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Fr, 09:12 Uhr
12.04.2002

nnz-Rückspiegel: 12. April 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
US-Interesse, Dealer, Förderung


US-Interesse an Nordhäuser Region bekräftigt
US-amerikanische Unternehmen zeigen zunehmend Interesse an einer Ansiedlung in den neuen Bundesländern. Auch die Nordthüringer Region steht dabei auf der Liste. Ein überaus konstruktives Gespräche mit dem Generalkonsul der USA in Leipzig, Timothy Savage, führte gestern die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Dabei stand das Interesse von US-Unternehmen an eine Ansiedlung im Landkreis Nordhausen im Mittelpunkt Unterredung. Nach nnz-Informationen habe Savage dabei zum Ausdruck gebracht, daß vor allem die neuen Bundesländer von Interesse seien. Der Blick der Investoren richtet sich vor allem auf das Jahr 2006. Sie wollen möglichst dicht am künftigen Erweiterungsraum der EU sein. Auch die wirtschaftlichen Aussichten in den Staaten im Vergleich zum europäischen Raum spielten hier eine nicht unwesentliche Rolle, sagte Rinke zur nnz...mehr dazu im nnz-Archiv


Wirtschaftsförderung kostengünstig aktivieren
Noch in diesem Monat soll eine Sitzung des Aufsichtsrates der Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser (ESK) stattfinden. Für diese Sitzung hat das Nordhäuser Landratsamt eine interessante Vorlage erarbeitet. Im Hinblick auf die nicht befriedigende wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Nordhausen müsse nach Ansicht von Landrat Joachim Claus (CDU) die Wirtschaftsförderung aktiviert werden. „Wir dürfen uns hier nicht aus der Verantwortung ziehen, die Notwendigkeit, als ‚Feuerwehr‘ einzugreifen, habe ich bei vielen Besuchen in Unternehmen des Landkreises deutlich zu hören bekommen“, so der Behördenchef gegenüber nnz. Konzentrieren soll sich die Unterstützung für die Betriebe vor allem auf den Bereich des Marketings. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und ihre Tochter ESK seien in der Lage, Fördermittel für Marketingaktivitäten auszuschütten. Mit dem Geld könnte ein Bereich der Wirtschaftsförderung etabliert werden, der keine zusätzlichen Personalkosten verursachen werde. Aus dem vorhandenen Personalbestand des Landratsamtes soll ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin herausgelöst werden, der/die den internen Verwaltungsaufwand koordiniert sowie für die Messevorbereitung oder die Erstellung von Broschüren und die Präsentation im Internet verantwortlich zeichnet. Ein weiterer Mitarbeiter von der ESK könne sich um die Aquisition oder um die Begleitung von Firmengründungen kümmern. Vor allem die vorhandenen Gewerbegebiete müssten effektiver ausgelastet werden, meinte Claus. In Zusammenarbeit von Landkreis, LEG und ESK könnten Investoren gefunden und in den Landkreis Nordhausen „gelenkt“ werden. Schließlich würden die Investoren, wenn sie sich für Thüringen entscheiden, zuerst an die „Tür der LEG“ klopfen.


Prozeß gegen mutmaßlichen Dorgendealer ausgesetzt
Ein mutmaßlicher Drogendealer sollte sich heute vor dem Amtsgericht Nordhausen verantworten. Das Verfahren wurde jedoch ausgesetzt. Der 34 Jahre alte Nordhäuser Frank D. soll im Mai vergangenen Jahres sieben Gramm Marihuana und ein Gramm Haschisch an einen damals 15-jährigen in der Grimmelallee verkauft haben. Bei seiner Festnahme am gleichen Tag fanden Polizeibeamte bei ihm 43 Gramm Haschisch und 13 Gramm Marihuana. Die Drogen waren in „handelsüblichen“ Mengen zu je einem Gramm verpackt. Außerdem wurde Bargeld gefunden. Heute nun sollte sich der Angeklagte vor dem Amtsgericht verantworten. Doch dazu kam es nicht, denn gegenwärtig läuft vor dem Landgericht Mühlhausen ein Berufungsverfahren. Der Nordhäuser war vor Jahren schon einmal in Nordhausen wegen Drogenhandels verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatte er Berufung eingelegt. Das Landgericht hat nun ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem festgestellt werden soll, ob der Mann selbst unter der Einwirkung von Drogen gestanden hatte. Das Ergebnis dieses Gutachten und das Berufungsurteil will das Amtsgericht Nordhausen nun abwarten und dann in dem heute abgesetzten Verfahren weiter verhandeln.
Autor: nnz

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