Mo, 08:01 Uhr
15.04.2002
nnz-Forum: Zufall oder gewollt?
Nordhausen (nnz). nnz berichtete gestern über den Vorschlag zur Liste des Landesvorstandes der PDS. Auf Platz 1 bis 6 ist Gerhard Jüttemann nicht zu finden. Die PDS im Landkreis Nordhausen ist wütend...
Der Nordhäuser Kreisverband der PDS ist enttäuscht, das Gerhard Jüttemann nicht auf einen Spitzenplatz der Thüringer Landesliste gewählt wurde. Nach seinem jahrelangen Engagement als parteiloser Abgeordneter für die PDS im Deutschen Bundestag, und insbesondere für die Nordthüringer Region, als seinen Wahlkreis, empfindet es der PDS Kreisverband Nordhausen nicht nur als unfair und undankbar, sondern als Versuch, die Nordthüringer Region von der Landes- und Bundespolitik gänzlich abzukoppeln. Dies wird sich als eine fataler Fehler herausstellen. Nach unserer Auffassung hat der Thüringer Landesvorstand es nicht verstanden, seinen Einfluß geltend zu machen, daß eine Region, die gezeichnet ist von hoher Arbeitslosigkeit, von zahlreichen Betriebs- und Werksschließungen, einen direkten Draht zur Bundes- und Landespolitik braucht. Die Entscheidung des Landesvorstandes, ebenso die Einschätzung und Empfehlung durch die Bundestagsfraktion, ist in mehrfacher Hinsicht, nicht hinzunehmen!
Es ist schon bemerkenswert, in wie weit die Basis ein Mitspracherecht hat? Trotz einem klaren Votum für Gerhard Jütteman, fand dies bei der Aufstellung der Kandidaten für die Thüringer Liste durch den Landesvorstand nur wenig Gehöhr! Sollte es für den sechsten Listenplatz im Endeffekt auch nicht reichen, ist der Kyffhäuserkreis, und somit ganz Nordthüringen abgekoppelt! Eine strategische Meisterleistung kann dies wohl nicht sein, oder ist dies gewollt? Ein weiteres leidiges Problem für die Nordhäuser ist es, das es keinen Regionalmitarbeiter der PDS gibt, kein Wahlkreisbüro, und somit keinen hauptamtlichen Ansprechpartner der PDS.
Auch hier stellen sich die Nordhäuser die Frage: Zufall, oder gewollt? Die Politik der PDS im Kreis Nordhausen wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern, mit hohem Engagement getätigt, und das alles mit nur spärlicher Unterstützung durch den Landesvorstand. Dies muß sich ändern, will man aktive Politik mit und für den Bürger gestalten.
Wir erwarten von den Wählervertretern des Landes Thüringens zu der Vertreterkonferenz in Sömmerda, ein klares Votum für Gerhard Jüttemann, für die Nordthüringer Region, und gegen ein politisches Abkoppeln einer ganzen Region!
PDS-Kreisverband Nordhausen
Autor: nnzDer Nordhäuser Kreisverband der PDS ist enttäuscht, das Gerhard Jüttemann nicht auf einen Spitzenplatz der Thüringer Landesliste gewählt wurde. Nach seinem jahrelangen Engagement als parteiloser Abgeordneter für die PDS im Deutschen Bundestag, und insbesondere für die Nordthüringer Region, als seinen Wahlkreis, empfindet es der PDS Kreisverband Nordhausen nicht nur als unfair und undankbar, sondern als Versuch, die Nordthüringer Region von der Landes- und Bundespolitik gänzlich abzukoppeln. Dies wird sich als eine fataler Fehler herausstellen. Nach unserer Auffassung hat der Thüringer Landesvorstand es nicht verstanden, seinen Einfluß geltend zu machen, daß eine Region, die gezeichnet ist von hoher Arbeitslosigkeit, von zahlreichen Betriebs- und Werksschließungen, einen direkten Draht zur Bundes- und Landespolitik braucht. Die Entscheidung des Landesvorstandes, ebenso die Einschätzung und Empfehlung durch die Bundestagsfraktion, ist in mehrfacher Hinsicht, nicht hinzunehmen!
Es ist schon bemerkenswert, in wie weit die Basis ein Mitspracherecht hat? Trotz einem klaren Votum für Gerhard Jütteman, fand dies bei der Aufstellung der Kandidaten für die Thüringer Liste durch den Landesvorstand nur wenig Gehöhr! Sollte es für den sechsten Listenplatz im Endeffekt auch nicht reichen, ist der Kyffhäuserkreis, und somit ganz Nordthüringen abgekoppelt! Eine strategische Meisterleistung kann dies wohl nicht sein, oder ist dies gewollt? Ein weiteres leidiges Problem für die Nordhäuser ist es, das es keinen Regionalmitarbeiter der PDS gibt, kein Wahlkreisbüro, und somit keinen hauptamtlichen Ansprechpartner der PDS.
Auch hier stellen sich die Nordhäuser die Frage: Zufall, oder gewollt? Die Politik der PDS im Kreis Nordhausen wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern, mit hohem Engagement getätigt, und das alles mit nur spärlicher Unterstützung durch den Landesvorstand. Dies muß sich ändern, will man aktive Politik mit und für den Bürger gestalten.
Wir erwarten von den Wählervertretern des Landes Thüringens zu der Vertreterkonferenz in Sömmerda, ein klares Votum für Gerhard Jüttemann, für die Nordthüringer Region, und gegen ein politisches Abkoppeln einer ganzen Region!
PDS-Kreisverband Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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