Sa, 16:53 Uhr
27.10.2007
Reichte ein Doppelpack?
Nordhausen (nnz). Heute war im Albert-Kuntz-Sportpark die spielstarke Mannschaft vom FSV Ulstertal Geisa zu Gast. Mit einem Sieg hätten die Nordhäuser an den Gästen in der Tabelle vorbeiziehen können...
Mittlerweile könnte man Wacker-Torwart Christian Finsterbusch zu den besten Torvorbereitern der Nordhäuser zählen. Wie im Nordthüringenderby gegen Sondershausen leitete ein weiter Abschlag von Finsterbusch ein Tor für Wacker ein. Passiert war das in der 14. Minute. Ein Geisaer Abwehrspieler bekommt den Abschlag an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle, davon profitiert Lars Pohl, der mit einem straffen Schuss dem Geisaer Schlussmann Zipperer keine Chance lässt.
Nur zwei Minuten später setzt sich Hauke Lattmann auf der linken Seite durch, flankt bilderbuchhaft in den gegnerischen Strafraum. Dort wartet wiederum Pohl, der per Kopf auf 2:0 erhöht. Zuvor hatten die 300 Zuschauer eine durchaus gleichwertige Gästemannschaft gesehen, die hart zur Sache ging und den Nordhäuser wenig Platz zur Entfaltung ließ.
Statt weiter Druck zu machen, bekamen die Gäste aus der Rhön nun aber mehr Raum, es kam nur nichts heraus. Wie aus heiterem Himmel dann der Anschlusstreffer von Robert Simon, der im Nordhäuser Strafraum in der 28. Minute sträflich allein gelassen wurde. In der ersten Halbzeit dann noch eine Chance für Wacker, die Pohl in der 35. Minute vergibt.
Zeitler, Beck^ (Foto: nnz)
In der Halbzeitpause wurde Wacker-Urgestein Günter Beck nachträglich zu seinem 70. Geburtstag gratuliert. Wacker-Präsident Detlef Zeitler überreichte dem Jubilar die Ehrenmedaille des Thüringer Fußballverbandes in Silber. Die nnz schließt sich den Glückwünschen natürlich an.
Viel Freude am Spiel seiner Mannschaft hatte der Ausgezeichnete in der zweiten Halbzeit allerdings nicht. Da ist zwar noch ein Schuß von Ciesla zu vermelden, sonst jedoch bestimmten die Gäste erneut das Geschehen auf dem Platz. Das Nordhäuser Mittelfeld wankte und war zeitweise nicht zu sehen. Folgerichtig die Auswechslungen bei den Gastgebern. Marcel Pascheit für Pohl (71.) und Wenzel für Hoffmann (77.)
Zuvor hatten die Gäste in der 55. Minute eine Riesenchance zum Ausgleich. Ein wuchtiger Freistoß aus 30 Metern kommt in den Nordhäuser Strafraum, die Abwehr schaut zu und mit der Hacke spitzelt Axmann das Leder in Richtung Wacker-Tor. Dort rettet der rechte Pfosten. Die letzte Möglichkeit der Rhöner in der 88. Minute, es bleibt aber beim glücklichen 2:1 für die Nordhäuser. Der dritte Wechsel, bei dem Steffen Heise für Steven Ebert aufläuft hat dann nur noch taktischen Charakter. Wacker Nordhausen klettert mit diesem Sieg und drei gewonnenen Punkten auf den sechsten Tabellenplatz. Das Bonbon daran ist die Tatsache, dass die Eintracht aus Sondershausen in Steinach 0:1 verloren hat und damit in der Tabelle hinter Wacker rangiert.
Was bleibt, das ist aber immer noch viel Arbeit für Trainer Burkhard Venth, auch für das Präsidium. Die Mannschaft schreit förmlich nach einer schlagkräftigen Verstärkung in Angriff und Abwehr.
Autor: nnzMittlerweile könnte man Wacker-Torwart Christian Finsterbusch zu den besten Torvorbereitern der Nordhäuser zählen. Wie im Nordthüringenderby gegen Sondershausen leitete ein weiter Abschlag von Finsterbusch ein Tor für Wacker ein. Passiert war das in der 14. Minute. Ein Geisaer Abwehrspieler bekommt den Abschlag an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle, davon profitiert Lars Pohl, der mit einem straffen Schuss dem Geisaer Schlussmann Zipperer keine Chance lässt.
Nur zwei Minuten später setzt sich Hauke Lattmann auf der linken Seite durch, flankt bilderbuchhaft in den gegnerischen Strafraum. Dort wartet wiederum Pohl, der per Kopf auf 2:0 erhöht. Zuvor hatten die 300 Zuschauer eine durchaus gleichwertige Gästemannschaft gesehen, die hart zur Sache ging und den Nordhäuser wenig Platz zur Entfaltung ließ.
Statt weiter Druck zu machen, bekamen die Gäste aus der Rhön nun aber mehr Raum, es kam nur nichts heraus. Wie aus heiterem Himmel dann der Anschlusstreffer von Robert Simon, der im Nordhäuser Strafraum in der 28. Minute sträflich allein gelassen wurde. In der ersten Halbzeit dann noch eine Chance für Wacker, die Pohl in der 35. Minute vergibt.
Zeitler, Beck^ (Foto: nnz)
In der Halbzeitpause wurde Wacker-Urgestein Günter Beck nachträglich zu seinem 70. Geburtstag gratuliert. Wacker-Präsident Detlef Zeitler überreichte dem Jubilar die Ehrenmedaille des Thüringer Fußballverbandes in Silber. Die nnz schließt sich den Glückwünschen natürlich an.Viel Freude am Spiel seiner Mannschaft hatte der Ausgezeichnete in der zweiten Halbzeit allerdings nicht. Da ist zwar noch ein Schuß von Ciesla zu vermelden, sonst jedoch bestimmten die Gäste erneut das Geschehen auf dem Platz. Das Nordhäuser Mittelfeld wankte und war zeitweise nicht zu sehen. Folgerichtig die Auswechslungen bei den Gastgebern. Marcel Pascheit für Pohl (71.) und Wenzel für Hoffmann (77.)
Zuvor hatten die Gäste in der 55. Minute eine Riesenchance zum Ausgleich. Ein wuchtiger Freistoß aus 30 Metern kommt in den Nordhäuser Strafraum, die Abwehr schaut zu und mit der Hacke spitzelt Axmann das Leder in Richtung Wacker-Tor. Dort rettet der rechte Pfosten. Die letzte Möglichkeit der Rhöner in der 88. Minute, es bleibt aber beim glücklichen 2:1 für die Nordhäuser. Der dritte Wechsel, bei dem Steffen Heise für Steven Ebert aufläuft hat dann nur noch taktischen Charakter. Wacker Nordhausen klettert mit diesem Sieg und drei gewonnenen Punkten auf den sechsten Tabellenplatz. Das Bonbon daran ist die Tatsache, dass die Eintracht aus Sondershausen in Steinach 0:1 verloren hat und damit in der Tabelle hinter Wacker rangiert.
Was bleibt, das ist aber immer noch viel Arbeit für Trainer Burkhard Venth, auch für das Präsidium. Die Mannschaft schreit förmlich nach einer schlagkräftigen Verstärkung in Angriff und Abwehr.


