Mi, 18:05 Uhr
13.03.2002
nnz-Forum: Alternative Infotour
Nordhausen (nnz). Am Samstag versammelten sich zahlreiche Bürger, um gemeinsam die vorgeschlagenen Alternativstandorte zum Industriegebiet in Augenschein zu nehmen. Hier der Bericht der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue.
Eindeutig wies die BI darauf hin, das alle vorgeschlagenen Gebiete nur dann zu einem innovativen und umweltverträglichen Standort ausgebaut werden können, wenn der B-Plan, der zur Zeit vom Planungsverband nachgearbeitet wird, dem entsprechend verändert werde. Fünf Gebiete im Einzugsbereich der Stadt Nordhausen wurden besichtigt. Dabei wurden die interessierten Bürger auf die Unterschiede zum Standort Goldene Aue hingewiesen. In den wichtige Punkten sind diese Gebiete wesentlich besser für eine Industrieansiedlung geeignet. Als bester Standort wurde das Gebiet Darre zwischen Autobahn und Gewerbegebiet auf der einen Seite und das Gebiet Werther mit dem Erweiterungsgebiet Hesserode favorisiert. Hier sind alle von der LEG geforderten Kriterien gegeben und das Konfliktpotenzial bei weiten nicht so groß.
Enttäuscht zeigten sich viele Bürger, das sich kein Vertreter der CDU bzw. der SPD die Zeit nahm, hier zusammen mit der BI und den Bürgern Alternativen zu suchen. Ebenso nahm kein Vertreter des Planungsverbandes oder der Wirtschaftsverbände daran teil. Erfreulich war das Interesse der Nordhäuser FDP. Zwei Vertreter haben sich eingehend informiert. Entschuldig hatten sich die Vertreter der PDS, die eine wichtige Sitzung hatten. Die Standorte sind aber der PDS seit längerem bekannt. Wahrscheinlich nimmt das Interesse am direkten Bürgerkontakt aber mit dem Herannahen des Wahltermins zu. Die BI ist daher weiterhin bereit, im konstruktiven Dialog an Alternativen und damit an der Zukunft unseres Landkreises mitzuarbeiten. Glaubwürdiger ist aber, nach dem Fernbleiben des Planungsverbandes und der Nordhäuser Oberbürgermeisterin, das Versprecher der ehrlichen Prüfung alternativer Standorte nicht geworden.
Erschüttert waren die vielen Bürger, von den katastrophalen Zuständen bei Nentzelsrode und Hesserode. Dort türmen sich nach illegaler Müllentsorgung Berge von Unrat. Hier sind die Umweltinspektoren des Landkreises dringend gefordert, da hier kaum durch Bürgeraktionen derartige Berge bewältigt werden können. Auch dieses zu sehen, hätte manchem Kommunalen sicherlich die Augen für die wahren Zustände geöffnet. Aber leider.....auch dafür kein Interesse?
Klaus-Dieter Korb, BI Rettung der Goldenen Aue
Autor: nnz
Eindeutig wies die BI darauf hin, das alle vorgeschlagenen Gebiete nur dann zu einem innovativen und umweltverträglichen Standort ausgebaut werden können, wenn der B-Plan, der zur Zeit vom Planungsverband nachgearbeitet wird, dem entsprechend verändert werde. Fünf Gebiete im Einzugsbereich der Stadt Nordhausen wurden besichtigt. Dabei wurden die interessierten Bürger auf die Unterschiede zum Standort Goldene Aue hingewiesen. In den wichtige Punkten sind diese Gebiete wesentlich besser für eine Industrieansiedlung geeignet. Als bester Standort wurde das Gebiet Darre zwischen Autobahn und Gewerbegebiet auf der einen Seite und das Gebiet Werther mit dem Erweiterungsgebiet Hesserode favorisiert. Hier sind alle von der LEG geforderten Kriterien gegeben und das Konfliktpotenzial bei weiten nicht so groß.
Enttäuscht zeigten sich viele Bürger, das sich kein Vertreter der CDU bzw. der SPD die Zeit nahm, hier zusammen mit der BI und den Bürgern Alternativen zu suchen. Ebenso nahm kein Vertreter des Planungsverbandes oder der Wirtschaftsverbände daran teil. Erfreulich war das Interesse der Nordhäuser FDP. Zwei Vertreter haben sich eingehend informiert. Entschuldig hatten sich die Vertreter der PDS, die eine wichtige Sitzung hatten. Die Standorte sind aber der PDS seit längerem bekannt. Wahrscheinlich nimmt das Interesse am direkten Bürgerkontakt aber mit dem Herannahen des Wahltermins zu. Die BI ist daher weiterhin bereit, im konstruktiven Dialog an Alternativen und damit an der Zukunft unseres Landkreises mitzuarbeiten. Glaubwürdiger ist aber, nach dem Fernbleiben des Planungsverbandes und der Nordhäuser Oberbürgermeisterin, das Versprecher der ehrlichen Prüfung alternativer Standorte nicht geworden.Erschüttert waren die vielen Bürger, von den katastrophalen Zuständen bei Nentzelsrode und Hesserode. Dort türmen sich nach illegaler Müllentsorgung Berge von Unrat. Hier sind die Umweltinspektoren des Landkreises dringend gefordert, da hier kaum durch Bürgeraktionen derartige Berge bewältigt werden können. Auch dieses zu sehen, hätte manchem Kommunalen sicherlich die Augen für die wahren Zustände geöffnet. Aber leider.....auch dafür kein Interesse?
Klaus-Dieter Korb, BI Rettung der Goldenen Aue
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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