Do, 12:31 Uhr
10.01.2008
Weiterhin kompetent und stabil
Mehr als 10.000 Euro hat jeder Kunde der Nordhäuser Kreissparkasse auf der hohen Kante. Diese und andere Zahlen präsentierte heute der KSK-Vorstand bei der Vorstellung der Bilanz des zurückliegenden Geschäftsjahres. Wie die unterm Strich ausfällt, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Die Bilanzsumme der Nordhäuser Kreissparkasse ist gegenüber dem Jahr 2006 leicht um 0,2 Prozent auf 917.000 Euro zurückgegangen. Dennoch blicken die drei Vorständler, Dieter Przybilla, Claus W. Deig und Wolfgang Asche, zufrieden auf das Jahr 2007 zurück. Ein solches Ergebnis, das den Erwartungen entsprach, muß immer im Kontext mit den branchenspezifischen und regionalen Rahmenbedingungen im Kontext gesehen werden. So ist zwar im Landkreis Nordhausen die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte nach unten gegangen, doch negative Faktoren wirkten eben stärker.
Und das waren der härtere Wettbewerb, die aktuelle Zinssituation mit zurückgehenden Margen und der weiter anhaltende Einwohnerverlust im Landkreis. Wenn der im Durchschnitt jährlich 1.000 Einwohner verliert, dann sind das 600 Kunden der Kreissparkasse, die über einen Marktanteil von fast 60 Prozent verfügt.
Erfreulich zeigt sich das Kreditgeschäft im abgelaufenen Jahr. In Höhe von knapp 71 Millionen Euro konnten neue Kredite ausgezahlt werden. Rund 42 Millionen Euro entfallen auf die Unternehmen. Betrachtet man dagegen vor allem in diesem Bereich die Tilgungen, dann bleibt immer noch ein positives Saldo von etwa acht Millionen Euro. In den vergangenen Jahren sah das anders aus, da wurde mehr getilgt als neues Geschäft gemacht. Mit einem Bestand von über 490 Millionen Euro an Kundenkrediten stellt diese Summe weiterhin einen Spitzenwert in Thüringen dar – in Relation zur Größe des Geschäftsgebietes gesetzt.
Positive Entwicklungen gab es ebenfalls bei den kurz- und mittelfristigen Geldanlagen, auch das hauseigene Riester-Produkt verkaufte sich nach Vorstandsangaben außerordentlich gut. Binnen kürzester Zeit wurden 352 Verträge abgeschlossen. Ähnlich sieht es im Wertpapiergeschäft aus, hier konnte der Umsatz um 30 Prozent gesteigert werden.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr von den Bankern am Kornmarkt Kundengelder in Höhe von 835 Millionen Euro betreut, das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2006. Das Geld ist auf 140.500 Konten zu finden, wobei die Giro- und Sparkonten mit etwa 120.000 die Mehrheit darstellen. Die privat genutzten Girokonten waren jedoch weiterhin rückläufig, ihre Stückzahl sank um 1,5 Prozent auf 45.724. Hier spiegelt sich – bei einem gleichbleibenden Marktanteil – der Einwohnerrückgang im Landkreis wider, erläutert Vorstandsvorsitzender Dieter Przybilla der nnz. Statistisch gesehen, verfügte jeder Privatgirokunde über einen Einlage von 12.812 Euro.
Elf junge Frauen und Männer haben im August vergangenen Jahres eine Ausbildung begonnen, hinzu kommen zwei Studentinnen an der Berufsakademie Leipzig. Aktuell sind in der KSK damit 298 MitarbeiterInnen beschäftigt.
Das Unternehmen ist somit nicht nur einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder im Landkreis, es stand und steht auch weiterhin zu seinen sozialen Aufgaben und dem Slogan Gut für die Region. Im Jahr 2007 wurden 180.000 Euro an Vereine, Verbände oder kulturelle Einrichtungen ausgeschüttet. Noch besser sieht es für die Stiftung des Hauses aus. Die ist um 625.000 Euro auf aktuell eine Million Euro aufgestockt worden. Doch damit ist das regionale Engagement noch längst nicht beendet. Für den Landkreis Nordhausen wurden erneut 190.000 Euro ausgeschüttet und werden ebenfalls für gemeinnützige Zwecke verwendet.
Der Vorstand ging gegenüber der nnz auch auf die Turbulenzen am internationalen Geldmarkt ein. Przybilla machte deutlich, daß die Nordhäuser Kreissparkasse nicht von der Immobilienkrise betroffen sei. Auch habe das Haus in keinster Weise laufende Immobilienfinanzierungen an private Investoren verkauft. Unsere Kunden können darauf vertrauen, daß ihnen nicht ungewollte Kreditpartner aufgedrängt werden. Als regional tätiges Kreditinstitut betrachtet es unser Haus als besondere Aufgabe und Beratungsleistung, bei Liquiditätsengpässen des Kunden gemeinsam mit ihm nach Lösungen zu suchen.
