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Mo, 21:08 Uhr
17.12.2007

Internationale Konferenz

Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus zahlreichen Ländern Ost- und Westeuropas sowie aus Israel, Österreich, der Schweiz und aus Deutschland sind am Wochenende in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu einer Konferenz zusammen gekommen. Die nnz mit einem Überblick...

Gedenkstätte (Foto: nnz) Gedenkstätte (Foto: nnz)

Themen waren die Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und die Auszahlung humanitärer Hilfszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter durch die Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ nach Gründung der Bundesstiftung im Jahr 2000. Zusammen mit Vertretern der Bundesstiftung und ihrer internationalen Partnerorganisationen berieten die Wissenschaftler u.a. die Inhalte einer internationalen Wanderausstellung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit, die derzeit von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora vorbereitet wird und die ab 2010 in mehreren europäischen Ländern sowie in den USA und in Israel gezeigt werden soll.

Mit der Wanderausstellung soll erstmals ein Gesamtblick auf die Geschichte der NS-Zwangsarbeit präsentiert werden. Dazu zählt nicht nur die Zwangsarbeit im damaligen Deutschen Reich selbst, sondern auch in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten und in den mit NS-Deutschland verbündeten Staaten.

Die Wahl des Tagungsortes erfolgte nicht zufällig: Das KZ Mittelbau-Dora gilt international als Modellfall der KZ-Zwangsarbeit. Es war das erste und das am Ende weitaus größte Konzentrationslager, das ausschließlich mit dem Ziel gegründet wurde, die Arbeitskraft seiner Insassen für die deutsche Rüstungsindustrie auszubeuten. Etwa 20.000 der 60.000 Lagerinsassen haben das nicht überlebt.

Seit dem vergangenen Jahr wird im Museumsneubau der Gedenkstätte eine weithin beachtete innovative Dauerausstellung zur Lagergeschichte präsentiert.
Autor: nnz

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