Fr, 07:43 Uhr
09.11.2007
Belastung ausgehalten
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Seit dem Mittwoch ist die Sollstedter Schwimmhalle geschlossen. Technische Untersuchungen sollen die Sicherheit der Hallendecke nachweisen. Die nnz mit ersten Ergebnissen.
Schon seit Jahren gab es Kräfte im Landratsamt Nordhausen, die die Schließung des Hallenbades in Sollstedt betreiben. Als Vorwand dafür führte man an, dass das Dach der Halle einsturzgefährdet sei. Den Gegenargumenten des Fördervereins Sollstedter Hallenbad schenkte man keinen Glauben, gab ein Gutachten in Auftrag, dem ein Zweites folgte und ließ schließlich gestern eine Belastungsprobe von einem Ingenieurbüro aus Weimar und von Prof. Dr.-Ing. Bolle durchführen., so die Mitglieder des Fördervereins für das Hallenbad in einem Schreiben an die nnz.
Eine Dachkassettenplatte, die typgemäß eine Nenntragfähigkeit von 250 kp/m² haben soll wurde mit rund 480 kp/m² belastet. Die Durchbiegung und die Rissbildung blieben im zulässigen Bereich. Es wurde also nachgewiesen, dass ungeschädigte Platten größere Lasten tragen, als jemals durch Schnee entstehen können. Die Belastungsprobe an einer geschädigten Platte, von denen es zwei bis drei Stück gibt, soll noch erfolgen.
Aber für den Förderverein ist nun klar: die Schließung der Schwimmhalle ist vom Tisch. Es kann jetzt nur noch darum gehen, wie und zu welchen Kosten die geschädigten Platten saniert werden. Der Förderverein hat dazu bereits preiswerte Angebote eingeholt.
Autor: nnzSchon seit Jahren gab es Kräfte im Landratsamt Nordhausen, die die Schließung des Hallenbades in Sollstedt betreiben. Als Vorwand dafür führte man an, dass das Dach der Halle einsturzgefährdet sei. Den Gegenargumenten des Fördervereins Sollstedter Hallenbad schenkte man keinen Glauben, gab ein Gutachten in Auftrag, dem ein Zweites folgte und ließ schließlich gestern eine Belastungsprobe von einem Ingenieurbüro aus Weimar und von Prof. Dr.-Ing. Bolle durchführen., so die Mitglieder des Fördervereins für das Hallenbad in einem Schreiben an die nnz.
Eine Dachkassettenplatte, die typgemäß eine Nenntragfähigkeit von 250 kp/m² haben soll wurde mit rund 480 kp/m² belastet. Die Durchbiegung und die Rissbildung blieben im zulässigen Bereich. Es wurde also nachgewiesen, dass ungeschädigte Platten größere Lasten tragen, als jemals durch Schnee entstehen können. Die Belastungsprobe an einer geschädigten Platte, von denen es zwei bis drei Stück gibt, soll noch erfolgen.
Aber für den Förderverein ist nun klar: die Schließung der Schwimmhalle ist vom Tisch. Es kann jetzt nur noch darum gehen, wie und zu welchen Kosten die geschädigten Platten saniert werden. Der Förderverein hat dazu bereits preiswerte Angebote eingeholt.

