So, 10:00 Uhr
31.03.2002
nnz-News-Ticker am Vormittag
Nordhausen (nnz). Die Meldungen des Tages aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengefasst. Ein nnz-Service mit freundlicher Unterstützung der LandesWelle Thüringen.
Stoiber kritisiert Schröder
Der Kanzlerkandidat der Union, Edmund Stoiber, hat erneut den Politikstil von Bundeskanzler Gerhard Schröder scharf kritisiert. In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte Stoiber: Schröder stelle Partei und persönlichen Machtanspruch über den Staat. Mit Blick auf die umstrittene Bundesrats-Entscheidung zum Zuwanderungsgesetz sagte Stoiber, wenn man einen Erfolg mit Verfassungstricks erzwingen will, dann wird damit die politische Kultur unseres Landes eingerissen.
Parlamentswahlen in der Ukraine begonnen
In der Ukraine haben am Morgen Parlamentswahlen begonnen. In jüngsten Umfragen lagen das Reformerbündnis um den früheren Regierungschef Viktor Juschtschenko und die Kommunistische Partei vorn. Erste offizielle Ergebnisse werden morgen erwartet. Mehr als 1000 internationale Beobachter begleiten die Wahlen in der früheren Sowjetrepublik. Viele Oppositionsparteien hatten dem Staatsapparat von Präsident Leonid Kutschma vorgeworfen, unfairen Wahlkampf für die Regierungsparteien zu betreiben.
Israel setzt Militäroperationen im Westjordanland fort
Die israelischen Streitkräfte haben ihre Militäroperationen fortgesetzt. Im Norden des Westjordanlandes wurden nach CNN-Angaben zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen. In Ramallah sei es auch in dieser Nacht wieder zu heftigen Feuergefechte gekommen. Die israelische Armee rückte bis auf wenige Meter zu den Räumen vor, in denen sich Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren gestern mindestens 24 Israelis verletzt worden.
Vorbereitungen für Bestattung der Königinmutter beginnen
In Großbritannien beginnen die Vorbereitungen für die Beisetzung der Königinmutter. Queen Mum war gestern im Alter von 101 Jahren auf ihrer Residenz in Windsor im Schlaf gestorben. Ihr Sarg soll heute in die Royal Chapel von Windsor gebracht werden. Im Laufe der kommenden Woche wird sie dann in der mittelalterlichen Westminster Hall aufgebahrt. Dort kann die Bevölkerung von ihr Abschied nehmen. Der Tag der Bestattung wird voraussichtlich am heutigen Sonntag festgesetzt.
Jeder Bürger zahlt 8069 Euro im Jahr für Sozialleistungen
Jeder Bürger in Deutschland hat 2001 rechnerisch 8 069 Euro für soziale Leistungen gezahlt. Diese Zahl nannte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Insgesamt habe das so genannte Sozialbudget 663,7 Milliarden Euro betragen. Fast jede dritte Mark werde damit in Deutschland für soziale Leistungen ausgegeben, kritisierte Hundt. Das sei eindeutig zu hoch und laufe dem Versprechen von Rot-Grün entgegen, die Belastungen zu senken. Das hohe Sozialbudget lähme die Wirtschaft und belaste die Bürger.
Rau will offenbar Einwanderungsgesetz unterzeichnen
Bundespräsident Johannes Rau ist offenbar entschlossen, das unter umstrittenen Umständen im Bundesrat verabschiedete Zuwanderungsgesetz zu unterzeichnen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Nach seiner Rückkehr aus dem Osterurlaub wolle sich Rau mit namhaften Verfassungsrechtlern treffen, um sein Votum rechtlich abzusichern, schreibt die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Beamte. In diesem Fall will die Union beim Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz klagen, schreibt das Blatt weiter.
Zwei Palästinenser im Westjordanland erschossen
Bei einer israelischen Militäraktion im Norden des Westjordanlandes sind nach Angaben des US- Nachrichtensenders CNN zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. In Ramallah sei es auch in dieser Nacht wieder zu heftigen Feuergefechte gekommen. Unterdessen ist die israelische Armee bis auf wenige Meter zu den Räumen vorgedrungen, in denen sich Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren gestern mindestens 24 Israelis verletzt worden.
Israel fordert Arafat-Leibgarde zu Aufgabe auf
Die israelische Armee ist in Ramallah bis auf wenige Meter zu den Räumen vorgedrungen, in denen sich Palästinenser- Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Seine Leibgarde wurde aufgefordert, sich zu ergeben. Unterdessen hat Arafat in einem Telefongespräch mit dem US-Fernsehsender Fox News seinen Durchhaltewillen bekräftigt. Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren zuvor mindestens 24 Israelis verletzt worden. Der Täter kam ums Leben.
