So, 20:00 Uhr
02.12.2007
Handball -Landesliga Männer
Es sollte das Duell der Torschützenkönige werden, am Ende gaben ganz andere den Ton. Für die nnz berichtet Frank Ollech aus der Nordhäuser Ballspielhalle.
Zwei Spieler mit zusammen 117 Treffern aus 16 Spielen trafen am 9. Spieltag der Landesliga in der Ballspielhalle aufeinander. Sie warfen im Schnitt pro Spiel mehr als 7 Toren. Eine Beständigkeit die auf Nordhäuser Seite Steffan Fuhrmann (64) und auf Goldbacher Seite Dirk Liening (53) in den Spielen nachgewiesen haben. Im Vorfeld als ein Duell der besonderen Art angekündigt gab es in dieser Kategorie einen eindeutigen Sieger. Die Nordhäuser Torfabrik setzte sich mit 8:0 Treffern durch.
So eindeutig auch dieses Duell ausging, so war das Spiel selbst über weite Strecken eine Zitterpartie. Nach einem maßgeschneiderten Start (3:0) verloren die Gastgeber den Überblick und das Spiel aus der Hand. Nach dem Ausgleich (3:3) versuchte der NSV seinem Spiel neue Impulse zu geben. Es gelang zwar die Führung mit zwei bis drei Treffern im Anschluss zu behaupten aber überzeugend war das nicht.
Die wieder gut gefüllte Ballspielhalle sah eine aufmüpfige Gästemannschaft die ihre Chancen zu nutzen wusste. Nachdem Goldbachs Torschützenkönig Ladehemmungen zu haben schien, schwang sich ein anderer in ihren Reihen auf das Spiel zu bestimmen. Mit 11 Treffern stach David Trenkelbach alle anderen aus und wurde zum besten Spieler der Begegnung.
Die Nordhäuser Abwehr machte es den Angreifern oftmals zu einfach. Entweder waren sie einen Schritt langsamer oder der Angriffsdrang von einigen war stärker als die Abwehrarbeit. So mühten sich David Meitzner und Marco Holznagel im Deckungszentrum ab, während andere ihre Gegenspieler einfach laufen ließen. Dieser Eindruck wird nur von der guten Torhüterleistung von Karsten Scholz und Sören Ahlert verwässert.
Ohne ihre Paraden hätten die besonders auf der linken Abwehrseite
auftretenden Schwächen die Goldbacher leicht in Vorteil bringen können. So geht der knappe Halbzeitstand von 17:16 für die Gastgeber in Ordnung. Die Nessetaler mit dem ersten Achtungszeichen, sahen die Chance zu Punkten und verstärkten zu Beginn der zweiten Halbzeit den Druck. Nordhausen erwischten wie zu Spielbeginn den besseren Start, konnte diesen aber nicht halten (19:19). In der Folgezeit stockte den Zuschauern der Atem, das 19:20 bedeutete die erste Führung der Gäste. Nach dem Ausgleich der angeschlagenen Südharzer kam die wiederholte Führung der Blau Weißen.
Das war dem NSV doch etwas zu viel. In den verbleibenden 20. Spielminuten drehten sie dann richtig auf. Bis zum 23:22 konnten die Gäste gut mithalten, zollten dann dem hohen Tempo des Spiels Tribut. Der NSV schien die besseren Kraftreserven mobilisieren zu können und war binnen weniger Minuten auf 30:23 enteilt. In den Schlussminuten mussten aber auch sie auf die Bremse treten, gewannen jedoch am Ende klar mit 33:28.
Es war das Spiel gegen einen vermeidlich kleinen der Liga. Diese entpuppten sich als sehr spielstark. Nur mit Mühe und einer riesigen Kraftanstrengung konnte der Tabellennachbar von den Nordhäusern bezwungen werden. Einen guten Eindruck machte dabei neben den Torhütern Christoph Liebau, der nach seiner Verletzung erstmals wieder die Mannschaft verstärkte. Auch wenn die Verletzung noch Probleme bereitete, wusste er in seiner Rolle als Lenker und Leiter zu überzeugen.
