Do, 15:06 Uhr
04.04.2002
Zahn-OP für Grimmaer Bären
Nordhausen/Worbis (nnz). Für die Grimmaer Bären Maike, Tina und Mischa rückt der Tag der Entlassung in die Freianlage des Bärenparks Worbis immer näher. Die Tiere wurden Anfang März in den Worbiser Park gebracht. Zuvor geht es allerdings noch zum Zahnarzt.
Geplant für die Entlassung ist der 27. April 2002. Doch zuvor, am 18. April, müssen sich die Bären Maike und Mischa einer Zahn-OP unterziehen. Der notwendige Aufenthalt in der Eingewöhnungs- und Quarantänestation dauert in der Regel ca. 4 Wochen. Da bei den Bären Maike und Mischa ein extrem schlechtes Gebiss festgestellt wurde - durch jahrelange, einseitige Fütterung aus Resten der Schulspeisung und unkontrollierte Fütterung durch Besucher des Stadtparks -, ist eine Sanierung der Zähne noch vor der Entlassung dringend notwendig. Ein Spezialist aus den Niederlanden, Dr. Foreest, der im Jahr 2000 bereits die Zähne zweier Bären in Worbis saniert hatte, wird am 18. April beide Bären behandeln.
Sollten im Anschluss daran keine Heilungsprobleme auftreten, werden die drei Grimmaer am 27. April in die Freianlage des Bärenparks entlassen. Für einige Tage werden sie auf einer Fläche von nur 7000 Quadratmeter das Laufen, Graben und Baden in einem Wald und ohne weitere Artgenossen üben, bevor ihnen die Gesamtfläche von ca. 40 000 Quadratmeter zur Verfügung steht und sie unmittelbaren Kontakt zu den bereits hier lebenden Bären und Wölfen aufnehmen können.
Der Bärenpark in Worbis bietet Bären aus vormals miserablen Haltungen - bedingt durch die jahrelange, kommerzielle, unkontrollierte Nachzucht ohne Alternative für die Tiere - eine
40 000 Quadratmeter große Wald- und Wiesenfläche. Zurzeit leben in der Freianlage zehn Bären - gemeinsam mit einem Wolfsrudel -, die hier ihre verkümmerten natürlichen Instinkte ausleben können. Das bisher in Deutschland einzigartige Tierschutzprojekt wird auch in der Zukunft weitere in Not geratene bzw. behördlicherseits beschlagnahmte Bären aufnehmen.
Autor: nnzGeplant für die Entlassung ist der 27. April 2002. Doch zuvor, am 18. April, müssen sich die Bären Maike und Mischa einer Zahn-OP unterziehen. Der notwendige Aufenthalt in der Eingewöhnungs- und Quarantänestation dauert in der Regel ca. 4 Wochen. Da bei den Bären Maike und Mischa ein extrem schlechtes Gebiss festgestellt wurde - durch jahrelange, einseitige Fütterung aus Resten der Schulspeisung und unkontrollierte Fütterung durch Besucher des Stadtparks -, ist eine Sanierung der Zähne noch vor der Entlassung dringend notwendig. Ein Spezialist aus den Niederlanden, Dr. Foreest, der im Jahr 2000 bereits die Zähne zweier Bären in Worbis saniert hatte, wird am 18. April beide Bären behandeln.
Sollten im Anschluss daran keine Heilungsprobleme auftreten, werden die drei Grimmaer am 27. April in die Freianlage des Bärenparks entlassen. Für einige Tage werden sie auf einer Fläche von nur 7000 Quadratmeter das Laufen, Graben und Baden in einem Wald und ohne weitere Artgenossen üben, bevor ihnen die Gesamtfläche von ca. 40 000 Quadratmeter zur Verfügung steht und sie unmittelbaren Kontakt zu den bereits hier lebenden Bären und Wölfen aufnehmen können.
Der Bärenpark in Worbis bietet Bären aus vormals miserablen Haltungen - bedingt durch die jahrelange, kommerzielle, unkontrollierte Nachzucht ohne Alternative für die Tiere - eine
40 000 Quadratmeter große Wald- und Wiesenfläche. Zurzeit leben in der Freianlage zehn Bären - gemeinsam mit einem Wolfsrudel -, die hier ihre verkümmerten natürlichen Instinkte ausleben können. Das bisher in Deutschland einzigartige Tierschutzprojekt wird auch in der Zukunft weitere in Not geratene bzw. behördlicherseits beschlagnahmte Bären aufnehmen.

