Do, 15:56 Uhr
29.11.2007
Erstmals in Deutschland
Am Samstagabend wird im Kunsthaus Meyenburg die Sonderausstellung Rensyu - Japanische Kalligraphie. Der japanische Künstler und Kalligraph Rensyu präsentiere hier erstmals eine große Einzelausstellung seiner Werke in Deutschland.
Damit setzt das Nordhäuser Kunsthaus die Reihe der außergewöhnlichen Novitäten fort, sagt Kunsthausmitarbeiterin Susanne Hinsching, denn der bekannte japanische Künstler und Kalligraph Rensyu präsentiere hier erstmals eine große Einzelausstellung seiner Werke in Deutschland. Im nächsten Jahr seien seine Werke dann in Belgien, Italien und Frankreich zu sehen. Dass die Premiere seiner kalligraphischen Arbeiten in Nordhausen stattfindet, verdanke das Kunsthaus dem Generalmusikdirektor des Lohorchesters, Hiroaki Masuda, der den Kontakt herstellte.
Nakajima Rensyu, der 1947 in Kumamoto geboren wurde und heute in Kanagawa lebt, beschäftigt sich sein ganzes Leben mit der Kunst. Seine Werke sind sowohl von der Natur als auch von der Literatur inspiriert. Das beliebteste Motiv für einen japanischen Künstler ist der Berg Fujijama, dessen perfekte Darstellung sein Lebensziel ist. Die Werke von Rensyu sind aber auch häufig auch von der klassischen Musik - z.B. von Mozart, Schubert oder Beethoven - inspiriert wie die ausgestellten großformatigen Arbeiten Beethoven oder der Zyklus Masuda zeigen.
Rensyu versteht es, die jahrhundertealte Technik der Pinselmalerei auf den Punkt zu bringen. Mit wenigen, einfach erscheinenden Strichzügen erreicht er Bildaussagen, die von nachdenklicher Besonnenheit bis zu ekstatischer Bewegung reichen. Der Künstler reduziert die Grundeigenschaften eines Gegenstandes ob floral oder figürlich, auf seine wesentliche Aussage. Seine einzigartigen Kalligraphien sind größtenteils schwarz-weiß. Aber auch farbige Akzente finden Einklang in seine Unikate, die teilweise käuflich zu erwerben sind.
Kalligraphie ist eigentlich die Kunst des ‚Schönschreibens’ mit Federkiel oder Pinsel, erklärt Susanne Hinsching. Für die japanische Schriftkultur sei die Kalligraphie auch heute noch wichtig und inspirierend. Dabei gehe es weniger um die Erkennbarkeit der einzelnen Zeichen, sondern vielmehr um die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen und die meditative Wirkung auf den Künstler. Deshalb habe die Kalligraphie auch im 21. Jahrhundert noch so einen großen Stellenwert im künstlerischen und gesellschaftlichen Leben Japans, erklärt sie abschließend.
Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2008 im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr. Eintritt zwei Euro. Die musikalische Umrahmung der Vernissage übernimmt Generalmusikdirektor Masuda mit dem Fischerchor.
P. S.: Liebe nnz-Leser, bitte "googeln" Sie mal unter dem Namen "Nakajima Rensyu". Sie werden erstaunt sein...
Autor: nnzDamit setzt das Nordhäuser Kunsthaus die Reihe der außergewöhnlichen Novitäten fort, sagt Kunsthausmitarbeiterin Susanne Hinsching, denn der bekannte japanische Künstler und Kalligraph Rensyu präsentiere hier erstmals eine große Einzelausstellung seiner Werke in Deutschland. Im nächsten Jahr seien seine Werke dann in Belgien, Italien und Frankreich zu sehen. Dass die Premiere seiner kalligraphischen Arbeiten in Nordhausen stattfindet, verdanke das Kunsthaus dem Generalmusikdirektor des Lohorchesters, Hiroaki Masuda, der den Kontakt herstellte.
Nakajima Rensyu, der 1947 in Kumamoto geboren wurde und heute in Kanagawa lebt, beschäftigt sich sein ganzes Leben mit der Kunst. Seine Werke sind sowohl von der Natur als auch von der Literatur inspiriert. Das beliebteste Motiv für einen japanischen Künstler ist der Berg Fujijama, dessen perfekte Darstellung sein Lebensziel ist. Die Werke von Rensyu sind aber auch häufig auch von der klassischen Musik - z.B. von Mozart, Schubert oder Beethoven - inspiriert wie die ausgestellten großformatigen Arbeiten Beethoven oder der Zyklus Masuda zeigen.
Rensyu versteht es, die jahrhundertealte Technik der Pinselmalerei auf den Punkt zu bringen. Mit wenigen, einfach erscheinenden Strichzügen erreicht er Bildaussagen, die von nachdenklicher Besonnenheit bis zu ekstatischer Bewegung reichen. Der Künstler reduziert die Grundeigenschaften eines Gegenstandes ob floral oder figürlich, auf seine wesentliche Aussage. Seine einzigartigen Kalligraphien sind größtenteils schwarz-weiß. Aber auch farbige Akzente finden Einklang in seine Unikate, die teilweise käuflich zu erwerben sind.
Kalligraphie ist eigentlich die Kunst des ‚Schönschreibens’ mit Federkiel oder Pinsel, erklärt Susanne Hinsching. Für die japanische Schriftkultur sei die Kalligraphie auch heute noch wichtig und inspirierend. Dabei gehe es weniger um die Erkennbarkeit der einzelnen Zeichen, sondern vielmehr um die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen und die meditative Wirkung auf den Künstler. Deshalb habe die Kalligraphie auch im 21. Jahrhundert noch so einen großen Stellenwert im künstlerischen und gesellschaftlichen Leben Japans, erklärt sie abschließend.
Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2008 im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr. Eintritt zwei Euro. Die musikalische Umrahmung der Vernissage übernimmt Generalmusikdirektor Masuda mit dem Fischerchor.
P. S.: Liebe nnz-Leser, bitte "googeln" Sie mal unter dem Namen "Nakajima Rensyu". Sie werden erstaunt sein...



