuhrmann, Sebastian Kreutz sowie Christian Flötling in Torlaune.
Nach diesem Sieg und 3 Punkten Vorsprung, ist die Spielgemeinschaft wohl kaum noch zu stoppen und der Titel greifbar nah. Die Nordhäuser können die Niederlage verschmerzen. Gemeinsam mit 4 weiteren Mannschaften kämpfen sie nun um Platz 2.
Dennis Odebrecht/ Heiko Alert/ Stefan Fuhrmann 9/ Marco Bialkowski 2/ Christian Gehr 1/ Michael Spieß/ Sebastian Kreutz 10/ Chrsitian Flötling 5/ Holger Kühne/ Marco Holznagel 1/ Marcel Effenberger/ David Meitzner

