Mo, 11:03 Uhr
15.04.2002
Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 15.4.2002
Wie schon vermutet haben die neuesten amerikanischen Konjunkturdaten am Freitag eher ein trübes Bild der US-Wirtschaft vermittelt. Trotzdem konnten sich die amerikanischen Börsen in einer behaupteten Verfassung darstellen. Der Absturz vom Vortag konnte aufgehalten werden.
Der Einzelhandel in den USA im März ist zwar erneut gewachsen, allerdings weniger stark als erwartet. Die Erzeugerpreise stiegen im März unterdessen stärker als angenommen um 1,0 Prozent zum Vormonat. Der Index der Universität von Michigan für das Konsumentenvertrauen sank gleichzeitig unerwartet. Der Index, der als Frühindikator für die Entwicklung der US-Konjunktur gilt, fiel im April auf 94,4 Punkte nach 95,7 Punkte im März. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 96,0 Punkte gerechnet.
Der Dow Jones 30 Index konnte sich zum Schlusskurs leicht ins Plus retten und schloss mit 10190,82 Punkten mit 14,74 Zählern höher. Der breiter gefasste S&P 500 Index verbesserte sich um 7,32 Punkte auf 1111,01 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq kam es zu einem Anstieg der Kurse, der erhöhte sich um 30,95 Punkte auf 1756,19 Zähler.
Die deutschen Märkte tendierten am Freitag eher lustlos und seitwärts. Nach einer Eröffnung im bei 5165 Punkten und einen Schlusskurs von 5189 Punkten, war fast schon die gesamte Handelsbreite definiert. Auch liegt die erste Indikation heute morgen lediglich bei 5190 Punkten. Dies ist keine Veränderung zum Freitag.
Wir müssen abwarten, wie sich der heutige Tag entwickelt. Aus diesem Grund lasse ich meine Handelsbreite von letzter Woche auch bestehen. Der Widerstand bei 5220 hatte auch am Freitag Bestand und dürfte auch heute eine große Hürde auf einem Weg nach oben sein. Eine gute Unterstützung hat der mittlerweile bei 5130 Punkten herausgebildet. Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnzWie schon vermutet haben die neuesten amerikanischen Konjunkturdaten am Freitag eher ein trübes Bild der US-Wirtschaft vermittelt. Trotzdem konnten sich die amerikanischen Börsen in einer behaupteten Verfassung darstellen. Der Absturz vom Vortag konnte aufgehalten werden.
Der Einzelhandel in den USA im März ist zwar erneut gewachsen, allerdings weniger stark als erwartet. Die Erzeugerpreise stiegen im März unterdessen stärker als angenommen um 1,0 Prozent zum Vormonat. Der Index der Universität von Michigan für das Konsumentenvertrauen sank gleichzeitig unerwartet. Der Index, der als Frühindikator für die Entwicklung der US-Konjunktur gilt, fiel im April auf 94,4 Punkte nach 95,7 Punkte im März. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 96,0 Punkte gerechnet.
Der Dow Jones 30 Index konnte sich zum Schlusskurs leicht ins Plus retten und schloss mit 10190,82 Punkten mit 14,74 Zählern höher. Der breiter gefasste S&P 500 Index verbesserte sich um 7,32 Punkte auf 1111,01 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq kam es zu einem Anstieg der Kurse, der erhöhte sich um 30,95 Punkte auf 1756,19 Zähler.
Die deutschen Märkte tendierten am Freitag eher lustlos und seitwärts. Nach einer Eröffnung im bei 5165 Punkten und einen Schlusskurs von 5189 Punkten, war fast schon die gesamte Handelsbreite definiert. Auch liegt die erste Indikation heute morgen lediglich bei 5190 Punkten. Dies ist keine Veränderung zum Freitag.
Wir müssen abwarten, wie sich der heutige Tag entwickelt. Aus diesem Grund lasse ich meine Handelsbreite von letzter Woche auch bestehen. Der Widerstand bei 5220 hatte auch am Freitag Bestand und dürfte auch heute eine große Hürde auf einem Weg nach oben sein. Eine gute Unterstützung hat der mittlerweile bei 5130 Punkten herausgebildet. Jörg Dechert, Aktienhandel

