Mo, 15:23 Uhr
13.11.2000
Wacker Nordhausen wirtschaftlich gerettet: Gläubiger beschlossen Insolvenzplan
Nordhausen/Mühlhausen (nnz). Die Versammlung der Gläubiger des Fußballvereins Wacker Nordhausen hat am Mittag in Mühlhausen den Insolvenzplan von Olaf Kupke einstimmig beschlossen. Damit ist der Weg frei für den Neuanfang.
Von den fast 70 Gläubigern waren 15 anwesend, darunter Vertreter der Hauptgläubiger wie dem Finanzamt oder den Krankenkassen. Insgesamt beliefen sich die Schulden des Vereins auf rund 700.000 Mark. Über den Vergleich erhalten die sogenannten Haupt- und Großgläubiger 15 Prozent ihrer Forderungen, die übrigen Gläubiger fünf Prozent. Sollten seitens der Gläubiger innerhalb von zwei Wochen keine Rechtsmittel gegen den Beschluß eingelegt werden, dann wäre Wacker Nordhausen entschuldet. Bereits am Nachmittag beriet das Präsidium, das dem Plan ebenfalls zugestimmt hatte, über die weitere Vorgehensweise.
Die Richtung ist eigentlich bereits vorgegeben. Der jetzige Etat muß finanziell untersetzt sein, neue Mitstreiter, vor allem aus der Wirtschaft müssen gefunden werden. Wacker-Manager Hendrik Kuntz sagte der nnz, daß es bereits Sponsoren gebe, die im Falle eines positiven Verlaufs des Insolvenzverfahrens ihre weitere Unterstützung angekündigt haben. Der Verein würde jetzt ebenfalls auf eine hilfreiche Geste aus der kommunalen Politik warten.
Ein führender Vertreter der Nordhäuser Wirtschaft deutete gegenüber nnz an, daß jetzt ein Findungsprozeß in und um Nordhausen einsetzen müsse. Hierbei müsse sich die Wirtschaft zusammenschließen und in den Verein einbringen. Das Präsidium sollte künftig eine gesunde "Mischung zwischen Geld und Sport" sein. Nur so könne dem Verein aus der derzeitigen sportlichen Misere herausgeholfen werden. Im Klartext: Es muß schnellstens Geld für neue Spieler verfügbar sein.
Autor: psgVon den fast 70 Gläubigern waren 15 anwesend, darunter Vertreter der Hauptgläubiger wie dem Finanzamt oder den Krankenkassen. Insgesamt beliefen sich die Schulden des Vereins auf rund 700.000 Mark. Über den Vergleich erhalten die sogenannten Haupt- und Großgläubiger 15 Prozent ihrer Forderungen, die übrigen Gläubiger fünf Prozent. Sollten seitens der Gläubiger innerhalb von zwei Wochen keine Rechtsmittel gegen den Beschluß eingelegt werden, dann wäre Wacker Nordhausen entschuldet. Bereits am Nachmittag beriet das Präsidium, das dem Plan ebenfalls zugestimmt hatte, über die weitere Vorgehensweise.
Die Richtung ist eigentlich bereits vorgegeben. Der jetzige Etat muß finanziell untersetzt sein, neue Mitstreiter, vor allem aus der Wirtschaft müssen gefunden werden. Wacker-Manager Hendrik Kuntz sagte der nnz, daß es bereits Sponsoren gebe, die im Falle eines positiven Verlaufs des Insolvenzverfahrens ihre weitere Unterstützung angekündigt haben. Der Verein würde jetzt ebenfalls auf eine hilfreiche Geste aus der kommunalen Politik warten.
Ein führender Vertreter der Nordhäuser Wirtschaft deutete gegenüber nnz an, daß jetzt ein Findungsprozeß in und um Nordhausen einsetzen müsse. Hierbei müsse sich die Wirtschaft zusammenschließen und in den Verein einbringen. Das Präsidium sollte künftig eine gesunde "Mischung zwischen Geld und Sport" sein. Nur so könne dem Verein aus der derzeitigen sportlichen Misere herausgeholfen werden. Im Klartext: Es muß schnellstens Geld für neue Spieler verfügbar sein.


