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Fr, 14:25 Uhr
25.01.2008

Gentechnikfrei - noch!

Die Felder in Nordthüringen sind noch frei von Gentechnik. In anderen Teilen Thüringens ist das anders. Über die Gefahren der Gentechnik war in dieser Woche in Nordhausen diskutiert worden.


Auf 18 ha in Gierstedt und Schmölln im Freistaat Thüringen erste Agro-Gen-Technik -Felder. Diese Nachricht vom Fachmann Dr. Frank Augsten, Geschäftsführer vom Thüringer Ökoherz hörten die Besucher des ersten Nordthüringer Gentechnik-Forums am Mittwoch in Nordhausen mit Interesse und erwarten vom Bauernverband, dass das in Zukunft so bleiben wird.

Organisatoren des Forums waren Imker, der BUND und die Bündnisgrünen, Lehrer, Schüler, Tierschützer und natürlich besorgte Bürger. Sie ließen sich umfassend über die aktuelle Situation, die Gesetzeslage, über Folgen für die landwirtschaftlichen Böden und das Grundwasser und die gesundheitlichen Risiken informieren. Aber ganz besonders wurde auf die weltweite Monopolisierung des Saatgutes am Beispiel des amerikanischen Konzerns Monsanto hingewiesen.

Dr. Frank Augsten, Monika Karwath, Dr. Greiner vom Imkerverband, Frau Kliem vom Landwirtschaftsamt Frankenhausen sowie Heinrich Lorenz vom Kreisvorstand der Bündnisgrünen waren sich als Podiumsteilnehmer mit den Zuhörern einig, dass es eine Aufklärungs- und Bildungscampagne in einem Aktionsbündnis für Gen-freie Landwirtschaft in Thüringen geben muss.

Der Widerstand gegen die Agro-Gen-Technik wird aber nur Erfolg haben, wenn er in der Bevölkerung in der ganzen Breite erfolgt!! Damit dieser breite Widerstand gelingen kann, bedarf es der massiven Aufklärung und Bildung. „Das ist kein Spaß mehr“, so Frank Augsten. Die Folgen der Agro-Gen-Technik seien so umfassend, dass vom Gesundheits- und Verbraucherschutz-, dem Landwirtschafts- und Umweltministerium und insbesondere vom Entwicklungshilfeministerium auf Bundesebene dringend reagiert werden müsse.

Zunächst aber werden die Bündnisgrünen in Thüringen und so auch in Nordthüringen hoffentlich in einem breiten Aktionsbündnis über die gravierenden nachhaltigen Gefahren der Agro-Gen-Technik informieren. Die nächste Veranstaltung zum Thema findet im Eichsfeldkreis statt.
Gisela Hartmann
Autor: nnz

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