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Fr, 12:54 Uhr
16.11.2007

Nicht gelöst und hausgemacht

Nordhausen (nnz). Die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Landkreis Nordhausen löst nicht einmal im Ansatz die Probleme, so der Gewerkschaftssekretär Martin Fischer vom DGB Nordhausen. Der Gewerkschafter liefert auch Daten und Fakten...


Nach DGD-Angaben verzeichnet man nach wie vor einen Rückgang der betrieblichen Ausbildungsplätze. Im Jahre 2007 stellten die Unternehmen 497 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das sind 8,8% weniger als im Vorjahr. „Es ist doch mehr als peinlich“, so Fischer weiter, „wenn von den 1.185 Bewerbern nicht einmal jeder zweite in eine betriebliche Ausbildung einmünden kann und ein Großteil der Bewerber in außerbetrieblichen Einrichtungen ausgebildet werden muss. Eine außerbetriebliche Ausbildung ist immer nur die zweitbeste Lösung: für die jungen Frauen und Männer genauso, wie für die Gesellschaft, die finanziell für die mangelnden Ausbildungsanstrengungen der Wirtschaft einstehen müssen“.

Nach Gewerkschaftsangaben braucht man für die Zukunft mehr Ausbildung in den Betrieben; gelingt das nicht, „werden wir unsere jetzige Wirtschaftskraft nicht halten können, denn das duale System ist ein Garant für unseren Wirtschaftsstandort.“ Auch der von den Unternehmen beklagte Fachkräftemangel sei hausgemacht und die Folge der mangelnden Ausbildungsbereitschaft der vergangenen Jahre.
Autor: nnz

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