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Mo, 12:06 Uhr
17.12.2007

Viel geschafft, noch viel vor

Auch in der kleinen Gemeinde Görsbach wird zum Ende eines Jahres Bilanz gezogen. In der nnz gibt Bürgermeister Junker darüber hinaus noch einen Ausblick, auch ganz persönlicher Natur.



Liebe Görsbacher Mitbürger. Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen.

Ich wünsche Ihnen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest sowie für das kommende Jahr persönliches Wohlergehen, Gesundheit und alles Gute. Bilanz zu ziehen zu dem Erreichten und für die kommende Zeit Ziele abzustecken, ist mittlerweile eine gut bewährte Tradition in unserer Gemeinde und bildet die Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung. Mit den gewählten Vertretern der Bürger, also dem Gemeinderat, sowie mit allen Vereinen, der Kirchengemeinde, des Kindergartens und der Schule wurde in einer guten Atmosphäre gemeinsam über die geleistete Arbeit berichtet, finanzielle Mittel aufgeteilt und für das Jahr 2008 die gesteckten Ziele aufgezeigt.

Bei allen ehrenamtlich wirkenden Bürgern kam in ihren Darlegungen zum Ausdruck, wie wichtig die –Ehrenamtstätigkeit- im Interesse unserer Bürger ist. Ich möchte mich bei allen unseren zahlreichen Vereinen und Verbänden, den aktiven Bürgern sowie den unentbehrlichen Gewerbetreibenden für ihre Arbeit bedanken und dazu ermuntern, auch bei den kommenden Aufgaben nicht abseits zu stehen. Mein Wunsch an alle Bürger ist, dass sich jeder Einzelne entsprechend seiner Möglichkeiten für das Gemeinwohl mit einbringt.

Um mit den Worten von John F. Kennedy noch einmal zu sprechen: „Fragt nicht, was kann der Staat (die Allgemeinheit) für Euch tun, sondern was könnt Ihr (jeder Einzelne an seinem Platz) für den Staat (die Allgemeinheit) tun. Unsere Sportler mit ihrem langjährigen Vorsitzenden G. Kühn konnten vor allem in den Abteilungen Fußball mit R. Reinboth sowie im Tischtennis mit H. Junker ihr Leistungsniveau stabilisieren.

Das traditionelle Kartoffelscheibenessen, das Sportfest sowie der Jahresabschluss und die Organisation der Kirmes bildeten die Höhepunkte. Unsere Karnevalisten haben nach über 25 Jahren mit der Wachablösung des Präsidenten von Siegfried Mannstedt auf Fred Cyriax den Grundstein für eine weitere kontinuierliche Entwicklung eingeleitet. it der Schlüsselübergabe am 11.11. um 11 Uhr 11 bis zum Aschermittwoch ist die neue Kampagne eingeleitet. Der Höhepunkt in dieser Session ist der 50-zigste Jahrestag unseres Kinderkarnevals mit einem entsprechenden Festumzug am 20.01.2008. Alle Vereine und unsere Bürger rufe ich auf, sich tüchtig beim Jubiläum des Kinderkarnevals einzubringen.

Unsere Feuerwehr bedankt sich für das neu übergebene Löschfahrzeug mit einer einsatzbereiten Mannschaft. Mit dem 15-jährigen Jubiläum unserer Jugendfeuerwehr wurde deutlich, dass auch im Nachwuchs eine gute Arbeit geleistet wird. Rene Krafcick und Peter Dallmann wurden für ihre Arbeit im Nachwuchsbereich ausgezeichnet. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! Unsere Kirchengemeinde hat mit dem Gemeindefest, der Frauenhilfe, der Seniorenbetreuung sowie dem Kirchenchor mit den zahlreichen Auftritten und Konzerten viele Bürger begeistert und erfreut. Allen Bürgern, den Vereinen und Verbänden, sowie den übergeordneten Institutionen, welche sich für unser Gemeinwohl einsetzen, gebührt Dank, Lob und Anerkennung.

