Mo, 15:41 Uhr
11.03.2002
Mietforderungen an den Landkreis
Nordhausen (nnz). Seit 1991 wurde das ehemalige Wehrkreiskommando am Taschenberg durch das Landratsamt mietfrei genutzt. Jetzt stehen Nachforderungen ins Haus...
Bis 1998 waren in den Gebäude unter anderem das Liegenschaftsamt oder das Amt zur Regelung offener Vermögensfragen untergebracht. Nach dem Bezug des neuen Landratsamtes in der Behringstraße wurde das Gebäude leer. Der Besitzer der Immobilie, das Bundesvermögensamt (BVA), will nun für diese sechs Jahre Miete. In der Summe sind das rund 137.000 Euro. Ob bei der fälligen Nachzahlung die durch den Landkreis getätigten Investitionen abgezogen werden können, sei durch das BVA verneint worden. In Aussicht gestellt wurde jedoch eine Rücküberweisung in Höhe von 10 bis 15 Prozent bei einem Verkauf des Gebäudes. Doch bislang gibt es weit und breit keinen Käufer. Der Landkreis muß also die 137.000 Euro als überplanmäßige Ausgabe verbuchen.
Da die Kosten einer tatsächlichen Mietzahlung über die Jahre zwischen 1991 und 1998 weitaus höher als die Einmalzahlung gewesen wären, akzeptierten die Mitglieder des Kreisausschusses die jetzt notwendige Zahlung.
Autor: nnzBis 1998 waren in den Gebäude unter anderem das Liegenschaftsamt oder das Amt zur Regelung offener Vermögensfragen untergebracht. Nach dem Bezug des neuen Landratsamtes in der Behringstraße wurde das Gebäude leer. Der Besitzer der Immobilie, das Bundesvermögensamt (BVA), will nun für diese sechs Jahre Miete. In der Summe sind das rund 137.000 Euro. Ob bei der fälligen Nachzahlung die durch den Landkreis getätigten Investitionen abgezogen werden können, sei durch das BVA verneint worden. In Aussicht gestellt wurde jedoch eine Rücküberweisung in Höhe von 10 bis 15 Prozent bei einem Verkauf des Gebäudes. Doch bislang gibt es weit und breit keinen Käufer. Der Landkreis muß also die 137.000 Euro als überplanmäßige Ausgabe verbuchen.
Da die Kosten einer tatsächlichen Mietzahlung über die Jahre zwischen 1991 und 1998 weitaus höher als die Einmalzahlung gewesen wären, akzeptierten die Mitglieder des Kreisausschusses die jetzt notwendige Zahlung.

