eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 12:24 Uhr
11.03.2002

Gute Position bei Personalausgaben

Nordhausen (nnz). Schulden sind nicht unbedingt beruhigend. Doch die Kommunen des Landkreises können damit recht komfortabel umgehen. Das belegt die jüngste Statistik für den Landkreis.


Am Ende des vergangenen Jahres hatten alle Städte und Gemeinden des Landkreises und die Kreisverwaltung selbst rund 105 Millionen Euro an Schulden. So stehen zum Beispiel auf der Ausgabenseite 168 Millionen Euro. Dem gegenüber wurden 160 Millionen Euro Einnahmen verbucht. Mit dieser Relation bewegt sich der Landkreis Nordhausen denn auch im Nordthüringer Durchschnitt. Besser sieht es da schon bei den Personalausgaben aus. Hier wurden für unseren Landkreis rund 48 Euro ausgewiesen. Der Kyffhäuserkreis kommt in dieser Position auf 53 Millionen, der Landkreis Eichsfeld auf 55 Millionen und der Unstrut-Hainich-Kreis auf 53 Millionen Euro.

Nun zu den Thüringer Werten: Die Thüringer Gemeinden und Gemeindeverbände meldeten im Jahr 2001 Ausgaben in Höhe von fast vier Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16 Millionen Euro bzw. 0,4 Prozent weniger als im Jahr 2000. Damit setzte sich im Jahr 2001 der Trend der Ausgabenreduzierung fort. Die Sachinvestitionen gingen gegenüber 2000 um 44 Millionen Euro bzw. 4,7 Prozent zurück. Im Jahr 2001 wurden 883 Millionen Euro für Investitionen aufgewendet, davon 752 Millionen Euro für Baumaßnahmen und 130 Millionen Euro für den Erwerb von unbeweglichen und beweglichen Sachen.

Die Personalausgaben sanken durch geringere Ausgaben für ABM-Kräfte insbesondere um 15 Millionen Euro bzw. 1,3 Prozent auf 1 217 Millionen Euro. Die Einnahmen der Thüringer Kommunen betrugen im vergangenen Jahr 3 978 Millionen Euro. Das waren 58 Millionen Euro bzw. 1,4 Prozent weniger als im Jahre 2000. Besonders die Investitionszuweisungen gingen um 12 Millionen Euro bzw. 1,8 Prozent zurück.

Rund 61 Prozent der Einnahmen waren laufende Zuweisungen und Zuschüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, darunter 1,839 Milliarden Euro vom Land. Im Jahr zuvor waren es noch 2,440 bzw. 1,845 Milliarden Euro. Die Steuereinnahmen in Höhe von 620 Millionen Euro blieben um 18 Millionen Euro (-2,8 Prozent) unter dem Ergebnis von 2000. Hauptgrund dafür waren die um 9 Millionen Euro (- 5,0 Prozent) geringeren Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer sowie aus der Gewerbesteuer (-7 Millionen Euro bzw. -3,3 Prozent).
Der fortgeschriebene Schuldenstand der Kommunen lag am 31. Dezember 2001 bei 2,978 Milliarden Euro bzw. 1 229 Euro je Einwohner. Im Jahr 2000 waren es 2,987 Milliarden Euro bzw. 1 224 Euro je Einwohner.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)