Mehr Infos gibt es bei
Autor: nnzStoiber kritisiert Schröder
Der Kanzlerkandidat der Union, Edmund Stoiber, hat erneut den Politikstil von Bundeskanzler Gerhard Schröder scharf kritisiert. In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte Stoiber: Schröder stelle Partei und persönlichen Machtanspruch über den Staat. Mit Blick auf die umstrittene Bundesrats-Entscheidung zum Zuwanderungsgesetz sagte Stoiber, wenn man einen Erfolg mit Verfassungstricks erzwingen will, dann wird damit die politische Kultur unseres Landes eingerissen.
Parlamentswahlen in der Ukraine begonnen
In der Ukraine haben am Morgen Parlamentswahlen begonnen. In jüngsten Umfragen lagen das Reformerbündnis um den früheren Regierungschef Viktor Juschtschenko und die Kommunistische Partei vorn. Erste offizielle Ergebnisse werden morgen erwartet. Mehr als 1000 internationale Beobachter begleiten die Wahlen in der früheren Sowjetrepublik. Viele Oppositionsparteien hatten dem Staatsapparat von Präsident Leonid Kutschma vorgeworfen, unfairen Wahlkampf für die Regierungsparteien zu betreiben.
Israel setzt Militäroperationen im Westjordanland fort
Die israelischen Streitkräfte haben ihre Militäroperationen fortgesetzt. Im Norden des Westjordanlandes wurden nach CNN-Angaben zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen. In Ramallah sei es auch in dieser Nacht wieder zu heftigen Feuergefechte gekommen. Die israelische Armee rückte bis auf wenige Meter zu den Räumen vor, in denen sich Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren gestern mindestens 24 Israelis verletzt worden.
Vorbereitungen für Bestattung der Königinmutter beginnen
In Großbritannien beginnen die Vorbereitungen für die Beisetzung der Königinmutter. Queen Mum war gestern im Alter von 101 Jahren auf ihrer Residenz in Windsor im Schlaf gestorben. Ihr Sarg soll heute in die Royal Chapel von Windsor gebracht werden. Im Laufe der kommenden Woche wird sie dann in der mittelalterlichen Westminster Hall aufgebahrt. Dort kann die Bevölkerung von ihr Abschied nehmen. Der Tag der Bestattung wird voraussichtlich am heutigen Sonntag festgesetzt.
Jeder Bürger zahlt 8069 Euro im Jahr für Sozialleistungen
Jeder Bürger in Deutschland hat 2001 rechnerisch 8 069 Euro für soziale Leistungen gezahlt. Diese Zahl nannte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Insgesamt habe das so genannte Sozialbudget 663,7 Milliarden Euro betragen. Fast jede dritte Mark werde damit in Deutschland für soziale Leistungen ausgegeben, kritisierte Hundt. Das sei eindeutig zu hoch und laufe dem Versprechen von Rot-Grün entgegen, die Belastungen zu senken. Das hohe Sozialbudget lähme die Wirtschaft und belaste die Bürger.
Rau will offenbar Einwanderungsgesetz unterzeichnen
Bundespräsident Johannes Rau ist offenbar entschlossen, das unter umstrittenen Umständen im Bundesrat verabschiedete Zuwanderungsgesetz zu unterzeichnen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Nach seiner Rückkehr aus dem Osterurlaub wolle sich Rau mit namhaften Verfassungsrechtlern treffen, um sein Votum rechtlich abzusichern, schreibt die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Beamte. In diesem Fall will die Union beim Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz klagen, schreibt das Blatt weiter.
Zwei Palästinenser im Westjordanland erschossen
Bei einer israelischen Militäraktion im Norden des Westjordanlandes sind nach Angaben des US- Nachrichtensenders CNN zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. In Ramallah sei es auch in dieser Nacht wieder zu heftigen Feuergefechte gekommen. Unterdessen ist die israelische Armee bis auf wenige Meter zu den Räumen vorgedrungen, in denen sich Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren gestern mindestens 24 Israelis verletzt worden.
Israel fordert Arafat-Leibgarde zu Aufgabe auf
Die israelische Armee ist in Ramallah bis auf wenige Meter zu den Räumen vorgedrungen, in denen sich Palästinenser- Präsident Jassir Arafat in seinem Amtssitz aufhält. Seine Leibgarde wurde aufgefordert, sich zu ergeben. Unterdessen hat Arafat in einem Telefongespräch mit dem US-Fernsehsender Fox News seinen Durchhaltewillen bekräftigt. Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in Tel Aviv waren zuvor mindestens 24 Israelis verletzt worden. Der Täter kam ums Leben.
Mehr Infos gibt es bei