In diesem Jahr soll die Geschäftsstelle in Nordhausen Nord umgebaut werden. Dann soll auch das Problem mit der Gaststätte einer Lösung zugeführt werden, die nnz hatte dazu bereits im November berichtet.
Autor: nnzDie Bilanzsumme der Nordhäuser Kreissparkasse ist gegenüber dem Jahr 2006 leicht um 0,2 Prozent auf 917.000 Euro zurückgegangen. Dennoch blicken die drei Vorständler, Dieter Przybilla, Claus W. Deig und Wolfgang Asche, zufrieden auf das Jahr 2007 zurück. Ein solches Ergebnis, das den Erwartungen entsprach, muß immer im Kontext mit den branchenspezifischen und regionalen Rahmenbedingungen im Kontext gesehen werden. So ist zwar im Landkreis Nordhausen die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte nach unten gegangen, doch negative Faktoren wirkten eben stärker.
Und das waren der härtere Wettbewerb, die aktuelle Zinssituation mit zurückgehenden Margen und der weiter anhaltende Einwohnerverlust im Landkreis. Wenn der im Durchschnitt jährlich 1.000 Einwohner verliert, dann sind das 600 Kunden der Kreissparkasse, die über einen Marktanteil von fast 60 Prozent verfügt.
Erfreulich zeigt sich das Kreditgeschäft im abgelaufenen Jahr. In Höhe von knapp 71 Millionen Euro konnten neue Kredite ausgezahlt werden. Rund 42 Millionen Euro entfallen auf die Unternehmen. Betrachtet man dagegen vor allem in diesem Bereich die Tilgungen, dann bleibt immer noch ein positives Saldo von etwa acht Millionen Euro. In den vergangenen Jahren sah das anders aus, da wurde mehr getilgt als neues Geschäft gemacht. Mit einem Bestand von über 490 Millionen Euro an Kundenkrediten stellt diese Summe weiterhin einen Spitzenwert in Thüringen dar – in Relation zur Größe des Geschäftsgebietes gesetzt.
Positive Entwicklungen gab es ebenfalls bei den kurz- und mittelfristigen Geldanlagen, auch das hauseigene Riester-Produkt verkaufte sich nach Vorstandsangaben außerordentlich gut. Binnen kürzester Zeit wurden 352 Verträge abgeschlossen. Ähnlich sieht es im Wertpapiergeschäft aus, hier konnte der Umsatz um 30 Prozent gesteigert werden.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr von den Bankern am Kornmarkt Kundengelder in Höhe von 835 Millionen Euro betreut, das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2006. Das Geld ist auf 140.500 Konten zu finden, wobei die Giro- und Sparkonten mit etwa 120.000 die Mehrheit darstellen. Die privat genutzten Girokonten waren jedoch weiterhin rückläufig, ihre Stückzahl sank um 1,5 Prozent auf 45.724. Hier spiegelt sich – bei einem gleichbleibenden Marktanteil – der Einwohnerrückgang im Landkreis wider, erläutert Vorstandsvorsitzender Dieter Przybilla der nnz. Statistisch gesehen, verfügte jeder Privatgirokunde über einen Einlage von 12.812 Euro.
Elf junge Frauen und Männer haben im August vergangenen Jahres eine Ausbildung begonnen, hinzu kommen zwei Studentinnen an der Berufsakademie Leipzig. Aktuell sind in der KSK damit 298 MitarbeiterInnen beschäftigt.
Das Unternehmen ist somit nicht nur einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder im Landkreis, es stand und steht auch weiterhin zu seinen sozialen Aufgaben und dem Slogan Gut für die Region. Im Jahr 2007 wurden 180.000 Euro an Vereine, Verbände oder kulturelle Einrichtungen ausgeschüttet. Noch besser sieht es für die Stiftung des Hauses aus. Die ist um 625.000 Euro auf aktuell eine Million Euro aufgestockt worden. Doch damit ist das regionale Engagement noch längst nicht beendet. Für den Landkreis Nordhausen wurden erneut 190.000 Euro ausgeschüttet und werden ebenfalls für gemeinnützige Zwecke verwendet.
Der Vorstand ging gegenüber der nnz auch auf die Turbulenzen am internationalen Geldmarkt ein. Przybilla machte deutlich, daß die Nordhäuser Kreissparkasse nicht von der Immobilienkrise betroffen sei. Auch habe das Haus in keinster Weise laufende Immobilienfinanzierungen an private Investoren verkauft. Unsere Kunden können darauf vertrauen, daß ihnen nicht ungewollte Kreditpartner aufgedrängt werden. Als regional tätiges Kreditinstitut betrachtet es unser Haus als besondere Aufgabe und Beratungsleistung, bei Liquiditätsengpässen des Kunden gemeinsam mit ihm nach Lösungen zu suchen.
In diesem Jahr soll die Geschäftsstelle in Nordhausen Nord umgebaut werden. Dann soll auch das Problem mit der Gaststätte einer Lösung zugeführt werden, die nnz hatte dazu bereits im November berichtet.