Nun einige Ausführungen zur Infrastruktur: Wie in den vergangenen Jahren konnten trotz knapper finanzieller Mittel die für das Jahr 2007 geplanten Investitionen ohne Kredit (Schuldenaufnahme) umgesetzt werden und ein ausgeglichener Haushaltsplan für 2008 beschlossen werden. Die Kanalbau- und Straßenbaumaßnahmen in der Rudolf – Breitscheid- Straße einschließlich – Querstraße- sind abgeschlossen. Dank einer Bürgerinitiative, aus der sich Werner Zimmermann besonders hervortat, konnte nach gründlicher Prüfung erreicht werden, dass das alte Blaubasalt – Pflaster wieder eingebaut werden konnte. (In der NNZ wurde darüber berichtet.). Gleichzeitig ist mit dem neuen Schmutzwasserkanal seit August die Voraussetzung geschaffen, dass für unsere Gaststätte „Zur Schweiz“ für Toiletten hygienisch zumutbare Bedingungen geschaffen werden können. Ich hoffe und wünsche, dass dieses Thema bald der Vergangenheit angehört und unser Karneval dadurch einen noch größeren Zuspruch erhält.

Für das Jahr 2008 ist in der –Kleinen Weide- der zweite Bauabschnitt im Kanal – und Straßenbau geplant. Die Helmebrücke ist zur Zeit nur eingeschränkt befahrbar. Als Gemeinde haben wir uns für einen Zur Zeit laufen unter Federführung des Straßenbauamtes Leinefelde Planungsarbeiten für einen Neubau westlich neben der alten Brücke. Die vorhandenen Radwege werden gut angenommen. In Richtung Berga ist ab 2008 der Lückenschluss geplant. Insgesamt gibt es ein auf Kreisebene abgestimmtes Rad-Wander-Wegekonzept, in dem zukünftig alle Orte miteinander verknüpft sind. Die neuen Radwege bilden eine Kombination von Rad-, Wander- und Wirtschaftswegen. Für alle Beteiligten bedarf es einer ständigen Rücksichtnahme. (Verschmutzungen müssen vom Verursacher beseitigt werden.)

Im zurückliegenden Jahr konnten dank der Bereitstellung eines Kranes von der Stadtwirtschaft Nordhausen sowie des „Beringers“ Herrn Andreas Goedecke 3 Jungstörche beringt werden. Zur Zeit laufen Aktivitäten für eine neue Kamera zur Übertragung aus dem Storchennest. Zusätzliche Spendenmittel sind noch willkommen. Unserem Storchenvater Andreas Rzehak gebührt wiederum für sein Arrangement ein großes Dankeschön.

Das Thema Strukturveränderung ist etwas in den Hintergrund getreten. (aber nicht vom Tisch) Zur Zeit gibt es von allen größeren Parteien in Thüringen ausgearbeitete Vorstellungen, wie ab 2009 Veränderungen umgesetzt werden sollen. Die Kernfrage ist, wird es ab 2009 bzw. später noch einen gesonderten Landkreis Nordhausen geben? Sollten sich die Kreise vergrößern, ergibt sich die Frage, wird die Stadt Nordhausen die Kreisstadt für einen größeren Kreis? Es besteht die Gefahr, dass bei einer Kreisstadt Sondershausen, Mühlhausen bzw. Heiligenstadt die Bürger weite Fahrten auf sich nehmen müssen.

Im Rahmen der weiteren Regionalplanung müssen wir in unserer Region darauf hinwirken, dass unsere Interessen beachtet werden. Wir als Gemeinde haben dazu in den letzen Monaten entsprechende Vorschläge unterbreitet Zum Sachstand der –Alten Schule- gibt es keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde ist Eigentümer und sucht nach einer sinnvollen bezahlbaren Lösung. Vorschläge sind willkommen! Die zum Verkauf fertiggestellte Ortschronik ist bis auf ein paar gesonderte Exemplare verkauft. Für eine zu überarbeitende Neuauflage bzw. Fortschreibung werden interessierte Bürger gesucht!

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird im kommenden Jahr neu gestartet. Seit 1994 konnten immer vordere Plätze erreicht werden. Es muss noch entschieden werden, ob sich die Gemeinde wieder an diesem Wettbewerb beteiligen wird. Positive Effekte haben sich bisher immer für unseren Ort ergeben.

Anstehende Neuwahlen:
1. Gemeinderatswahl: Im Jahr 2009 wird nach 5 Jahren der Gemeinderat neu gewählt. Auf Grund der Alterszusammensetzung müssen mehrere interessierte, motivierte Bürger neu gewonnen werden.

2. Wahl Bürgermeister: Die nächste Wahl des Bürgermeisters ist nach der Kommunalordnung für 2010 vorgesehen. Ich als Amtsinhaber stehe aus Altersgründen nicht wieder zur Verfügung. Entsprechende Bewerber müssen gewonnen werden.
Siegfried Junker, Bürgermeister
Autor: nnz

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