Di, 11:27 Uhr
09.04.2002
Rückkehr zur Sachlichkeit
Nordhausen (nnz). Die Rückkehr aus seinem Urlaub hätte sich Landrat Joachim Claus (CDU) vielleicht ein wenig anders vorgestellt. Im Mittelpunkt der ersten Beratungen stand der Brief der drei Beigeordneten. nnz hat sich heute mit dem Landrat unterhalten.
Aus seiner Sicht seien die in dem Brief (siehe im nnz-Archiv) kritisierten Beförderungen und Höherstufungen rechtlich machbar gewesen. Dass man darüber nun noch einmal diskutieren werde, dagegen sei nichts einzuwenden. Verärgert ist der Behördenchef dennoch über die Indiskretion, die sich mit diesem Vorgang verbindet. Hier forderte Claus alle Beteiligten zu mehr Sachlichkeit auf.
In der kommenden Woche wird Joachim Claus ausführlich den Ältestenrat des Kreistages über die Details und Hintergründe informieren. Bewusst will er die Angelegenheit auf die politische Ebene bringen. Von der kam seit Jahren die Forderung eines Personalkostenabbaus, der Claus jeweils entsprochen habe. Auch zu den angesprochenen zehn Stellen, die außerhalb des Stellenplanes angesiedelt seien, müsse sich der Kreistag positionieren. Die Stellen seien vorwiegend benutzt worden, um ausgelernten Azubis eine befristete Weiteranstellung zu ermöglichen, bis die jungen Menschen woanders einen Job gefunden hätten. Wenn das politisch nicht so gewollt sei, dann müsse das politische Gremium das auch kundtun - und zwar öffentlich.
Joachim Claus kündigte an, mit dem Entwurf des Nachtragshaushaltes auch im Bereich des Stellenplanes für Klarheit zu sorgen. Sollten seine Vorschläge angenommen werden, dann müsse man sich dazu positionieren. Wenn nicht, dann sollten von den Fraktionen machbare Alternative aufgezeigt werden.
Autor: nnzAus seiner Sicht seien die in dem Brief (siehe im nnz-Archiv) kritisierten Beförderungen und Höherstufungen rechtlich machbar gewesen. Dass man darüber nun noch einmal diskutieren werde, dagegen sei nichts einzuwenden. Verärgert ist der Behördenchef dennoch über die Indiskretion, die sich mit diesem Vorgang verbindet. Hier forderte Claus alle Beteiligten zu mehr Sachlichkeit auf.
In der kommenden Woche wird Joachim Claus ausführlich den Ältestenrat des Kreistages über die Details und Hintergründe informieren. Bewusst will er die Angelegenheit auf die politische Ebene bringen. Von der kam seit Jahren die Forderung eines Personalkostenabbaus, der Claus jeweils entsprochen habe. Auch zu den angesprochenen zehn Stellen, die außerhalb des Stellenplanes angesiedelt seien, müsse sich der Kreistag positionieren. Die Stellen seien vorwiegend benutzt worden, um ausgelernten Azubis eine befristete Weiteranstellung zu ermöglichen, bis die jungen Menschen woanders einen Job gefunden hätten. Wenn das politisch nicht so gewollt sei, dann müsse das politische Gremium das auch kundtun - und zwar öffentlich.
Joachim Claus kündigte an, mit dem Entwurf des Nachtragshaushaltes auch im Bereich des Stellenplanes für Klarheit zu sorgen. Sollten seine Vorschläge angenommen werden, dann müsse man sich dazu positionieren. Wenn nicht, dann sollten von den Fraktionen machbare Alternative aufgezeigt werden.

