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Di, 10:00 Uhr
18.12.2007

nnz on tour: Alpen Spezial 2007 (3)

Der dritte Tag unserer Alpenüberquerung begann so, wie der zweite aufgehört hat – mit Nebel und Nieselregen. Es sollte aber nicht unser schlimmster Tag werden.


20. August 2007 Klosters – S-chanf
Klosters – Laret – Davos – Flüelapass – S-chanf

Der Tag begann mit dem Wetterbericht im Fernsehen und da kam nichts gutes. Wir hatten ein paar Google-Earth-Satellitenbilder, Karten und das Navigationsgerät (GPS) mit und so diskutierten wir, mit den feuchten Gedanken vom Vortag im Kopf, beim Frühstück auch gleich Alternativen, kamen aber zu keinem Ergebnis.

Frühstück konnte man es eigentlich auch nicht so richtig nennen. Es gab zwar Brötchen und Marmelade, das war es dann aber auch schon fast. Für Volker als »Fleischfresser« eher unbefriedigend. Unser erster Weg führte uns zum Geldautomaten. Wir waren in der Schweiz und in der Schweiz braucht man Schweizer Franken.

Vorerst ging es nach Davos. Es war kalt (sehr) und neblig. Wir verzichteten auf die Schotterpiste und wählten die parallel verlaufende Straße zum Fahren.
Das Wetter war nach wie vor schlecht und diverse Wolkenfelder zogen durch unser Tal. Kurz vor Davos entschieden wir uns für die vermeidlich einfachere Route über den Flüelapass.

Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dieser fast genauso hoch (2393 Hm) wie der eigentlich geplante Scalettapass (2606 Hm) war. Auf dem Satellitenbild sah das viel flacher aus und so schluckten wir Unwissenden den Köder. Bis zum »Gasthaus zum Tschuggen« folgten wir dem in einigem Abstand zur Straße verlaufenden Trail nach oben. Dieser war im unteren Teil noch gut fahrbar, endete dann aber sehr steinig, so dass wieder Schieben angesagt war.

Mittag gab es gegen 13 Uhr im zuvor erwähnten Gasthaus. Auch hinauf zum Flüelapass machte sich Petrus einen Spaß mit uns und so ging es bei dichtem Nebel, Nieselregen und sechs Grad Außentemperatur aufwärts. Oben angekommen lag die Sicht wieder bei nur wenigen Metern. Nix mit Panoramablick.

Bergab riss kurz die Wolkendecke auf, aber die Hoffnung auf besseres Wetter währte nur kurz. Es regnete weiter und so waren wir in S-chanf wieder »schön« nass. Nicht ganz so durch wie am Tag zuvor, aber eben doch nass genug um es ignorieren zu können.

Die Änderung der Route hatte uns einige Höhenmeter (vielleicht 100 Hm) erspart, dafür aber 20 Kilometer extra gekostet. Insgesamt also keine so gute Idee.

Unser sehr schönes Hotel erreichten wir gegen 17 Uhr, nach sieben Stunden und 35 Minuten Fahrt. So früh wie noch nie in diesem Jahr. Kurze Zeit später erreichte auch ein großer Teil der Fahrer, die wir tags zuvor am Kristbergsattel getroffen hatten, unser Hotel. Sie fuhren alle mehr oder weniger die Heckmair-Route zum Gardasee.
auch dieser Tag begann mit Nebel (Foto: VGF)
kurz vor Davos (Foto: VGF)
kurz vor Davos (Foto: VGF)
hinauf zum Flüelapass (Foto: VGF)
hinauf zum Flüelapass (Foto: VGF)
hinauf zum Flüelapass (Foto: VGF)
Gasthaus zum Tschuggen (Foto: VGF)
Flüelapass – es war kalt (Foto: VGF)
Mike oder nicht Mike, dass ist die Frage. (Foto: VGF)
und wieder runter (Foto: VGF)
Mike ganz schnell. (Foto: VGF)
Autor: vgf

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