Fr, 13:01 Uhr
02.11.2007
Ablehnung und Befürwortung
Nordhausen (nnz). Die Eingemeindungen von Rodishain, Stempeda und Petersdorf in die Stadt Nordhausen waren heute Morgen Thema einer öffentlichen Anhörung im Innenausschuss des Thüringer Landtages. Vertreter der Stadt bei der Anhörung war Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD)...
Insgesamt standen 14 Eingemeindungen für ganz Thüringen auf der Tagesordnung. Im Landkreis Nordhausen betrifft es neben Rodishain, Stempeda und Petersdorf, die zum 1. Dezember zur Stadt Nordhausen wollen, auch die Gemeinde Obergebra, die mit der Stadt Bleicherode zusammengehen möchte, sagte Jendricke nach der Anhörung. Für die Stadt Nordhausen habe er im Ausschuss vorgetragen, dass die einvernehmlich ausgearbeiteten Eingemeindungsverträge komplett ausgearbeitet-, von den Gemeindevertretungen bzw. dem Stadtrat gebilligt- und von den Bürgermeistern unterschrieben worden seien.
Leider hat Landrat Joachim Claus (CDU) auch bei der Anhörung erneut die Eingemeindungen der drei Orte nach Nordhausen abgelehnt (siehe nnz-Archiv), die Eingemeindung von Obergebra nach Bleicherode allerdings befürwortet. Erfreulich hingegen sei gewesen, dass sich der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer als Vertreter der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen für die Eingemeindungen ausgesprochen habe.
Was auch logisch ist, da die drei Orte sowieso schon dem Grundversorgungsbereich Nordhausens zugeordnet waren. Insofern freue ich mich, dass wir die Bürger von Rodishain, Stempeda und Petersdorf, deren Bezugspunkt schon immer Nordhausen war, bald auch als Bürger unserer Stadt begrüßen können.
Er gehe davon aus, so Jendricke weiter, dass der Thüringer Landtag die Eingemeindungen in den kommenden Wochen beschließen werde.
Autor: nnzInsgesamt standen 14 Eingemeindungen für ganz Thüringen auf der Tagesordnung. Im Landkreis Nordhausen betrifft es neben Rodishain, Stempeda und Petersdorf, die zum 1. Dezember zur Stadt Nordhausen wollen, auch die Gemeinde Obergebra, die mit der Stadt Bleicherode zusammengehen möchte, sagte Jendricke nach der Anhörung. Für die Stadt Nordhausen habe er im Ausschuss vorgetragen, dass die einvernehmlich ausgearbeiteten Eingemeindungsverträge komplett ausgearbeitet-, von den Gemeindevertretungen bzw. dem Stadtrat gebilligt- und von den Bürgermeistern unterschrieben worden seien.
Leider hat Landrat Joachim Claus (CDU) auch bei der Anhörung erneut die Eingemeindungen der drei Orte nach Nordhausen abgelehnt (siehe nnz-Archiv), die Eingemeindung von Obergebra nach Bleicherode allerdings befürwortet. Erfreulich hingegen sei gewesen, dass sich der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer als Vertreter der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen für die Eingemeindungen ausgesprochen habe.
Was auch logisch ist, da die drei Orte sowieso schon dem Grundversorgungsbereich Nordhausens zugeordnet waren. Insofern freue ich mich, dass wir die Bürger von Rodishain, Stempeda und Petersdorf, deren Bezugspunkt schon immer Nordhausen war, bald auch als Bürger unserer Stadt begrüßen können.
Er gehe davon aus, so Jendricke weiter, dass der Thüringer Landtag die Eingemeindungen in den kommenden Wochen beschließen werde.


