Mi, 10:49 Uhr
23.01.2008
Entspannung im Landkreis
Nach den steigenden Pegeln der Flüsse im Landkreis Nordhausen am Sonntag und Montag hat sich die Lage im Landkreis Nordhausen wieder normalisiert. Die nnz mit einem aktuellen Situationsbericht.
Nach ergiebigen Niederschlägen in der vergangenen Woche stieg besonders der Pegel der Bere im Harz auf einen Pegelstand von über 2 m. Aufgrund der Überschreitung der Richtwasserstände an einigen Pegeln im Landkreis Nordhausen wurde am 21. Jan. 2008 um 7.52 Uhr durch das Staatliche Umweltamt Sondershausen für den Landkreis Nordhausen die Alarmstufe 2 ausgerufen.
Alarmstufe 2 bedeutet das Vorhalten eines ständigen Wachdienstes an wasserwirtschaftlichen Anlagen und die Kontrolle an Brücken, Durchlässen und sonstigen Gefährdungspunkten. Durch die hiesigen Freiwilligen Feuerwehren wurden aber erfahrungsgemäß alle bekannten Gefährdungspunkte bereits vor Ausrufung der Alarmstufe 2 kontrolliert. Zeitweise waren 100 Feuerwehrleute auf Kontrollfahrten unterwegs. Nach Überflutung der Flächen um die Gemeinde Windehausen wurden die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue zum Füllen von Sandsäcken alarmiert und bis in die Nachtstunden eingesetzt. So wurden rund 5.000 Sandsäcke allein in Windehausen verbaut
Am heutigen Mittwoch wurden die Straßen wieder freigegeben und alle Alarmstufen aufgehoben.
Jutta Krauth (SPD), 1. Beigeordnete des Landratsamtes und amtierende Landrätin bedankte sich bereits bei den eingesetzten Kräften im Bereich Windehausen und Heringen, als sie sich vor Ort einen Überblick über die Hochwassersituation in den letzten Tagen verschaffte. Mein Dank gilt aber auch allen anderen Feuerwehrangehörigen im Landkreis, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz waren, so Krauth.
Sie kündigte an, dass sie in kürzester Zeit eine Beratung mit den zuständigen Stellen und den betroffenen Gemeinden anberaumen werde. Hier wird es dann darum gehen, was zukünftig zu tun sei, um das Ausmaß der Schäden bei extremen Hochwasserlagen für die Bewohner so gering wie möglich zu halten.
Autor: nnzNach ergiebigen Niederschlägen in der vergangenen Woche stieg besonders der Pegel der Bere im Harz auf einen Pegelstand von über 2 m. Aufgrund der Überschreitung der Richtwasserstände an einigen Pegeln im Landkreis Nordhausen wurde am 21. Jan. 2008 um 7.52 Uhr durch das Staatliche Umweltamt Sondershausen für den Landkreis Nordhausen die Alarmstufe 2 ausgerufen.
Alarmstufe 2 bedeutet das Vorhalten eines ständigen Wachdienstes an wasserwirtschaftlichen Anlagen und die Kontrolle an Brücken, Durchlässen und sonstigen Gefährdungspunkten. Durch die hiesigen Freiwilligen Feuerwehren wurden aber erfahrungsgemäß alle bekannten Gefährdungspunkte bereits vor Ausrufung der Alarmstufe 2 kontrolliert. Zeitweise waren 100 Feuerwehrleute auf Kontrollfahrten unterwegs. Nach Überflutung der Flächen um die Gemeinde Windehausen wurden die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue zum Füllen von Sandsäcken alarmiert und bis in die Nachtstunden eingesetzt. So wurden rund 5.000 Sandsäcke allein in Windehausen verbaut
Am heutigen Mittwoch wurden die Straßen wieder freigegeben und alle Alarmstufen aufgehoben.
Jutta Krauth (SPD), 1. Beigeordnete des Landratsamtes und amtierende Landrätin bedankte sich bereits bei den eingesetzten Kräften im Bereich Windehausen und Heringen, als sie sich vor Ort einen Überblick über die Hochwassersituation in den letzten Tagen verschaffte. Mein Dank gilt aber auch allen anderen Feuerwehrangehörigen im Landkreis, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz waren, so Krauth.
Sie kündigte an, dass sie in kürzester Zeit eine Beratung mit den zuständigen Stellen und den betroffenen Gemeinden anberaumen werde. Hier wird es dann darum gehen, was zukünftig zu tun sei, um das Ausmaß der Schäden bei extremen Hochwasserlagen für die Bewohner so gering wie möglich zu halten.

