Fr, 10:01 Uhr
21.12.2007
nnz on tour: Alpen Spezial 2007 (6)
Der 6. Tag der Alpentour 2007 zeigte, dass Alpen mit dem Fahrrad auch viel Spaß machen können (Wussten wir natürlich schon vorher). Akzeptables Wetter, gutes Essen und Bergwertungen der besonderen Art bildeten die Höhepunkte.
23. August 2007 Vezza d´Oglio – Pinzolo
Vezza d´Oglio – Ponte di Legno – Passo del Tonale – Dimaro – Malga di Mondifra – Madonna di Campiglio – Pinzolo
Mike hatte Geburtstag. So richtig gemerkt haben wir das aber erst beim Frühstück, als Wilfried (sein Stiefvater) zum Gratulieren anrief. Sehr peinlich. Eine kurze peinliche Stille, und beschämte Mitfahrer folgten.
Man könnte den Tag als Asphalttag bezeichnen. Nach dem Frühstück ging es den 1884 Meter hohen Passo del Tonale hinauf. Die Steigung war im Vergleich zu den ersten Tagen geradezu lächerlich und so konnten wir auch diesen Pass komplett fahren. Zwei Stunden hat es trotzdem gedauert. Oben angekommen ging es zu wie auf einem türkischen Bazar. Lauter kleine überdachte Stände mit allerlei Trödel. Ein Denkmal für im Krieg gefallene Soldaten gab es auch.
Wie immer nach einer langen Fahrt nach oben ging es nun auch sehr lange nach unten – fast 1000 Höhenmeter. Das Wetter spiele ausnahmsweise auch mit und so war es insgesamt sehr angenehm.
Zu einem perfekten Alpenüberquerungstag gehört, wie wir tags zuvor gelernt haben, auch Mittag zum richtigen Zeitpunkt. Es klappte besser als die letzten Tage und so fanden wir im genau richtigen Moment ein Restaurant.
Es folgte der zweite Berg dieses Tages. Noch mal fast 1000 Höhenmeter strampeln. Diesmal aber Schotter. An der relativ moderaten Steigung änderte sich nichts und so fuhren wir auch den Weg hinauf zur Malga di Mondifra komplett nach oben.
Mike und Volker waren so gut drauf, dass sie stellenweise Spielchen spielten – Rennenfahren bis zum nächsten Hügel. Natürlich hat Volker immer verloren, aber stellenweise hatte er Tränen vor Lachen in den Augen. Besonders an einer kleinen Schranke, an der sich Mike mit den Fahrrad verhakte und Volker sich kurz im Vorteil glaubte. Also zog er die naheliegendste Nummer durch. Er buckelte sein Bike und rannte was das Zeug hielt lachend und keuchend die letzten zehn Meter zum Hügel hinauf. Natürlich heftete sich Mike an seine Fersen dem der laute Trubel hinter seinem Rücken nicht entgangen war. Volker verlor.
In Malga di Mondifra angekommen, wäre ein Abstecher zum Rifugio Graffer sicher sehr spannend (und anstrengend) gewesen, aber das hatten wir ja schon letztes Jahr und so ging es über Madonna di Campiglio hinab nach Pinzolo.
Das Hotel fanden wir schnell und Abends ging es ins Restaurant. Etwas feiern.
Autor: vgf23. August 2007 Vezza d´Oglio – Pinzolo
Vezza d´Oglio – Ponte di Legno – Passo del Tonale – Dimaro – Malga di Mondifra – Madonna di Campiglio – Pinzolo
Mike hatte Geburtstag. So richtig gemerkt haben wir das aber erst beim Frühstück, als Wilfried (sein Stiefvater) zum Gratulieren anrief. Sehr peinlich. Eine kurze peinliche Stille, und beschämte Mitfahrer folgten.
Man könnte den Tag als Asphalttag bezeichnen. Nach dem Frühstück ging es den 1884 Meter hohen Passo del Tonale hinauf. Die Steigung war im Vergleich zu den ersten Tagen geradezu lächerlich und so konnten wir auch diesen Pass komplett fahren. Zwei Stunden hat es trotzdem gedauert. Oben angekommen ging es zu wie auf einem türkischen Bazar. Lauter kleine überdachte Stände mit allerlei Trödel. Ein Denkmal für im Krieg gefallene Soldaten gab es auch.
Wie immer nach einer langen Fahrt nach oben ging es nun auch sehr lange nach unten – fast 1000 Höhenmeter. Das Wetter spiele ausnahmsweise auch mit und so war es insgesamt sehr angenehm.
Zu einem perfekten Alpenüberquerungstag gehört, wie wir tags zuvor gelernt haben, auch Mittag zum richtigen Zeitpunkt. Es klappte besser als die letzten Tage und so fanden wir im genau richtigen Moment ein Restaurant.
Es folgte der zweite Berg dieses Tages. Noch mal fast 1000 Höhenmeter strampeln. Diesmal aber Schotter. An der relativ moderaten Steigung änderte sich nichts und so fuhren wir auch den Weg hinauf zur Malga di Mondifra komplett nach oben.
Mike und Volker waren so gut drauf, dass sie stellenweise Spielchen spielten – Rennenfahren bis zum nächsten Hügel. Natürlich hat Volker immer verloren, aber stellenweise hatte er Tränen vor Lachen in den Augen. Besonders an einer kleinen Schranke, an der sich Mike mit den Fahrrad verhakte und Volker sich kurz im Vorteil glaubte. Also zog er die naheliegendste Nummer durch. Er buckelte sein Bike und rannte was das Zeug hielt lachend und keuchend die letzten zehn Meter zum Hügel hinauf. Natürlich heftete sich Mike an seine Fersen dem der laute Trubel hinter seinem Rücken nicht entgangen war. Volker verlor.
In Malga di Mondifra angekommen, wäre ein Abstecher zum Rifugio Graffer sicher sehr spannend (und anstrengend) gewesen, aber das hatten wir ja schon letztes Jahr und so ging es über Madonna di Campiglio hinab nach Pinzolo.
Das Hotel fanden wir schnell und Abends ging es ins Restaurant. Etwas feiern.






