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Mi, 18:48 Uhr
24.10.2007

Gefährliches Vergnügen

Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Kripo bearbeitet zurzeit einen zum Glück nicht alltäglichen Fall. Bei der Kontrolle einer sogenannten Dirnenwohnung wurde eine dunkelhäutige Prostituierte festgestellt, die HIV-positiv ist und trotzdem ihrem Gewerbe nachgeht...


Die Beamten haben gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sollte sich ein Freier bei dieser Frau angesteckt haben, handelt es sich strafrechtlich gesehen um eine gefährliche Körperverletzung. Es ist bekannt, dass die aus Sierra Leone stammende Frau in den letzten Tagen mehrfach Besuch von Freiern hatte.

In Zeitungen und im Internet hatte die Frau annonciert, um Kunden anzuwerben. Die 23-jährige Prostituierte hat in den vergangenen Monaten auch in Weimar, Erfurt und Mühlhausen ihre Dienste angeboten. An diesem Beispiel wird deutlich, dass so etwas nicht irgendwo auf der Welt passiert, sondern die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren auch in unserer, doch mehr ländlichen Gegend besteht. Man kann nur davor warnen, in Bordellen und ähnlichen Einrichtungen ungeschützt seinen Vergnügungen nachzugehen.
Autor: nnz

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