Di, 11:45 Uhr
29.01.2008
Immer mehr verrottet
In Thüringen wird nicht nur aus Wind oder Sonnenstrahlen Energie gewonnen, sondern auch aus Abfällen. Die aber müssen zuvor verrotten...
Im Jahr 2006 wurde in den 51 Thüringer Kompostierungsanlagen (inklusive Biogasanlagen) rund 929.000 Tonnen Abfall eingesetzt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik über 91.000 Tonnen bzw. 10,9 Prozent mehr Abfall als im Jahr zuvor. In den vergangenen zehn Jahren erhöhte sich die in Kompostierungsanlagen des Freistaates behandelte Abfallmenge um mehr als 403.000 Tonnen bzw. 76,8 Prozent.
Fast drei Fünftel des in Thüringer Kompostierungsanlagen eingesetzten Abfalls (556.000 Tonnen bzw. 59,9 Prozent) stammte aus anderen Bundesländern. Der Rest wurde aus Thüringen selbst angeliefert (364.000 Tonnen bzw. 39,2 Prozent) oder es handelte sich um betriebseigene Abfälle (8 Tausend Tonnen bzw. 0,8 Prozent). Die aus dem Ausland angelieferte Menge war mit einem Anteil von unter 0,1 Prozent nur von geringer Bedeutung.
Die Kompostierung ermöglicht eine umweltverträgliche Verwertung von Abfällen sowie deren Wiedereinsatz in den Stoffwechselkreislauf. Vielfältige Reststoffe mit biogenen Inhaltsstoffen aus dem häuslichen, gewerblichen und industriellen Bereich können biologisch verwertet oder behandelt werden.
In den Thüringer Kompostierungsanlagen wurden im Jahr 2006 u.a. 270.000 Tonnen Abfälle aus der Biotonne, 156.000 Tonnen Garten- und Parkabfälle sowie 146.000 Tonnen Schlämme aus der Behandlung von kommunalem Abwasser verwertet.
Im Jahr 2006 wurden rund 356.000 Tonnen fertiger Kompost den Thüringer Kompostierungsanlagen entnommen. In erster Linie wurde dieser Kompost durch den Wiedereinsatz als Bodenverbesserer insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Landschaftspflege an die Natur zurückgegeben.
Autor: nnzIm Jahr 2006 wurde in den 51 Thüringer Kompostierungsanlagen (inklusive Biogasanlagen) rund 929.000 Tonnen Abfall eingesetzt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik über 91.000 Tonnen bzw. 10,9 Prozent mehr Abfall als im Jahr zuvor. In den vergangenen zehn Jahren erhöhte sich die in Kompostierungsanlagen des Freistaates behandelte Abfallmenge um mehr als 403.000 Tonnen bzw. 76,8 Prozent.
Fast drei Fünftel des in Thüringer Kompostierungsanlagen eingesetzten Abfalls (556.000 Tonnen bzw. 59,9 Prozent) stammte aus anderen Bundesländern. Der Rest wurde aus Thüringen selbst angeliefert (364.000 Tonnen bzw. 39,2 Prozent) oder es handelte sich um betriebseigene Abfälle (8 Tausend Tonnen bzw. 0,8 Prozent). Die aus dem Ausland angelieferte Menge war mit einem Anteil von unter 0,1 Prozent nur von geringer Bedeutung.
Die Kompostierung ermöglicht eine umweltverträgliche Verwertung von Abfällen sowie deren Wiedereinsatz in den Stoffwechselkreislauf. Vielfältige Reststoffe mit biogenen Inhaltsstoffen aus dem häuslichen, gewerblichen und industriellen Bereich können biologisch verwertet oder behandelt werden.
In den Thüringer Kompostierungsanlagen wurden im Jahr 2006 u.a. 270.000 Tonnen Abfälle aus der Biotonne, 156.000 Tonnen Garten- und Parkabfälle sowie 146.000 Tonnen Schlämme aus der Behandlung von kommunalem Abwasser verwertet.
Im Jahr 2006 wurden rund 356.000 Tonnen fertiger Kompost den Thüringer Kompostierungsanlagen entnommen. In erster Linie wurde dieser Kompost durch den Wiedereinsatz als Bodenverbesserer insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Landschaftspflege an die Natur zurückgegeben.


