Mo, 12:29 Uhr
15.04.2002
Rückgang und hohes Niveau
Nordhausen (nnz). Die Zahl der Jugendfeuerwehren ist im Landkreis Nordhausen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Trotzdem gibt es auch hier Reserven, meint der Verantwortliche für die Jugendfeuerwehren im Landkreis, Marc Hesse.
Mit 59 Gruppen war die Zahl der Gruppen noch nie so hoch wie Ende des Jahres 2001. Bei der Kreis-Jugendfeuerwehr wurde dieser positive Trend jetzt mit der Auswertung der örtlichen Arbeitsberichte für die vergangenen Jahre belegt. Doch trotz dieser Erfolgsbilanz mussten die Jugendfeuerwehren 2001 einen leichten Mitgliederrückgang hinnehmen. Begeisterten sich im Jahr 2000 noch insgesamt 736 junge Menschen für die Mitarbeit in diesem Jugendverband, so waren es 2001 nur noch 717 Floriansjünger.
Erfreulich ist, dass diese statistischen Daten nicht nur mit allgemeinen Fluktuationsraten erklärt werden müssen. Im Gegenteil, jährlich können zahlreiche Jugendliche in die örtlichen Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren übernommen werden. Im letzten Jahr waren es 63 junge Menschen. Gerade sie sind wertvolle Einsatzkräfte, da sie mit vielen Ausbildungsanteilen bereits in der Jugendfeuerwehr konfrontiert wurden.
Interessant ist auch, dass die Jugendfeuerwehr, obwohl sie sich im Bereich der außerschulischen Jugendbildung traditionell eher technisch ausrichtet, attraktiver wird für die Mädchen: Innerhalb der Kreis-Jugendfeuerwehr Nordhausen wuchs der Mädchenanteil in den untersuchten Jahren 1996 bis 2001 von 18,2 auf jetzt 25,7 Prozent.
Die Altersstruktur der Mitglieder hat sich in den vergangenen sechs Jahren kaum verändert. Nach wie vor sind es vor allem die 14-Jährigen (in 2001 über 20 Prozent), die sich in der Jugendfeuerwehr wohl fühlen. Gefolgt werden sie von den 13- und 15-Jährigen, denen sich die 12- und 16-Jährigen anschließen. Mit Vollendung des 10. Lebensjahres kann man übrigens in eine Thüringer Jugendfeuerwehr eintreten. Neben den Kindern und Jugendlichen sind es natürlich Erwachsene, die das Geschehen in der Jugendfeuerwehr bestimmen: Es sind die 59 ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarte, die regelmäßig von 131 Helfern unterstützt werden.
Wertet man Jahresberichte und Mitgliederstatistiken, sollte es auch ein Fazit geben. Die Kreis-Jugendfeuerwehr zumindest macht sich auch weiterhin Gedanken darüber, wie man junge Menschen dazu motivieren kann, zum Beispiel über die Jugendfeuerwehr ein Band zur Gesellschaft zu entwickeln, sich zu bilden und zu entfalten. Die ehrenamtlichen Akteure will sie dabei auch in Zukunft tatkräftig unterstützen.
Autor: nnzMit 59 Gruppen war die Zahl der Gruppen noch nie so hoch wie Ende des Jahres 2001. Bei der Kreis-Jugendfeuerwehr wurde dieser positive Trend jetzt mit der Auswertung der örtlichen Arbeitsberichte für die vergangenen Jahre belegt. Doch trotz dieser Erfolgsbilanz mussten die Jugendfeuerwehren 2001 einen leichten Mitgliederrückgang hinnehmen. Begeisterten sich im Jahr 2000 noch insgesamt 736 junge Menschen für die Mitarbeit in diesem Jugendverband, so waren es 2001 nur noch 717 Floriansjünger.
Erfreulich ist, dass diese statistischen Daten nicht nur mit allgemeinen Fluktuationsraten erklärt werden müssen. Im Gegenteil, jährlich können zahlreiche Jugendliche in die örtlichen Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren übernommen werden. Im letzten Jahr waren es 63 junge Menschen. Gerade sie sind wertvolle Einsatzkräfte, da sie mit vielen Ausbildungsanteilen bereits in der Jugendfeuerwehr konfrontiert wurden.
Interessant ist auch, dass die Jugendfeuerwehr, obwohl sie sich im Bereich der außerschulischen Jugendbildung traditionell eher technisch ausrichtet, attraktiver wird für die Mädchen: Innerhalb der Kreis-Jugendfeuerwehr Nordhausen wuchs der Mädchenanteil in den untersuchten Jahren 1996 bis 2001 von 18,2 auf jetzt 25,7 Prozent.
Die Altersstruktur der Mitglieder hat sich in den vergangenen sechs Jahren kaum verändert. Nach wie vor sind es vor allem die 14-Jährigen (in 2001 über 20 Prozent), die sich in der Jugendfeuerwehr wohl fühlen. Gefolgt werden sie von den 13- und 15-Jährigen, denen sich die 12- und 16-Jährigen anschließen. Mit Vollendung des 10. Lebensjahres kann man übrigens in eine Thüringer Jugendfeuerwehr eintreten. Neben den Kindern und Jugendlichen sind es natürlich Erwachsene, die das Geschehen in der Jugendfeuerwehr bestimmen: Es sind die 59 ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarte, die regelmäßig von 131 Helfern unterstützt werden.
Wertet man Jahresberichte und Mitgliederstatistiken, sollte es auch ein Fazit geben. Die Kreis-Jugendfeuerwehr zumindest macht sich auch weiterhin Gedanken darüber, wie man junge Menschen dazu motivieren kann, zum Beispiel über die Jugendfeuerwehr ein Band zur Gesellschaft zu entwickeln, sich zu bilden und zu entfalten. Die ehrenamtlichen Akteure will sie dabei auch in Zukunft tatkräftig unterstützen.