Anzumerken bleibt, dass das Schiedsrichtergespann Petra Lange und Ingrid Schieferdecker die Begegnung jederzeit unter Kontrolle hatte. Am nächsten Wochenende geht es für den NSV zum Tabellenletzten ESV Gotha II. Ein Sieg ist Pflicht ehe es am 15. Dezember ab 18:00 Uhr zum Nordderby gegen den HV 90 Artern geht.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Stefan Fuhrmann 8/ Christoph Liebau 3/ Marco Bialkowski/ Christian Gehr/ Michael Spieß 3/ Sebastian Kreutz 5/ Christian Flötling 3/ Holger Kühne 2/ Marco Holznagel/ Tino Beßin 3/ Marcel Effenberger 2/ David Meitzner 4
Trainer. Andreas Meyer / Betreuer: Ines Endlich / Bernd Fichtner
Autor: nnzZwei Spieler mit zusammen 117 Treffern aus 16 Spielen trafen am 9. Spieltag der Landesliga in der Ballspielhalle aufeinander. Sie warfen im Schnitt pro Spiel mehr als 7 Toren. Eine Beständigkeit die auf Nordhäuser Seite Steffan Fuhrmann (64) und auf Goldbacher Seite Dirk Liening (53) in den Spielen nachgewiesen haben. Im Vorfeld als ein Duell der besonderen Art angekündigt gab es in dieser Kategorie einen eindeutigen Sieger. Die Nordhäuser Torfabrik setzte sich mit 8:0 Treffern durch.
So eindeutig auch dieses Duell ausging, so war das Spiel selbst über weite Strecken eine Zitterpartie. Nach einem maßgeschneiderten Start (3:0) verloren die Gastgeber den Überblick und das Spiel aus der Hand. Nach dem Ausgleich (3:3) versuchte der NSV seinem Spiel neue Impulse zu geben. Es gelang zwar die Führung mit zwei bis drei Treffern im Anschluss zu behaupten aber überzeugend war das nicht.
Die wieder gut gefüllte Ballspielhalle sah eine aufmüpfige Gästemannschaft die ihre Chancen zu nutzen wusste. Nachdem Goldbachs Torschützenkönig Ladehemmungen zu haben schien, schwang sich ein anderer in ihren Reihen auf das Spiel zu bestimmen. Mit 11 Treffern stach David Trenkelbach alle anderen aus und wurde zum besten Spieler der Begegnung.
Die Nordhäuser Abwehr machte es den Angreifern oftmals zu einfach. Entweder waren sie einen Schritt langsamer oder der Angriffsdrang von einigen war stärker als die Abwehrarbeit. So mühten sich David Meitzner und Marco Holznagel im Deckungszentrum ab, während andere ihre Gegenspieler einfach laufen ließen. Dieser Eindruck wird nur von der guten Torhüterleistung von Karsten Scholz und Sören Ahlert verwässert.
Ohne ihre Paraden hätten die besonders auf der linken Abwehrseite
auftretenden Schwächen die Goldbacher leicht in Vorteil bringen können. So geht der knappe Halbzeitstand von 17:16 für die Gastgeber in Ordnung. Die Nessetaler mit dem ersten Achtungszeichen, sahen die Chance zu Punkten und verstärkten zu Beginn der zweiten Halbzeit den Druck. Nordhausen erwischten wie zu Spielbeginn den besseren Start, konnte diesen aber nicht halten (19:19). In der Folgezeit stockte den Zuschauern der Atem, das 19:20 bedeutete die erste Führung der Gäste. Nach dem Ausgleich der angeschlagenen Südharzer kam die wiederholte Führung der Blau Weißen.
Das war dem NSV doch etwas zu viel. In den verbleibenden 20. Spielminuten drehten sie dann richtig auf. Bis zum 23:22 konnten die Gäste gut mithalten, zollten dann dem hohen Tempo des Spiels Tribut. Der NSV schien die besseren Kraftreserven mobilisieren zu können und war binnen weniger Minuten auf 30:23 enteilt. In den Schlussminuten mussten aber auch sie auf die Bremse treten, gewannen jedoch am Ende klar mit 33:28.
Es war das Spiel gegen einen vermeidlich kleinen der Liga. Diese entpuppten sich als sehr spielstark. Nur mit Mühe und einer riesigen Kraftanstrengung konnte der Tabellennachbar von den Nordhäusern bezwungen werden. Einen guten Eindruck machte dabei neben den Torhütern Christoph Liebau, der nach seiner Verletzung erstmals wieder die Mannschaft verstärkte. Auch wenn die Verletzung noch Probleme bereitete, wusste er in seiner Rolle als Lenker und Leiter zu überzeugen.
Anzumerken bleibt, dass das Schiedsrichtergespann Petra Lange und Ingrid Schieferdecker die Begegnung jederzeit unter Kontrolle hatte. Am nächsten Wochenende geht es für den NSV zum Tabellenletzten ESV Gotha II. Ein Sieg ist Pflicht ehe es am 15. Dezember ab 18:00 Uhr zum Nordderby gegen den HV 90 Artern geht.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Stefan Fuhrmann 8/ Christoph Liebau 3/ Marco Bialkowski/ Christian Gehr/ Michael Spieß 3/ Sebastian Kreutz 5/ Christian Flötling 3/ Holger Kühne 2/ Marco Holznagel/ Tino Beßin 3/ Marcel Effenberger 2/ David Meitzner 4
Trainer. Andreas Meyer / Betreuer: Ines Endlich / Bernd Fichtner


