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Fr, 16:04 Uhr
26.10.2007

Den Studenten sei Dank

Nordhausen (nnz). Die Fachhochschule Nordhausen feierte in diesem Monat nicht nur ihr 10-jähriges Jubiläum sondern, auch das Erreichen der Zielmarke von 2.000 Studenten. Das freut insbesondere die hiesige Wohnungswirtschaft...

Sanierung auf Campus (Foto: PSV) Sanierung auf Campus (Foto: PSV)

„Aufgrund der hohen Zahl von über 500 Neustudenten in diesem und im letzten Jahr konnten wir die Marke von 2.000 Studenten ein Jahr früher als geplant erreichen“, erklärte der Rektor der Fachhochschule Nordhausen Prof. Dr. Jörg Wagner. Im Rahmen einer Beratung zum studentischen Wohnen in der Stadt Nordhausen dämpfte Wagner allerdings auch die Erwartungen, dass es nun Jahr für Jahr noch weiter nach oben geht mit den Studentenzahlen.

„Ich denke, wir haben uns inzwischen erfolgreich in der deutschen Hochschullandschaft etabliert und insbesondere unsere Spezialisierungen im Bereich der Sozial- und Ingenieurwissenschaften garantieren uns sicher auch in den kommenden geburtenschwachen Jahrgängen noch eine gute Nachfrage, allerdings verlassen natürlich auch zunehmend mehr Absolventen die Hochschule“, meinte der Rektor.

Da für die Attraktivität einer Hochschule neben den Studienbedingungen auch die Lebens- und Wohnverhältnisse in der jeweiligen Hochschulstadt ganz ausschlaggebend sind, hatte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) neben dem Rektor auch die Vertreter der beiden großen Nordhäuser Wohnungsbaugesellschaften ins Rathaus eingeladen. „10 Jahre Fachhochschule ist ein guter Zeitpunkt, um einmal Bilanz zu ziehen, ob sich die Erwartungen und Wünsche bzgl. des Wohnungsmarktes in der Stadt erfüllt haben“, erklärte Jendricke, welcher zudem auch Mitglied des Hochschulrates an der FH Nordhausen ist.

Sowohl die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) als auch die Wohnungsbau Genossenschaft (WBG) haben zurzeit einen sehr geringen Wohnungsleerstand von unter 5 Prozent in der Stadt Nordhausen. „Aufgrund des hohen Wohnungsbestandes der WBG in der örtlichen Nähe zur Fachhochschule haben wir die Studenten schon seit Jahren als wichtige Mietergruppe im Auge“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der WBG, Hans-Werner Grimm. Inzwischen bietet die WBG allerdings auch noch zusätzlich rund 200 Studentenwohnungen im Bochumer Hof im westlichen Teil der Stadt an und ist sehr zufrieden mit der Nachfrage an diesem Standort. „Mit derzeitig allein 629 Wohnungen für Studenten und Auszubildende in Nordhausen haben wir einen wesentlichen Anteil daran, dass die Studenten in dieser Stadt gute Wohnverhältnisse vorfinden“, machte auch Sven Dörmann als Vorstand der WBG klar.

Bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) sind es zwar nur rund 100 Studentenwohnungen, aber die Geschäftsführerin der SWG, Carola Franke betonte, „dass bedingt durch die zusätzliche Nachfrage von den Studenten insgesamt der Nordhäuser Wohnungsmarkt als sehr stabil und ausgewogen angesehen werden kann.“ Da die Studenten gern nach besonderen und individuellen Wohnlösungen suchen, hat die SWG verstärkt studentische Wohnprojekte in der Altstadt angeschoben.

So ist ein ganzes Haus in der Wiedigsburg 5 für die Studenten hergerichtet worden und zurzeit läuft der Ausbau im Objekt Barfüßerstraße 32, in diesem Gebäude ist auch der „Eine-Welt-Laden“ zu finden.

Wie in allen Hochschulstädten engagiert sich natürlich auch das Thüringer Studentenwerk in Nordhausen. Rund 200 Studenten wohnen daher auch in den Wohnanlagen vom Studentenwerk auf dem Nordhäuser Campus. Nur noch ein Wohnheim steht zur Sanierung an (siehe Bild), dann sind alle Wohngebäude auf dem Nordhäuser Campus saniert.
Autor: nnz

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