Mo, 13:25 Uhr
14.01.2008
Arbeit im Verborgenen
Die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Eigentlich nicht das Wetter für Bauarbeiter. Und doch: Wer aufmerksam am Taschenberg entlang geht, der hört das Geräusch von Bohrhämmern. Die nnz ist dem Lärm nachgegangen...
Die Grundplatte für das künftige Produktionsgebäude
Ein Gebäude der ehemaligen Brauerei am Taschenberg ist noch zu sehen. Das wird auch stehenbleiben, meint Investor Axel Heck bei einem Baustellengespräch mit der nnz. Dahinter, fast verborgen, ist in den zurückliegenden Monaten die Grundplatte für das neue Gebäude der Brauerei gegossen worden. Wenn alle Verträge mit den entsprechenden Firmen unter Dach und Fach sind, dann soll mit den Stahlbauarbeiten für die eigentliche Produktionshalle begonnen werden. Heck rechnet mit einem Fertigstellungstermin im Sommer dieses Jahres.
Danach haben die Fachleute vom Nordhäuser Apparatebau das Sagen. Sie werden die komplizierte Technik einbauen. Wenn alles so klappt, wie Axel Heck sich es vorstellt, soll die Eröffnung der Brauerei im Frühjahr kommenden Jahres gebührend gefeiert werden.
Im Keller (Foto: nnz)
Momentan ist der Geschäftsführer und Inhaber vom Bürgerlichen Brauhaus zu Nordhausen auf der Suche nach Ideen, wie das gesamte Gelände in die Brauereiplanungen mit einbezogen werden kann. Für die unterirdischen Anlagen, konkret die Gewölbekeller (siehe Foto), da hat Heck schon konkrete Vorstellungen entwickelt. Sie sollen in die Gesamtvermarktung des Brauerei-Areals mit einbezogen werden. Neben der Traditionsbrennerei in der Grimmelallee und dem Tabakspeicher soll ein weiterer musealer Raum entstehen, in dem historische Facetten der Nordhäuser Industriegeschichte gezeigt werden können. Und nach einem Rundgang besteht durchaus die Möglichkeit, in einem der Kellerräume ein frischgezapftes Nordhäuser Pils zu trinken.
Platz da unten gibt es genug, die Brauereikeller, die mit einander verbunden werden sollen, haben eine Fläche von 450 Quadratmeter. Kern- und Herzstück der Investition ist jedoch die Brauerei. Sie soll künftig zwischen 10.000 und 12.000 Hektoliter Nordhäuser Bier ausstoßen. Das ist das untere Limit. Wenn es 15.000 Hektoliter sind, dann wäre ich nicht unbedingt unglücklich, kommentiert Axel Heck seine Erwartungen. Doch bis dahin wird am Nordhäuser Taschenberg noch viel bewegen.
Autor: nnzDie Grundplatte für das künftige Produktionsgebäude
Ein Gebäude der ehemaligen Brauerei am Taschenberg ist noch zu sehen. Das wird auch stehenbleiben, meint Investor Axel Heck bei einem Baustellengespräch mit der nnz. Dahinter, fast verborgen, ist in den zurückliegenden Monaten die Grundplatte für das neue Gebäude der Brauerei gegossen worden. Wenn alle Verträge mit den entsprechenden Firmen unter Dach und Fach sind, dann soll mit den Stahlbauarbeiten für die eigentliche Produktionshalle begonnen werden. Heck rechnet mit einem Fertigstellungstermin im Sommer dieses Jahres.
Danach haben die Fachleute vom Nordhäuser Apparatebau das Sagen. Sie werden die komplizierte Technik einbauen. Wenn alles so klappt, wie Axel Heck sich es vorstellt, soll die Eröffnung der Brauerei im Frühjahr kommenden Jahres gebührend gefeiert werden.
Im Keller (Foto: nnz)
Momentan ist der Geschäftsführer und Inhaber vom Bürgerlichen Brauhaus zu Nordhausen auf der Suche nach Ideen, wie das gesamte Gelände in die Brauereiplanungen mit einbezogen werden kann. Für die unterirdischen Anlagen, konkret die Gewölbekeller (siehe Foto), da hat Heck schon konkrete Vorstellungen entwickelt. Sie sollen in die Gesamtvermarktung des Brauerei-Areals mit einbezogen werden. Neben der Traditionsbrennerei in der Grimmelallee und dem Tabakspeicher soll ein weiterer musealer Raum entstehen, in dem historische Facetten der Nordhäuser Industriegeschichte gezeigt werden können. Und nach einem Rundgang besteht durchaus die Möglichkeit, in einem der Kellerräume ein frischgezapftes Nordhäuser Pils zu trinken.Platz da unten gibt es genug, die Brauereikeller, die mit einander verbunden werden sollen, haben eine Fläche von 450 Quadratmeter. Kern- und Herzstück der Investition ist jedoch die Brauerei. Sie soll künftig zwischen 10.000 und 12.000 Hektoliter Nordhäuser Bier ausstoßen. Das ist das untere Limit. Wenn es 15.000 Hektoliter sind, dann wäre ich nicht unbedingt unglücklich, kommentiert Axel Heck seine Erwartungen. Doch bis dahin wird am Nordhäuser Taschenberg noch viel bewegen.


