Di, 07:23 Uhr
13.11.2007
Ungefährdeter Sieg
Nordhausen (nnz). Beim souveränen Sieg der Nordhäuser Landesliga-Handballer gegen den SV Petkus Wutha-Farnroda stand am Sonnabend offensichtlich der Heilige Martin Pate, mein Steffen Neumann.
Von Beginn an dominierten die Hausherren das Spiel und wiesen den Gegner in seine Schranken.vEs war ein schnelles, dynamisches Spiel auf beiden Seiten.vGleich nach dem Anpfiff der Begegnung legte Wutha nach nur 20 Sekunden einen Treffer vor. Das sollte aber auch die einzige Führung der Gäste in der Ballspielhalle bleiben. Nordhausen glich im Gegenzug aus und beherrschte die ersten zehn Minuten der Partie nach Belieben. Der NSV zeigte übersichtliches Kombinationsspiel und schnelle Angriffe, die regelmäßig zum Torerfolg führten.
So stand es Mitte der ersten Hälfte bereits 12:6 für die Platzherren, die den SV Petkus stets fest im Griff hatten. Wutha wurde kaum mehr als nötig Platz zur Entfaltung gegeben, so dass der Gegner aus allen sich bietenden Situationen heraus werfen musste. Nordhausens Torleute, wie immer gut aufgelegt, waren dem NSV dabei wieder ein großer Rückhalt, auch wenn sich Sören Ahlert schon früh in der ersten Halbzeit verletzte.
Der Angriff der Nordhäuser wurde zur Torfabrik. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel führte der NSV dann sogar mit 19:11 und das Spiel mutierte phasenweise zu einer Trainingsbegegnung für die Hausherren. Beim Stand von 21:15 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Nordhausen war stets im Angriff und auch die Abwehr wurde jetzt mehr und mehr in Szene gesetzt. Es schien, als wollte der NSV zu alten Tugenden zurückkehren und die Scharten der letzten verlorenen Spiele auswetzen. Dies gelang den Männern von Trainer Andreas Meyer eindrucksvoll.
Das trotz der Martinifeiern zahlreiche Publikum belohnte diese Anstrengungen mit unterstützendem Beifall und Jubel, der sich auf die Spieler zu übertragen schien.
Auffällig auf Seiten der Nordhäuser war das ausgezeichnete Spiel auf den Außenpositionen, das den Nordhäusern immerhin neunzehn Tore im Verlauf der gesamten Begegnung bescherte. Nach 45 Minuten brannte nichts mehr an und Wutha schien beim Spielstand von 32:24 geschlagen. Die vom Gästetrainer angeordnete Manndeckung gegen den Nordhäuser Torschützen vom Dienst Stefan Fuhrmann brachte andere torhungrige Spieler auf den Plan. So trugen sich diesmal alle Feldspieler mit Toren ins Protokoll ein.
Wetten unter den Zuschauern begannen, ob der NSV die vierzig Tore in der Begegnung schaffen würde. Und tatsächlich; nach 55 Spielminuten griff der Petkus-Torhüter zum 40. Male hinter sich, nachdem der am Sonnabend auffallend konzentriert und ambitioniert wirkende Marco Bialkowski von der linken Außenposition seinen zehnten Treffer in dieser Partie markierte.
Beim Endstand von 42:30 konnten die Rolandstädter mit Recht jubeln und feiern. Das Spiel gegen einen der Mitfavoriten auf einen Platz im oberen Tabellendrittel sollte der Mannschaft Auftrieb gegeben haben, und es war versöhnlich für die letzten verpatzten Begegnungen.
Nordhausen hat am Sonnabend nicht nur sein mögliches Potenzial abgerufen, sondern gezeigt, dass die Mannschaft mit Recht einen Podiumsplatz in der Tabelle beanspruchen will.
In der kommenden Woche reist die Mannschaft dann zum Tabellendritten ThSV Eisenach III.
Mit einer Wiederholung der Mannschaftsleistung vom Martinstag können auch auswärts durchaus Siege eingefahren werden.
