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Mi, 09:15 Uhr
28.11.2007

Menschenlandschaften

Karin Kisker aus Nordhausen zeigt ab der kommenden Woche in der Kreissparkasse ihrer Heimatstadt die Ausstellung „Menschenlandschaften“. Es ist die vierte Präsentation dieser Künstlerin im Galerieraum des Geldinstitutes...


Die erste im Jahr 1997 trug den Titel „Malerei-imaginaire“, es folgte 2000 „U(h)rkram“, Malerei und Grafik und 2003 „Fabelhafte Welt“, Malerei und Zeichnung.

Kisker studierte Kunst und Germanistik an der Universität in Greifswald. Dort lehrt man bis heute intensiv die hohe Kunst des Zeichnens. Das kam ihrer Begabung sehr entgegen, denn Bleistift und Kugelschreiber gehören seit frühen Kindertagen zu ihren Stammutensilien.

Caspar David Friedrich, der große Künstlersohn der Stadt Greifswald, vertrat die Ansicht, dass das, was man real sieht, nur der Anlass zum Zeichnen und Malen sein kann. Aber allein derjenige, der Gesehenes in sich, also mit dem inneren Auge, zum Bild fügen kann, verdient es, Künstler genannt zu werden.

Karin Kiskers „Menschenlandschaften“ stehen in dieser Auffassung von Kunst. Man sieht Porträts, Assoziationen zu Versen Sarah Kirschs, z.B. „Man wird nicht mehr verrückt“, und Gedankenlandschaften. Alle ausgestellten Werke geben Zeugnis von ihrer vielgestaltigen inneren Bilderwelt.
Heidelore Kneffel
Autor: nnz

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