Mo, 17:50 Uhr
18.03.2002
Bürgerinitiative gründete sich
Limlingerode (nnz). Am Sonntag gründete sich in Limlingerode, Gemeinde Hohenstein, die BÜRGERINITIATIVE Landschaftsschutz Limlingerode. Hintergrund ist ein Genehmigungsverfahren für Windräder. nnz mit den Einzelheiten.
Die zwölf Gründungsmitglieder aus Limlingerode, die mit breiter Unterstützung aus der Gemeinde rechnen können, setzen sich dafür ein, die geplanten Windkraftanlagen in Limlingerode an einem geeigneten Standort zu platzieren. Die bisherigen Planungen sehen die fünf Windräder auf einer nahen Anhöhe südwestlich des Ortes unmittelbar an dem gerade erst ausgewiesenen Naturschutzgebiet Sülzensee-Mackenröder Wald" vor.
"Das stillschweigende Vorgehen der Behörden erinnert an alte Zeiten, in denen Betroffene nicht gehört wurden." sagt die Sprecherin Hildigund Neubert. Sie fürchtet um den Charakter des Ortes, der kulturelle Initiativen, wie die "Dichterstätte Sarah Kirsch", und Erholungssuchende in wachsender Zahl nach Limlingerode lockt. Dieter Schlichting, ebenfalls Sprecher der Bürgerinitiative, wies auf die wirtschaftlichen Risiken, die Zerstörung der Landschaft und die Vertreibung seltener Vögel wie Schwarzstörche und Reiher hin. Auch mit der schon aktiven Bürgerinitiative in Stöckey wollen die Limlingeröder zusammenarbeiten, um die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Bürger durchzusetzen.
Mit einer Unterschriftensammlung und dem Einklinken in das laufende Genehmigungsverfahren werden die Landschaftsschützer sofort aktiv. Informationen dazu gibt es bei Dieter Schlichting, Mittelreihe 72, 99755 Limlingerode, bei Hildigund Neubert, Torstr. 43, 10119 Berlin, Tel und Fax 030 442 76 76, mail: hild.neubert@t-online.de. Noch mehr zu diesem Thema im nachfolgenden Beitrag im nnz-Forum.
Autor: nnzDie zwölf Gründungsmitglieder aus Limlingerode, die mit breiter Unterstützung aus der Gemeinde rechnen können, setzen sich dafür ein, die geplanten Windkraftanlagen in Limlingerode an einem geeigneten Standort zu platzieren. Die bisherigen Planungen sehen die fünf Windräder auf einer nahen Anhöhe südwestlich des Ortes unmittelbar an dem gerade erst ausgewiesenen Naturschutzgebiet Sülzensee-Mackenröder Wald" vor.
"Das stillschweigende Vorgehen der Behörden erinnert an alte Zeiten, in denen Betroffene nicht gehört wurden." sagt die Sprecherin Hildigund Neubert. Sie fürchtet um den Charakter des Ortes, der kulturelle Initiativen, wie die "Dichterstätte Sarah Kirsch", und Erholungssuchende in wachsender Zahl nach Limlingerode lockt. Dieter Schlichting, ebenfalls Sprecher der Bürgerinitiative, wies auf die wirtschaftlichen Risiken, die Zerstörung der Landschaft und die Vertreibung seltener Vögel wie Schwarzstörche und Reiher hin. Auch mit der schon aktiven Bürgerinitiative in Stöckey wollen die Limlingeröder zusammenarbeiten, um die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Bürger durchzusetzen.
Mit einer Unterschriftensammlung und dem Einklinken in das laufende Genehmigungsverfahren werden die Landschaftsschützer sofort aktiv. Informationen dazu gibt es bei Dieter Schlichting, Mittelreihe 72, 99755 Limlingerode, bei Hildigund Neubert, Torstr. 43, 10119 Berlin, Tel und Fax 030 442 76 76, mail: hild.neubert@t-online.de. Noch mehr zu diesem Thema im nachfolgenden Beitrag im nnz-Forum.

