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Do, 17:59 Uhr
10.01.2008

Radwege-Diskussion

Mit den Unfällen, in die Anfang dieser Woche zwei Radfahrer getötet wurden, ist auch eine Diskussion über sichere Radwege in Gang gekommen. In der nnz wurde auch der Bau eines Radweges nach Leimbach gefordert. Jetzt hat das Rathaus reagiert...


Im Frühling wird mit Bau eines Radweges zwischen Nordhausen und dem Leimbacher Ortsteil Himmelgarten begonnen. Das kündigte jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) an. Sollten alle Genehmigungen rechtzeitig eintreffen, könnte der Weg im Sommer in Betrieb genommen werden.

„Der Radweg kommt parallel zur Errichtung des Hochwasserschutzes für den Rossmannsbach, der ebenfalls Nordhausen mit Himmelgarten verbindet. Der Weg soll - soweit möglich - unmittelbar auf der Dammkrone Rossmannsbaches verlaufen“, erklärte Frau Klaan. Der Bau sei ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Nordhausen mit dem Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“.

Die Fortführung des Radweges von Himmelgarten bis nach Leimbach sei ebenfalls geplant. „Der Radweg soll dort entlang der Landesstraße verlaufen. Das bedeutet allerdings Verhandlungen mit unzähligen verschiedenen Eigentümern der angrenzenden Gemarkungen. Und das wird Zeit in Anspruch nehmen - ist allerdings unumgänglich“, so Frau Klaan. Fest stehe darüber hinaus, dass die Anbindung aller anderen Ortseile an Nordhausen mit Radwegen kommen werde, „daran sind wir durch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss auch gebunden, in dem dies als Priorität fixiert ist“, so Frau Klaan.

Und weiter: „Die Umsetzung allerdings setzt eine Finanzierbarkeit der teilweise recht anspruchsvollen Realisierung voraus. Und diese Finanzierung ist in den meisten Fällen nicht durch die Stadt selbst zu verantworten. Denn alle Straßen zwischen den Ortsteilen und der Stadt außerhalb der Ortslagen liegen in der Zuständigkeit des Landkreises - und damit auch der Radwegebau, weil vor allem aus Sicherheitsgründen ein Radweg weitestgehend Straßen begleitend verlaufen muss.“

Ebenfalls in diesem Jahr solle - unter der Regie des Straßenbauamtes Nordthüringen - entlang der B4 zwischen Zillestraße und Straße am Sand ein Radweg in Betrieb gehen. „Der setzt sich im weiteren Verlauf ab der Zillestraße in Richtung Harz dann fort bis zur Behringstraße als Fahrradstraße fort.“ Dort, an der Behringstraße, solle dann der Gehweg als gemeinsamer Rad-Gehweg ausgeschildert werden bis zur Europa-Kreuzung. „Dort existiert bereits ein Radweg, der von Nordhausen über Krimderode bis nach Niedersachwerfen führt“, so Frau Klaan.

Darüber hinaus werde auch in Richtung Erfurt der Radweg komplettiert. „Zwischen der Unterführung und dem Verlobungsweg wird ebenfalls in diesem Jahr ein Radweg gebaut.“ Auch in den kommenden Jahren solle der Lückenschluss im Nordhäuser Radwegenetz weitergehen. „Zum Beispiel steht noch die Einrichtung eines Zwei-Richtungs-Radweges zwischen Nordhausen-Ost und der Innenstadt aus“, so die Dezernentin.
Autor: nnz

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