Mo, 13:32 Uhr
25.03.2002
Mehrere Beratungen noch notwendig
Bleicherode (nnz). Viele Kommunen des Landkreises Nordhausen wollen die Arbeit der Sozialämter nicht an das Landratsamt abgeben. Die Spitzen der Kreistagsfraktionen informierten sich heute über die gegenwärtige Situation. nnz mit den Ergebnissen.
Nach der Abgabe der Aufgaben der Sozialhilfe der Stadt Nordhausen an das Landratsamt befinden sich die Kommunen des Landkreises im Zugzwang. Vor allem die Stadt Bleicherode hatte sich für den Erhalt dieser Leistungen vor Ort stark gemacht (siehe hierzu im nnz-Archiv). Den Wünschen der Bleicheröder schlossen sich nach nnz-Informationen auch die Verwaltungsgemeinschaften in der Goldenen Aue, im Südharz und in der Hainleite an. Das brachten deren Vertreter heute in Bleicherode zum Ausdruck.
Die Vorsitzenden der drei Kreistagsfraktionen wollen diese Wünsche und Anliegen nun erst einmal mit ihre Gremien nehmen und dort beraten. Zuvor sollte sich allerdings der Kreisvorstand des Gemeinde- und Städtebundes mit dieser Problematik beschäftigen. Dessen Vorsitzender, der Bürgermeister von Sollstedt, Jürgen Hohberg, hatte gegenüber der nnz auch mehrfach die Vor-Ort-Variante bevorzugt.
Autor: nnzNach der Abgabe der Aufgaben der Sozialhilfe der Stadt Nordhausen an das Landratsamt befinden sich die Kommunen des Landkreises im Zugzwang. Vor allem die Stadt Bleicherode hatte sich für den Erhalt dieser Leistungen vor Ort stark gemacht (siehe hierzu im nnz-Archiv). Den Wünschen der Bleicheröder schlossen sich nach nnz-Informationen auch die Verwaltungsgemeinschaften in der Goldenen Aue, im Südharz und in der Hainleite an. Das brachten deren Vertreter heute in Bleicherode zum Ausdruck.
Die Vorsitzenden der drei Kreistagsfraktionen wollen diese Wünsche und Anliegen nun erst einmal mit ihre Gremien nehmen und dort beraten. Zuvor sollte sich allerdings der Kreisvorstand des Gemeinde- und Städtebundes mit dieser Problematik beschäftigen. Dessen Vorsitzender, der Bürgermeister von Sollstedt, Jürgen Hohberg, hatte gegenüber der nnz auch mehrfach die Vor-Ort-Variante bevorzugt.

