Do, 07:25 Uhr
14.03.2002
nnz-Rückspiegel: 14. März 2002
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Regionalbündnis und Aus für Bahnstrecke?
Regionalbündnis will Kräfte bündeln und Dampf machen
In Nordthüringen soll ein Regionalbündnis zur Beschleunigung des Ausbaus der Verkehrswege gegründet werden. Einer der Initiatoren ist der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh. Mit dem Bau der Bundesautobahn 38 und dem Ausbau der Schienenverbindung zwischen Kassel und Nordhausen sei zwar ein guter Anfang gemacht, doch seien die Verkehrsprobleme des Landkreises Nordhausen und des Kyffhäuserkreises damit noch nicht gelöst. Wichtig seien für Nordthüringen auch die Nord-Süd-Verbindungen, insbesondere die Anbindung an die Landeshauptstadt. Nach den Vorstellungen von Klaus Zeh sollen die Bahnstrecken zwischen Nordhausen und Northeim und zwischen Nordhausen und Erfurt weiter ausgebaut werden. Notwendig sei auch der weitere Ausbau der Bundesstraße 4. Hier allerdings scheinen die Hoffnungen zu überwiegen. Nach nnz-Informationen sei die B 4 nicht in der aktuellen Prioritätenliste des Landes Thüringen enthalten. Also muß weiter politischer Druck ausgeübt werden. Dieser Vorzeichen bedarf auch die Forcierung des Ausbaus der B 243 nach Niedersachsen...ausführlich im nnz-Archiv
Aus für Bahnstrecke Bleicherode - Großbodungen?
Die Bahnstrecke zwischen Bleicherode und Großbodungen soll stillgelegt werden. Jetzt gibt es nochmals einen Aufschub. Zwischen den Bahnhöfen Bleicherode-Ost und Bleicherode-Stadt ist eine Brücke derart marode, daß sie unbedingt einer Sanierung unterzogen werden muß, um eine gefahrlose Überfahrt zu garantieren. Aus diesem Grund war die Einstellung des Bahnbetriebs zum Fahrplanwechsel 2001 angekündigt. Nach Informationen der Nahverkehrsgesellschaft ist die Einstellung des Betriebs nun auf den Ferienbeginn verschoben worden. Das heißt, ab dem 28. Juni 2001 werden zwischen Bleicherode-Ost und Großbodungen keine Züge mehr verkehren. Die vollständigen Beförderungsleistungen werden durch Schienenersatzverkehr abgesichert. Eine Entscheidung, was aus der Strecke werden wird, ist noch nicht gefallen, teilte heute das Nordhäuser Landratsamt mit. Zur Zeit laufen im Thüringer Wirtschaftsministerium Verhandlungen, die Strecke einer privaten Eisenbahngesellschaft zu übergeben. Dieses Unternehmen müsse jedoch die Sanierung übernehmen. Sollten diese Verhandlungen scheitern, dann sei mit der endgültigen Schließung der Strecke zu rechnen.
Rabensteiner Stollen mit neuer Besucherstrecke
Der Rabensteiner Stollen bei Ilfeld hat seine Schauanlage erweitert. Ab Ostern können die Besucher in dem früheren Steinkohlenbergwerk neben dem alten rund 400 Meter langen Stollen eine neue, 100 Meter langen Strecke kennen lernen. Zwei Jahre habe der Verein daran gearbeitet, die verschüttete Strecke freizulegen, für den Besucherverkehr herzurichten und zu sichern. Dass ausgerechnet in der klassischen Erzregion Harz ein Steinkohlevorkommen abgebaut wurde, erstaunt auch heute noch selbst Fachleute, sagte Uwe Reisner, Vorsitzender des Fördervereins und Besucherführer im Bergwerk. Aber nicht nur die Besonderheit der Steinkohle, auch die Erweiterung des Besucherbergwerks mache einen Ausflug zum Rabensteiner Stollen wieder lohnenswert. Seit November 1999 haben die Vereinsmitglieder in mühevoller Handarbeit an der Erweiterung gearbeitet. Die freigelegte Strecke erschließt nun ein altes Abbaufeld aus dem 18. Jahrhundert...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzRegionalbündnis und Aus für Bahnstrecke?
