Do, 09:47 Uhr
18.04.2002
Meerpferdchen ist wieder zu Hause
Nordhausen (nnz). Heute war es endlich soweit. Mit einem Tieflader wurden die Teile des künftigen Meerpferdchenbrunnens angeliefert. nnz war für Sie dabei.
Mit einem riesigen Autokran wurden die drei schweren Teile des Brunnens kurz vor 9.00 Uhr vom Tieflader vorsichtig abgesetzt. Anschließend wurden sie in einer Art Trockenübung auf das vorbereitete Fundament gesetzt. Schon mal vorsichtig auf einer Palette ruhend, beobachtete das neue Meerpferdchen (im Bild im Vordergrund) das Geschehen. Die Aufbauarbeiten werden sich nach Einschätzung der Experten bis zum Nachmittag hinziehen. Dann allerdings wird der Nordhäuser Postplatz um eine Attraktion reicher sein.
Für das Projekt hatten sich vor allem die Mitglieder des Lions-Club in Nordhausen verdient gemacht. Ein Teil des Geldes stammt unter anderem aus dem Erlös eines Konzertes im Nordhäuser Dom im vergangenen Jahr. Unterstützung fanden sie bei zahlreichen Sponsoren und der Stadtverwaltung. Die gesamte Platzgestaltung wird in erster Linie am Brunnen und Meerpferd ausgerichtet sein. Die Begrünung, welche das Hauptgerüst der Platzfläche darstellt, bleibt weitgehend erhalten und wird durch Blumen- und Gehölzflächen ergänzt. Die Wege dieses Platzes werden mit Naturstein unterschiedlicher Größe gepflastert. Ein attraktiver Sitzbereich am Brunnen soll zum Verweilen einladen.
Bereits 1735 wurde ein Brunnen auf dem Pferdemarkt gebaut, der 1738 um ein wasserspeiendes Meerpferd bereichert wurde. 1876 wurde der Brunnen abgerissen. Später war das Meerpferd dann viele Jahre im Meyenburgmuseum eingelagert. Nun soll ein kleiner Teil der Geschichte Nordhausens mit der Errichtung dieses Brunnens auf dem Postplatz wieder lebendig werden. Der Postplatz war vor dem 2. Weltkrieg bebaut. Erst nach der Zerstörung am 3. und 4. April 1945 entstand hier dieser freie Platz.
Autor: nnz
Mit einem riesigen Autokran wurden die drei schweren Teile des Brunnens kurz vor 9.00 Uhr vom Tieflader vorsichtig abgesetzt. Anschließend wurden sie in einer Art Trockenübung auf das vorbereitete Fundament gesetzt. Schon mal vorsichtig auf einer Palette ruhend, beobachtete das neue Meerpferdchen (im Bild im Vordergrund) das Geschehen. Die Aufbauarbeiten werden sich nach Einschätzung der Experten bis zum Nachmittag hinziehen. Dann allerdings wird der Nordhäuser Postplatz um eine Attraktion reicher sein. Für das Projekt hatten sich vor allem die Mitglieder des Lions-Club in Nordhausen verdient gemacht. Ein Teil des Geldes stammt unter anderem aus dem Erlös eines Konzertes im Nordhäuser Dom im vergangenen Jahr. Unterstützung fanden sie bei zahlreichen Sponsoren und der Stadtverwaltung. Die gesamte Platzgestaltung wird in erster Linie am Brunnen und Meerpferd ausgerichtet sein. Die Begrünung, welche das Hauptgerüst der Platzfläche darstellt, bleibt weitgehend erhalten und wird durch Blumen- und Gehölzflächen ergänzt. Die Wege dieses Platzes werden mit Naturstein unterschiedlicher Größe gepflastert. Ein attraktiver Sitzbereich am Brunnen soll zum Verweilen einladen.
Bereits 1735 wurde ein Brunnen auf dem Pferdemarkt gebaut, der 1738 um ein wasserspeiendes Meerpferd bereichert wurde. 1876 wurde der Brunnen abgerissen. Später war das Meerpferd dann viele Jahre im Meyenburgmuseum eingelagert. Nun soll ein kleiner Teil der Geschichte Nordhausens mit der Errichtung dieses Brunnens auf dem Postplatz wieder lebendig werden. Der Postplatz war vor dem 2. Weltkrieg bebaut. Erst nach der Zerstörung am 3. und 4. April 1945 entstand hier dieser freie Platz.