Scholz, Ahlert, Spieß (1), Bialkowski (10), Gehr (3), Effenberger (2), Kreutz (2), Flötling (4), Kühne (2), Holznagel (1), Fuhrmann (10), Beßin (5), Meitzner (2)
Autor: nnzVon Beginn an dominierten die Hausherren das Spiel und wiesen den Gegner in seine Schranken.vEs war ein schnelles, dynamisches Spiel auf beiden Seiten.vGleich nach dem Anpfiff der Begegnung legte Wutha nach nur 20 Sekunden einen Treffer vor. Das sollte aber auch die einzige Führung der Gäste in der Ballspielhalle bleiben. Nordhausen glich im Gegenzug aus und beherrschte die ersten zehn Minuten der Partie nach Belieben. Der NSV zeigte übersichtliches Kombinationsspiel und schnelle Angriffe, die regelmäßig zum Torerfolg führten.
So stand es Mitte der ersten Hälfte bereits 12:6 für die Platzherren, die den SV Petkus stets fest im Griff hatten. Wutha wurde kaum mehr als nötig Platz zur Entfaltung gegeben, so dass der Gegner aus allen sich bietenden Situationen heraus werfen musste. Nordhausens Torleute, wie immer gut aufgelegt, waren dem NSV dabei wieder ein großer Rückhalt, auch wenn sich Sören Ahlert schon früh in der ersten Halbzeit verletzte.
Der Angriff der Nordhäuser wurde zur Torfabrik. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel führte der NSV dann sogar mit 19:11 und das Spiel mutierte phasenweise zu einer Trainingsbegegnung für die Hausherren. Beim Stand von 21:15 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Nordhausen war stets im Angriff und auch die Abwehr wurde jetzt mehr und mehr in Szene gesetzt. Es schien, als wollte der NSV zu alten Tugenden zurückkehren und die Scharten der letzten verlorenen Spiele auswetzen. Dies gelang den Männern von Trainer Andreas Meyer eindrucksvoll.
Das trotz der Martinifeiern zahlreiche Publikum belohnte diese Anstrengungen mit unterstützendem Beifall und Jubel, der sich auf die Spieler zu übertragen schien.
Auffällig auf Seiten der Nordhäuser war das ausgezeichnete Spiel auf den Außenpositionen, das den Nordhäusern immerhin neunzehn Tore im Verlauf der gesamten Begegnung bescherte. Nach 45 Minuten brannte nichts mehr an und Wutha schien beim Spielstand von 32:24 geschlagen. Die vom Gästetrainer angeordnete Manndeckung gegen den Nordhäuser Torschützen vom Dienst Stefan Fuhrmann brachte andere torhungrige Spieler auf den Plan. So trugen sich diesmal alle Feldspieler mit Toren ins Protokoll ein.
Wetten unter den Zuschauern begannen, ob der NSV die vierzig Tore in der Begegnung schaffen würde. Und tatsächlich; nach 55 Spielminuten griff der Petkus-Torhüter zum 40. Male hinter sich, nachdem der am Sonnabend auffallend konzentriert und ambitioniert wirkende Marco Bialkowski von der linken Außenposition seinen zehnten Treffer in dieser Partie markierte.
Beim Endstand von 42:30 konnten die Rolandstädter mit Recht jubeln und feiern. Das Spiel gegen einen der Mitfavoriten auf einen Platz im oberen Tabellendrittel sollte der Mannschaft Auftrieb gegeben haben, und es war versöhnlich für die letzten verpatzten Begegnungen.
Nordhausen hat am Sonnabend nicht nur sein mögliches Potenzial abgerufen, sondern gezeigt, dass die Mannschaft mit Recht einen Podiumsplatz in der Tabelle beanspruchen will.
In der kommenden Woche reist die Mannschaft dann zum Tabellendritten ThSV Eisenach III.
Mit einer Wiederholung der Mannschaftsleistung vom Martinstag können auch auswärts durchaus Siege eingefahren werden.
Scholz, Ahlert, Spieß (1), Bialkowski (10), Gehr (3), Effenberger (2), Kreutz (2), Flötling (4), Kühne (2), Holznagel (1), Fuhrmann (10), Beßin (5), Meitzner (2)