Regionalbündnis will Kräfte bündeln und Dampf machen
In Nordthüringen soll ein Regionalbündnis zur Beschleunigung des Ausbaus der Verkehrswege gegründet werden. Einer der Initiatoren ist der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh. Mit dem Bau der Bundesautobahn 38 und dem Ausbau der Schienenverbindung zwischen Kassel und Nordhausen sei zwar ein guter Anfang gemacht, doch seien die Verkehrsprobleme des Landkreises Nordhausen und des Kyffhäuserkreises damit noch nicht gelöst. Wichtig seien für Nordthüringen auch die Nord-Süd-Verbindungen, insbesondere die Anbindung an die Landeshauptstadt. Nach den Vorstellungen von Klaus Zeh sollen die Bahnstrecken zwischen Nordhausen und Northeim und zwischen Nordhausen und Erfurt weiter ausgebaut werden. Notwendig sei auch der weitere Ausbau der Bundesstraße 4. Hier allerdings scheinen die Hoffnungen zu überwiegen. Nach nnz-Informationen sei die B 4 nicht in der aktuellen Prioritätenliste des Landes Thüringen enthalten. Also muß weiter politischer Druck ausgeübt werden. Dieser Vorzeichen bedarf auch die Forcierung des Ausbaus der B 243 nach Niedersachsen...ausführlich im nnz-Archiv
Aus für Bahnstrecke Bleicherode - Großbodungen?
Die Bahnstrecke zwischen Bleicherode und Großbodungen soll stillgelegt werden. Jetzt gibt es nochmals einen Aufschub. Zwischen den Bahnhöfen Bleicherode-Ost und Bleicherode-Stadt ist eine Brücke derart marode, daß sie unbedingt einer Sanierung unterzogen werden muß, um eine gefahrlose Überfahrt zu garantieren. Aus diesem Grund war die Einstellung des Bahnbetriebs zum Fahrplanwechsel 2001 angekündigt. Nach Informationen der Nahverkehrsgesellschaft ist die Einstellung des Betriebs nun auf den Ferienbeginn verschoben worden. Das heißt, ab dem 28. Juni 2001 werden zwischen Bleicherode-Ost und Großbodungen keine Züge mehr verkehren. Die vollständigen Beförderungsleistungen werden durch Schienenersatzverkehr abgesichert. Eine Entscheidung, was aus der Strecke werden wird, ist noch nicht gefallen, teilte heute das Nordhäuser Landratsamt mit. Zur Zeit laufen im Thüringer Wirtschaftsministerium Verhandlungen, die Strecke einer privaten Eisenbahngesellschaft zu übergeben. Dieses Unternehmen müsse jedoch die Sanierung übernehmen. Sollten diese Verhandlungen scheitern, dann sei mit der endgültigen Schließung der Strecke zu rechnen.
Rabensteiner Stollen mit neuer Besucherstrecke
Der Rabensteiner Stollen bei Ilfeld hat seine Schauanlage erweitert. Ab Ostern können die Besucher in dem früheren Steinkohlenbergwerk neben dem alten rund 400 Meter langen Stollen eine neue, 100 Meter langen Strecke kennen lernen. Zwei Jahre habe der Verein daran gearbeitet, die verschüttete Strecke freizulegen, für den Besucherverkehr herzurichten und zu sichern. Dass ausgerechnet in der klassischen Erzregion Harz ein Steinkohlevorkommen abgebaut wurde, erstaunt auch heute noch selbst Fachleute, sagte Uwe Reisner, Vorsitzender des Fördervereins und Besucherführer im Bergwerk. Aber nicht nur die Besonderheit der Steinkohle, auch die Erweiterung des Besucherbergwerks mache einen Ausflug zum Rabensteiner Stollen wieder lohnenswert. Seit November 1999 haben die Vereinsmitglieder in mühevoller Handarbeit an der Erweiterung gearbeitet. Die freigelegte Strecke erschließt nun ein altes Abbaufeld aus dem 18. Jahrhundert...ausführlich im nnz-Archiv

