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Do, 12:20 Uhr
17.01.2008

Die Geschichte eines Kreuzes

Wenn Sie viel mit dem Auto unterwegs sind, dann sind Ihnen sicher die verschiedensten Kreuze am Straßenrand aufgefallen. Jetzt steht so ein Kreuz mitten in Nordhausen...

Erinnern und trauern (Foto: nnz) Erinnern und trauern (Foto: nnz)

Es war der 22. Dezember vergangenen Jahres, ein Samstag. Der 7 Jahre alte Lucas wollte auf Höhe der Sparkassenfiliale in der Bochumer Straße über die Straße rennen. Vermutlich, die Ermittlungen zu diesem Unfall sind noch nicht abgeschlossen, war kindlicher Leichtsinn im Spiel, vielleicht auch nicht. Mitten auf der Fahrbahn kommt es zum Zusammenstoß mit einem Auto. Die nnz hatte darüber berichtet.

Zwei Tage – es ist der Heilige Abend - später stirbt das Kind an den schweren Verletzungen im Krankenhaus. In der Familie ist das Leid unendlich groß. Es muß so groß gewesen sein, daß sie sich zu einem ungewöhnlichen Schritt der Trauer entschloß. Am Straßenrand sollte ein Holzkreuz aufgestellt werden. Mutter und Großmutter sprachen im Nordhäuser Rathaus vor. Im zuständigen Fachamt wurde letztlich entschieden, dem Wunsch der Trauernden zu entsprechen. Wie Rainer Kottek der nnz sagte, sei das Aufstellen des Holzkreuzes befristet genehmigt worden.

Die Schuldfrage bei diesem Unfall ist noch nicht abschließend geklärt, erfährt die nnz bei der Polizei. Derzeit wird das Ergebnis eines Gutachtens erwartet, das Antwort auf die Frage geben soll, ob der Unfall vermeidbar gewesen wäre.
Autor: nnz

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