Fr, 13:34 Uhr
16.11.2007
Kontraproduktiv
Nordhausen (nnz). Mit Besorgnis reagiert der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) auf die seitens der Nordhäuser Stadtverwaltung ins Spiel gebrachten Erhöhungen der Grundsteuer und der Gewerbesteuer. Einzelheiten in Ihrer nnz.
Eine solche Politik sei kontraproduktiv, insbesondere für die Unternehmen, die sich nach schwierigen Jahren in einer Phase der Konsolidierung befinden. Steuererhöhungen würden vor allem die kleinen sowie die mittelständischen Unternehmen hart treffen.
Besonders ärgerlich sei das Vorgehen der Verwaltung hinsichtlich der Wirtschaft. Man habe erst aus den Medien von dieser geplanten Steuererhöhung erfahren. Das widerspreche in besonderer Weise den Festlegungen, wie sie im gemeinsam unterzeichneten Strategiepapier des NUV niedergeschrieben wurden. Leider bestätigt sich abermals diese Tendenz, die Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker während der jüngsten Vorstandswahlen hinsichtlich der Verwaltungen laut werden ließ.
Darüber hinaus seien günstige Hebesätze in diesen Steuerarten überaus wichtige Standortfaktoren für Ansiedlungsentscheidungen von Unternehmen. Diesen bisherigen Vorteil dürfen Politik und Verwaltung nicht außer acht lassen. Eine kurzfristig gefüllte Stadtkasse würde den mittelfristig entstehenden Schäden sowie einem Imageverlust von Nordhausen als eventueller Standort für Neuansiedlungen entgegen stehen.
Der Vorstand des NUV appelliert an die handelnden Politiker im Nordhäuser Stadtrat, den von der Verwaltung vorgeschlagenen Erhöhungen der Grundsteuer und der Gewerbesteuer nicht zuzustimmen.
Autor: nnzEine solche Politik sei kontraproduktiv, insbesondere für die Unternehmen, die sich nach schwierigen Jahren in einer Phase der Konsolidierung befinden. Steuererhöhungen würden vor allem die kleinen sowie die mittelständischen Unternehmen hart treffen.
Besonders ärgerlich sei das Vorgehen der Verwaltung hinsichtlich der Wirtschaft. Man habe erst aus den Medien von dieser geplanten Steuererhöhung erfahren. Das widerspreche in besonderer Weise den Festlegungen, wie sie im gemeinsam unterzeichneten Strategiepapier des NUV niedergeschrieben wurden. Leider bestätigt sich abermals diese Tendenz, die Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker während der jüngsten Vorstandswahlen hinsichtlich der Verwaltungen laut werden ließ.
Darüber hinaus seien günstige Hebesätze in diesen Steuerarten überaus wichtige Standortfaktoren für Ansiedlungsentscheidungen von Unternehmen. Diesen bisherigen Vorteil dürfen Politik und Verwaltung nicht außer acht lassen. Eine kurzfristig gefüllte Stadtkasse würde den mittelfristig entstehenden Schäden sowie einem Imageverlust von Nordhausen als eventueller Standort für Neuansiedlungen entgegen stehen.
Der Vorstand des NUV appelliert an die handelnden Politiker im Nordhäuser Stadtrat, den von der Verwaltung vorgeschlagenen Erhöhungen der Grundsteuer und der Gewerbesteuer nicht zuzustimmen.


